Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rudolf Dreßler hat seine Partei als „verkommen“ bezeichnet
Der Wuppertaler Rudolf Dreßler war bis 2000 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der SPD, war bis 2000 Bundestagsabgeordneter und erhielt z.T. weit über 50 % der Stimmen bei Bundestagswahlen (Ergebnisse von denen die SPD im Jahre 2007 träumt). Danach war er bis 2005 Botschafter der BRD in Israel.
Der SPD-Sozialexperte Rudolf Dreßler hat seine Partei als „verkommen“ bezeichnet. Die SPD habe das Thema soziale Gerechtigkeit „völlig aus dem Blick verloren“, sagte Dreßler dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. (...)
Als unsozial attackierte Dreßler insbesondere die Hartz IV-Gesetzgebung, die von der Großen Koalition beschlossene Gesundheitsreform, das Renteneintrittsalter mit 67 Jahren und die anstehenden Korrekturen an der Pflegeversicherung. Die „Austrittswelle“ und die anhaltend schlechten Umfragewerte seien „Alarmsignale“, die von der SPD-Führung „ignoriert“ würden.
Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (http://www.ksta.de/html/artikel/1176113313975.shtml)
Denn die Reaktion der Leute sage unendlich viel aus über den „verkommenen Zustand“ seiner Partei, der SPD, der er 1969 beigetreten ist, aus Protest gegen die Notstandsgesetze. Dann schiebt er einen knappen Satz hinterher, der ahnen lässt, wie viel Enttäuschung über „den Laden“ sich bei ihm angestaut hat. „Da waren Leute wie der Herr Heil noch gar nicht auf der Welt.“
In seiner vernichtenden Analyse spielt Hubertus Heil, der 34 Jahre junge Generalsekretär, eine Hauptrolle, weil er ein Mann aus dem Dunstkreis von Gerhard Schröder ist und natürlich, weil er für das derzeitige Erscheinungsbild der SPD mitverantwortlich zeichnet. Das Thema soziale Gerechtigkeit habe die SPD „völlig aus dem Blick verloren“. Wenn er die Stichworte herunterrattert, wirken sie wie der Gegenentwurf eines maßlos Enttäuschten zur Agenda 2010: Hartz IV, Gesundheitsreform, Rente mit 67, Pflegeversicherung. „Wenn man sich die Partei anschaut, kriegt man doch das Heulen“, befindet Rudolf Dreßler (...) Er erzählt das wohl auch, um zu illustrieren, wie schmerzhaft für ihn das Gefühl ist, dass in seinen Augen die eigenen Leute so etwas wie Verrat an der gemeinsamen Sache betreiben. Seit 1998 geht das so, „als Schröder das Lenkrad umgedreht und das Gegenteil von dem gemacht hat, was im Wahlprogramm stand“.
Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (http://www.ksta.de/html/artikel/1176113315266.shtml)
Schade, dass die "alte Garde" der SPD entweder nach dem Peter-Prinzip weggelobt oder in die Bedeutungslosigkeit verbannt wurde. So kann sich die "S"PD erfolgreich dem Mainstream hingeben und auf 25 % der Wählerstimmen hoffen.
StephanK
26.04.2007, 22:34
Es würde mich nicht wundern, wenn er nach Lafontaine und Maurer das nächste prominente SPD-Mitglied wäre, das in die Linkspartei überwechselt.
Das politische Korsett der großen Koalition verhindert, dass die nötigen Klärungsprozesse der Nach-Schröder-SPD innerhalb der Partei stattfinden.
Der Linkspartei wird das weitere enttäuschte SPD-Mitglieder bescheren - und ein Identitätsproblem...
Das politische Korsett der großen Koalition verhindert, dass die nötigen Klärungsprozesse der Nach-Schröder-SPD innerhalb der Partei stattfinden.
Es ist ja nicht erst das "politische Korsett der großen Koalition", welches die SPD in den Untergang treibt, sondern die "hausgemachte" Unfähigkeit gesellschaftspoltische Alternativen zu entwickeln.
Der "Genosse" Scha-Ping, Gas-Prom-Schröder und der rheinlandpfälzische Braunbär Knut haben dieser Partei den "letzten Dienst" erwiesen und sie dahin befördert, wo die Gründer dieser Traditionspartei schon lange liegen: ins Grab.
Der "Genosse" Scha-Ping, Gas-Prom-Schröder und der rheinlandpfälzische Braunbär Knut haben dieser Partei den "letzten Dienst" erwiesen und sie dahin befördert, wo die Gründer dieser Traditionspartei schon lange liegen: ins Grab.
So etwas wird sich aber nie deutlich bei einer Wahl äußern...
