Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stromkosten
Hallo,
hab da mal ne Frage! Und zwar hab ich am Wochenende mein Stromrechnung für das Jahr 2005 bekommen und muss jetzt 120 Euro nachbezahlen
und wurde für den jeweiligen Abrechnungszeitraum von 74 Euro auf 87 Euro hochgestuft!
Ich beziehe seit 05.10.2005 Hartz IV
Nun zur Frage:
Kann ich den fälligen Betrag von 120 Euro vom Amt bezahlen lassen bzw. anteilig?
Da ich ja jetzt auf 87 Euro gestuft wurde kann ich doch bestimmt auch melden?
Wäre Euch für Antworten sehr dankbar!
Halo minix,
- Da Stromkosten nicht von der Arge übernommen werden, Dir es aber nicht möglich ist diese Einmalnachzahlung zu begleichen würde ich das Amt auf eine Übernahme dieser Kosten auf Darlehensbasis bitten.
- so wie 3 Raten a 40 Euro, die Du dann dem Amt erstatten mußt, da diese das Geld ja für dich ausgelegt hat.
- und das Du anders eingestuft wurdest mußt DU dem Amt melden.
MfG
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- und das Du anders eingestuft wurdest mußt DU dem Amt melden.
Warum denn das, bitte?
Die zahlen doch eh meine Stromkosten nicht, die muss ich vom Regelsatz zahlen, wozu soll ich mir da die MÜhe machen, denen zu sagen, dass ich mehr Strom bezahlen muss?
Hallo Feline,
die Kosten für den Strom werden in einem Mietvertrag oft einzeln aufgeführt, sollte sich hier der Betrag für Strom erhöhen, kann das AMt die Miete um den erhöhten Strombedarf kürzen.
als Beispiel:
also all incl. Miete mit Strom 300 Euro.
verlangt das Amt nun eine Bescheinigung vom Energieversorger wie hoch denn wohl der Stromanteil hier ist, weil im Mietvertrag kein Posten hierfür aufgeführt wurde, (oder es denkt dieser Posten wäre zu gering angesetzt) kürzt es die Miete um den Stromanteil.
Wird der Stromkostenanteil im Nachfolgenden Rechnungszeitraum höher, kann das Amt mehr abziehen da es ja nicht für den Strom aufzukommen braucht.
- sprich das Amt spart durch hohe Energiepreise.
außerdem ist man dem Amt gegenüber verpflichtet jede Änderung persönlicher oder finanzieller Art unverzüglich mitzuteilen.
und hierzu zählt meiner Ansicht nach eine Erhöhung der Stromkosten.
an alle oder denk ich da falsch?
MfG
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Interessantes Thema.
Habe auch eine Nachzahlung - 280,-- Euro - bekommen für 2005.
Und die freudige Verdoppelung der Abschlagszahlung für 2006
von 91,-- auf 182,-- Euro für zwei Monate.
Und auf diesen Kosten bleiben ALG II Bezieher ganz alleine sitzen??
Die Eiszeit und noch mehr Diät lassen grüßen.
StephanK
20.02.2006, 17:32
Und auf diesen Kosten bleiben ALG II Bezieher ganz alleine sitzen??Nein. Aber muss mit den Nachweisen auf's Amt pilgern und einen "Nachschlag" verlangen.
Danke für die Info.
Die kompletten Unterlagen sind seit Heute - 20.02.2006 bei der ARGE.
Ich halte das Forum auf dem Laufenden wie´s ausgeht.
Und auf diesen Kosten bleiben ALG II Bezieher ganz alleine sitzen??Nein. Aber muss mit den Nachweisen auf's Amt pilgern und einen "Nachschlag" verlangen.
wie jetzt...kann man doch was bekommen zum strom oder nur auf darlehnsbasis?
StephanK
20.02.2006, 18:03
Entschuldigung bitte!
Da war ich auf dem falschen Dampfer :oops:
Wenn man echte Schulden beim Stromversorger hat, kann der Alg II-Träger sie auf Darlehensbasis übernehmen. Eine normale Stromrechnung muss man aus der Regelleistung finanzieren.
@ minix74 und Seelöwe,
leider, leider ist so und wir alle "dürfen" den Strom aus der "Regelleistung" zahlen.
Ein kleiner Rat: Bevor Ihr den bürokratischen Umweg über die ArGe oder das Jobcenter macht, versucht mit "Eurem" Energieversorger eine Ratenzahlung zu vereinbaren. Das klappt in der Regel und erspart Euch unnötigen Papierkram.
D.h.:
345,-- Euro ARGE
./. 91,-- Euro Strom
./. Tel.
./. GEZ
./. "Umgangskind alle 14 Tage + 1/2 Ferien
./. Versicherungen
./. " Leben "
Bleibt noch nicht mal Geld für eine Kugel. Klasse!
Hallo Seelöwe,
das mit der "Kugel" ist keine gute Idee. ;-)
Eine gute Idee (wenn auch nur ein kleiner Tropfen) ist die Befreiung von den GEZ-Gebühren, die Dir zusteht.
Schau mal hier rein: http://forum.arbeitslosennetz.de/viewtopic.php?t=209
Entschuldigung bitte!
Da war ich auf dem falschen Dampfer :oops:
Wenn man echte Schulden beim Stromversorger hat, kann der Alg II-Träger sie auf Darlehensbasis übernehmen. Eine normale Stromrechnung muss man aus der Regelleistung finanzieren.
