Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Trotz MiniJob wieder einen 1€ Job Angebot bekommen
Omega216
18.02.2006, 12:24
Habe eit dem 01. Januar 2006 nen Minijob als MArktforscher. Allerdings muß ich dabei sagen das ich seitdem keine Aufträge bekommen habe.
Nun habe ich mir was anderes gesucht und bin ab nächster Woche auf 400 Euro Basis bei einem Industirereiniger beschäftigt.
Wie der Teufel es will bekomme ich heute von der ARGE wieder einen Euro Job angeboten : Quartierservice / Arbeitsgelegenheit Pflege von Grünflächen / hausmeisterhilfstätitgkeiten, Reparatur von Spielzeug und so weiter....
Was soll ich jetzt machen ?? Mntag zur Arge und den Fall schildern ?? Können die mir den trotzdem andrehen da die Tätigkeiten in meinen neuen Mini Job größtenteils nur Samstags sind ??
StephanK
18.02.2006, 12:43
1-€-Jobs sind eigentlich etwas für erwerbsfähige Hilfebedürftige, die keine Arbeit finden können, also gar nix. Du hast aber Arbeit und nur das Pech, dass Du davon nicht leben kannst. Meiner Meinung nach gehörst Du deswegen nicht zur 1-€-Job-Zielgruppe, und Du musst der ARGE auch nicht unbedingt auf die Nase binden, welchen zeitlichen Umfang Dein Nebenjob hat.
Andere in vergleichbarer Situation hat's aber auch schon getroffen (1-€-Waldarbeiter obwohl eigentlich Taxifahrer, siehe die Beiträge vom Forum-Mitglied gazelleklaus). Es ist schon schwierig, eine "Wohltat" wie eine solche "Leistung zur Eingliederung" zurückzuweisen (als solche werden die 1-€-Jobs nämlich bezeichnet) :twisted:
Omega216
18.02.2006, 12:58
Guten Morgen....
Heißt das jetzt das ich keine Chance habe aufgrund meines 400 Euro Jobs diesen 1 Euro Job zu entkommen ??
Ich dachte immer bis jetzt war es zu 100% das man mit nem Mini Job keinen Euro Job machen muß, hat sich das jetzt etwa geändert ??
StephanK
18.02.2006, 13:52
Ich hab' auf die Situation anderer nur verwiesen, um deutlich zu machen, dass es eine Automatik "eigener Klein-Job --> kein 1-€-Job" eben nicht gibt.
Deswegen kann ich Dir nur empfehlen, mit Deinem Fallmanager/Sachbearbeiter - oder wie immer der Mensch bei Dir heisst - zu reden und ihm (oder ihr) klar zu machen, dass die "Wohltat" dieser "Eingliederungsmaßnahme" bei Dir - 'tschuldigung! :wink: - Perlen vor die Säue geworfen wäre, weil Dein persönlicher Eingliederungsbedarf (heisst so im Fach-Jargon) sie nicht nötig macht. Du bist ja nicht völlig raus aus dem Arbeitsleben, sondern hast nur "zu wenig" Arbeit oder erzielst damit jedenfalls zu wenig Einkommen, um davon leben zu können. Du bist aber nicht der Typ, der nur rumhängt und erst mal wieder an die Realität der Arbeitswelt herangeführt werden müsste. (Deswegen schrieb ich so abgekürzt, dass Du nicht in die Zielgruppe der 1-€-Jobs passt.)
Außer reden wie ein Weltmeister geht aber nix. Wenn Du einfach ablehnst, musst Du mit einer Kürzung rechnen.
Omega216
27.02.2006, 20:41
So habe letzte Woche telefonisch mitgeteilt das ich nen 400 Euro Job habe.
Logisch das direkt 2 Tage später ne Einladung für den 2.3.06 zum Fallmanager kam. Er will das Jobangebot mit mir erörtern.
Fakt ist war heute früh bei meinem neuen Arbeitgeber und er sagte wir versuchen es mit Dir auf 400 Euro.