Wir haben in Deutschland (entschuldigung dass ich das sagen muss aber es ist so) so viele Leute ohne Ahnung von der Politik, da kommt es mir manchmal vor als ob die auf dem Wahlschein lotto spielen zwischen SPD und CDU und gar nicht wissen wer für was steht und wer was gemacht hat...
So ein Glück haben andere Parteien nicht, weil sie nicht und nie derart in den Medien standen/stehen. Und wenn man natürlich pro Stimme dazu noch bezahlt wird, dann ist das doch wunderbar, dann bloß keine politische Aufklärung betreiben... Soll aber nicht heißen, dass die Parteien das nur ned wollen, die Bürger wollen ja teilweise auch nichts wissen, weil ihnen das Thema einfach zu "trocken" ist.
Der Linkspartei [...]
Das soll eine alternative sein? Nicht wirklich. Die meisten Forderungen sind einfach nur blanker Hohn und es gibt dafür nicht eine Grundlage diese zu finanzieren... Getreu dem Motto jedes Politikers... Er lebt in den Tag herein, denkt nicht vorraus, sondern behebt probleme erst wenns sehr akut ist oder er sie nichtmehr übersehen kann.
Jedenfalls wenn sich so nicht was ändert in diesem Land, vor allem an der Aufkärung der Wähler, und da oben nicht langsam mal wieder dem Volkswillen entsprochen wird, so wie es auch sein soll, dann sehe ich schwarz für dieses Land. Denn ist nicht auch die CDU vekommen?
Wenn die Auswanderung noch einige Jahre so weitergeht... dann muss ich da auch hinterher, denn ansonsten fehlt mir ja hier jede Grundlage in dem immer älter werdenden Land... Meine Meinung
Wir haben in Deutschland (entschuldigung dass ich das sagen muss aber es ist so) so viele Leute ohne Ahnung von der Politik...
Leider. Kürzlich wurde im DLF aus einer Umfrage zitiert: 2/3 der Befragten kannten Kurt Beck nicht. :shock:
So etwas wird sich aber nie deutlich bei einer Wahl äußern...
Es äussert sich aber bereits bei Wahlen, denn immer mehr Wahlberechtigte gehen nicht mehr zur Wahl.
StephanK
27.04.2007, 10:08
Leider. Kürzlich wurde im DLF aus einer Umfrage zitiert: 2/3 der Befragten kannten Kurt Beck nicht. :shock: Das ist kein Argument für oder gegen die Politik dieser Partei und/oder ihres Vorsitzenden, sondern nur das typische Medien-Problem von Parteivorsitzenden, die nicht zugleich Regierungsmitglieder sind.
Inhaltlich-politisch leidet die SPD am gleichen Problem wie ihr Koalitionspartner: Sie wird die Geister nicht mehr los, die sie rief. Diese Geister heißen:
- Verzicht des Staates auf direkte Wirtschaftslenkung, stattdessen nur noch (finanziell-steuerliche) "Anreizpolitik"
- Internationalisierung dieser "Anreizpolitik"
Damit hat der Staat die Möglichkeiten, steuernd auf die Wirtschaft einzuwirken, zu einem sehr erheblichen Teil aufgegeben - und vergessen, dass man einen Haifisch nicht auf Dauer mit kleinen Sprotten, ja nicht mal mit Heringen füttern kann. Irgendwann will er die Dorsche.
Fragis Kritik an den Forderungen der Linkspartei ist aus meiner Sicht zwar teilweise berechtigt, aber eben nur teilweise. Es gibt durchaus Finanzierungsvorschläge, und die stammen überwiegend von einem Mann, der mal Finanzminister dieses Landes war und deswegen um die Begrenztheit der Spielräume weiß. Allerdings muss man zugeben, dass in Zeiten offener Finanzmärkte mehr denn je der Satz gilt, dass das Kapital ein scheues Reh ist, das sehr schnell die Flucht ergreift. Andererseits ist das Bild mit dem Reh etwas einseitig und unvollständig, denn sehr relevante Teile der Wirtschaft sind nach wie vor standortgebunden, und zwar gerade jene Teile, die Zukunft haben, sprich: der Dienstleistungssektor. Autos (nur als ein Beispiel) kann man auch in Brasilien oder Vietnam produzieren, entwickeln aber (bisher jedenfalls) nicht.
Inhaltlich-politisch leidet die SPD am gleichen Problem wie ihr Koalitionspartner: Sie wird die Geister nicht mehr los, die sie rief.
Nicht nur das, sie sind auch sehr volksfern geworden, und tun nichtmehr das, was das volk eigentlich will... viele Leute sagen doch, dass die politik nurnoch mist baut, aber das sie selbst dafür verantwortlich sind (ja auch nichtwähler sind das), das will niemand hören, denn keiner weiß z.b dadurch dass er nichtwählt eigentlich auch wählt...