Ja, eben, der Strom/Gas-Abschlag MUSS doch eh aus der Regelleistung bestritten werden, wozu da das Amt informieren? Denen ist das doch total latte, ob ich nun eine Nachzahlung (wie in meinem Bsp.) von knapp 50 Euros und in Zukunft monatlich 28,- statt 23,- Euronen berappen muss.
Das ist doch gerade das Gemeine.
Strom, der irgendwas mit den Mietkosten (Heizung etc.) zu tun hat, seh ich auch als mitteilungsnötig gegenüber der Arge an, die Kosten für Licht und Kochen allerdinsg nicht, da gibt´s doch eh nix mehr...
:-x
HAllo zusammen,
nun ich noch mal, also wenn jetzt der Stromanteil der ja Nebenkostentechnisch zur Miete gehört steigt, dann ist es doch zwangsläufig so das nicht die Gesamthöhe der Miete sondern "nur" der Teil der Nebenkosten steigen würden.
das heißt dann das die Grundmiete gleichbleibt also deswegen das Amt über die Steigerung der Stromkosten nicht informiert werden müßte(außer es würde mit Strom geheizt werden), da es sich ohnehin nicht an diesen beteiligt.
- soweit so gut
andererseits wird doch der Stromkostenanteil von einer all inclusive PauschalWarmMiete vom Amt abgezogen (denn da fragt das Amt extra nach wie hoch denn die Stromkosten sind), das würde bei einer Erhöhung der Stromkosten und einer ansonsten gleichbleibenden Grundmiete zur Reduzierung der Auszahlung an Mietkosten führen, da das Amt ja nun mehr an Stromkosten abzieht. - richtig?
das heißt dann zwangsläufig das man weniger Geld vom Amt bekommt, wenn man bei einer solchen Mietform nicht gleichzeitig die Grundmiete um den Stromkostenanstieg ausgleicht b.z.w. die Miete. -richtig?
-ich hoffe es wird verständlich um welche Problematik es mir geht.
MfG
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StephanK
21.02.2006, 08:27
-ich hoffe es wird verständlich um welche Problematik es mir geht.So ganz leider nicht, aber das mag auch an meinen Hirnwindungen liegen :lol:
Stromkosten haben im Prinzip überhaupt gar nix mit der Miete zu tun - mit Ausnahme von Posten wie Treppenhausbeleuchtung oder Betriebsstrom für einen Aufzug, sofern vorhanden. Diese Posten werden mit den Betriebskosten (Nebenkosten) neben der Miete abgerechnet.
Der in der eigenen Wohnung verbrauchte Strom ist aber eigene Sache, mit der der Vermieter eigentlich nichts zu tun hat. Oft ist es ja auch so, dass das Energieversorgungsunternehmen direkt mit dem einzelnen Mieter abrechnet. Der Vermieter kommt nur in zwei Fällen in's Spiel:
1) Wenn das Energieversorgungsunternehmen nicht direkt mit den einzelnen Mietern abrechnet, sondern mit dem Vermieter, der die Kosten für die einzelne Wohnung dann an die einzelnen Mieter weiter reicht und sozusagen als Abrechnungsstelle für das Energieversorgungsunternehmen fungiert. Durch dieses rein abrechnungstechnische Verfahren werden die Stromkosten aber nicht zu Mietnebenkosten, müssen aus einer Nebenkostenabrechnung herausgerechnet und vom Mieter aus der Regelleistung bezahlt werden. Der Alg II-Träger trägt dann Miete und Nebenkosten minus diesem Stromanteil.
2) Wenn es eine alles-inklusive-Miete gibt und die Stromkosten gar nicht separat ausgewiesen werden, dann muss der auf die Stromkosten entfallende Anteil geschätzt werden, wobei man über die Grundlage dieser Schätzung sicherlich im einzelnen streiten kann.
Danke für Eure Antworten!
Gruss
Andi
Hallo Stehan,
danke für Deine erleuchtende Antwort, und nachvollziehbare Schilderung!
- hatte wohl gestern einen Dreher in der Hirnwendung :oops:
MfG
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Fam_Eckhardt
28.02.2007, 14:07
@ minix74 und Seelöwe,
leider, leider ist so und wir alle "dürfen" den Strom aus der "Regelleistung" zahlen.
Ein kleiner Rat: Bevor Ihr den bürokratischen Umweg über die ArGe oder das Jobcenter macht, versucht mit "Eurem" Energieversorger eine Ratenzahlung zu vereinbaren. Das klappt in der Regel und erspart Euch unnötigen Papierkram.
naja aber di4ser tip bringt esnur bei kleinen beträgen. alles was über einen zeitraum von 6 monaten geht wird kritisch habe ich festgestellt. wir hatten einmal eine nach zahlung von 200€ das war kein problem sie in 30€ schritten abzuzahlen. gott, das is aber auch jahe her, da war an "auf's amt laufen" nicht zu denken gestern wurden wir aufgefordert 600€ nachzuzahlen, vermieter sei dank :wut: :mad: (es lief mehr über unseren zähler als nur unsere whg)
naja egal.. selbst wenn wir 12 monate zeit hätten wäre es JETZT zu viel für uns, leider :(
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