Das Arbeitsamt kann gerne anrufen und nachfragen wenn sie wollen.
Wie bereite ich mich jetzt am besten auf das Gespräch mit dem Fallmanager vor sodass er mir nicht meinen 400 Euro Job versaut ??
StephanK
27.02.2006, 21:45
Wie bereite ich mich jetzt am besten auf das Gespräch mit dem Fallmanager vor sodass er mir nicht meinen 400 Euro Job versaut ??Ich habe schon etwas dazu vorgeschlagen, was ich auch einigermaßen "Fallmanager-gerecht" zusammengestellt hatte.
Regulär bezahlte Arbeit geht immer vor 1-€-Job, weil der sozusagen das letzte Mittel ist, wenn sonst gar nix mehr geht in Richtung Arbeitsmarkt. Aber bei Dir geht's ja, und darüber sollte Dein Fallmanager sich eigentlich mit Dir freuen! :-)
Omega216
03.03.2006, 18:58
Hallo, der Witz war jetzt folgender : Ich sollte gestern um 10 zu meinem gnädigen Fallmanager kommen. Am Mittwoch rief mich aber mein neuer 400 Euro Job Arbeitgebr an und fragte ob ch gestern arbeiten kommen könnte.
Ich also meinen Fallmanager angerufen und ihm dies erklärt, er brummelte sich einen in den Hörer und meinte nur ich solle beim nächsten termin genaue Unterlagen vom Arbeitgeber mitbringen wo genau die Arbeitszeiten draufstehen.
Tja das kann selbst mein Arbeitgeber ncht genau sagen, er weiß ja nicht wie und wann er die Aufträge bekommt und wie und wann er mich einsetzen kann und muß.
Heute bekam ich einen Brief von meinem Fallmanager mit der Bitte mich nbächste Woche zwecks neuen termin bei ihm zu melden und ihm die Belege mtzubrigen. Er hat mir folgendes dazugelegt : Die Nebendienstbescheinigungen, wie gesagt die soll ich mitbringen.
Wie soll ich das machen ?? Die werden doch immer am ende eines Montas vom Arbeitsgeber ausgefüllt und wir haben heute den 3.
Was soll ich ihm sagen was ich im Monat verdiene ?? Es können max. 400 sein aber auch nur manchmal 200 Euro. Das weiß doch keiner vorher !!!!
Angenommen ich gebe 300 an und kriege nur 150, da fehlt mir doch was wenn die ARGE direkt 300 anrechnen, oder kriege ich die differenz wieder ?? NUR WANN ???
gruß
StephanK
05.03.2006, 10:21
Solche schwankenden Einnahmen beißen sich leider mit dem, was dem Gesetzgeber vorschwebte (nämlich ein Klein-Job mit fester Bezahlung). Es wird Dir leider nicht anderes übrig bleiben als monatlich Deine Abrechnung für den Vormonat vorzulegen. Das macht Dir und Deiner ARGE viel zusätzliche Arbeit, aber anders geht es leider nicht, weil das Gesetz keine Möglichkeit einer Pauschalierung vorsieht. :sad:
Omega216
05.03.2006, 20:12
Hallo, dann kann es also passieren das ich im ersten Monat mit weniger Geld auskommen muß wie jetzt ohne Mini Job ?? Das darf doch garnicht sein.
StephanK
05.03.2006, 20:53
Im ersten Monat nicht, nein - da sollte eigentlich noch gar nichts angerechnet werden, wenn Du noch nichts ausgezahlt bekommst.
Das Problem ist halt, dass immer erst (nach der Monatsabrechnung) berechnet werden kann, wie bedürftig Du im Vormonat warst, so dass es praktisch jeden Monat einen neuen Alg II-Bescheid und ein endloses Hin- und Her-Gerechne gibt.
Ich habe diese lebensfremden Gesetze nicht gemacht, und die Menschen, die damit in den Ämtern arbeiten müssen, sind darüber bestimmt auch nicht begeistert - aber so ist die Lage. :cry:
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