Es würde nur zum Erfolg führen wenn niemand mehr wählt, aber alles stammwähler und parteiangehörige werden immer wählen gehen, und dadurch wählen sie leider alle mit...
Wo findet aber eine solche Aufklärung statt? Nichtma in der schule von klein auf... in sehr großen einschränkungen kann man hier vom Politikunterricht sprechen. Also werden doch entweder die Lehrpläne hier nicht eingehalten oder aber es steht nicht drin!? Spreche da aus eigener Erfahrung, denn bei mir ists noch nicht so lange her...
Auf den Hr. der Linkspartei auf den StephanK anspricht... liegt vielleicht daran dass er für mich derart unsympatisch ist, dass ich an seine Modelle nicht glaube... aber man sollte sich mal gedanken machen, woher deren Wählerqoute (wo sie ja am stärksten sind im Osten Deutschlands) kommt...
Die meisten Wähler von der Partei sind ja dort, und das sind alles die Wähler, die eine Nachfolgepartei der SED wollen, und keine demokratisch orientierte Partei... Ich sage jetzt nicht dass es der großteil ist oder irgendwas anderes... aber allein das, dass es jene Meinung in der Partei gibt, stellt doch schonmal dahin ob sie überhaupt zur Wahl stehen soll!?
-> Man kann ja schließlich nicht in den kopf jedes Funktionärs dort gucken und weiß auch nicht ob er auch so denkt wie "einige" der Anhänger. Ich sehe dass Parteien wie DKP, NPD o.ä immer unter dem Verdacht stehen verfassungsfeindlich zu sein, aber sich an die Linke niemand mehr rantraut... Ich frage mich hier wieso!? Das kein verdacht besteht kann jawohl keiner sagen, der besteht seit der Gründung an!
jimmygjan
27.04.2007, 15:03
Es scheint mir so, als wolle die SPD sowieso nicht an die "Macht" kommen. Die haben überhaupt kein Interesse die Regierung zu stellen. Wohl auch, weil Ihnen zur Zeit das Personal dazu fehlt ! Man stelle sich vor, dass die SPD alleinig eine Bundesregierung stellen soll. Wer würde dann als Bundeskanzlerin/er in Frage kommen ? Ein Herr Beck ? Ein Herr Steinmeier oder wer fällt da noch ein ? Bitte nicht ein Herr Müntfehring oder gar eine Frau Schmidt oder Frau Zypris ?!
Die SPD will und kann nicht ! Deshalb ist es den meisten Abgeordneten auch egal wie die Wahlen ausgehen, hauptsache sie, die Abgeordneten, haben einen sicheren Listenplatz oder sicheren Wahlkreis mit Stammwählern. Dann rollt der Rubel weiterhin ! Was wollen, sollen und können da die Bürger (Wähler) schon machen ?! Wie schon festgestellt, die meisten blicken sowieso nicht durch und nicken alles ab !
Schöne Welt, tolles Deutschland !
Hallo,
verkommen ist diese Partei.Heruntergewirtschaftet und völlig am ende würde es auch treffen.Die SPD,die ehemals partei des kleinen mannes,hat sich unter der regierung schröder zu einer partei der unternehmer und ausbeuter gewandelt.
HartzIV,Rente mit 67,Körperschaftssteuerverzicht usw usf. man könnte die Liste seitenlang fortsetzen.Alles Bausteine der SPD,unterstützt von CDU und FDP.
Wenn sich die SPD nicht bald wieder darauf besinnt,Politik für das Volk und nicht für die Wirtschaft gegen das Volk zu machen,dann wird sie unterhalb von 25% demnächst anzutreffen sein.Was unter der SPD ins Rollen geraten ist,wird unter der Merkel-Regierung fortgesetzt.Die Verarmung ganzer Bevölkerungsschichten wird auf breiter Flur vorangetrieben.Das alles erschüttert auf Dauer die Grundfesten in Deutschland.Immer mehr merken,dass am ende des geldes noch zu viel Monat übrig ist.Die Zahl der Haushalte,die auf HartzIV-Transferleistungen bzw. auf Aufstockung angewiesen sind,steigt monatlich.
Wenn sich die SPD nicht bald besinnt und die kurve kriegt,dann geht sie den bach runter.Die SPD,die selbsternannte Bürgerpartei,Partei des kleinen Mannes,geht langsam aber sicher zur Schlachtbank und das was übrig bleibt,sammelt sich in der Linkspartei oder geht zu den aktiven Nichtwählern.
Man mag ja von der Linkspartei halten was man will,aber alleine die Möglichkeit einer sozialen Alternative zu haben,bringt schon viele Leute an die Urne um diese zu wählen.
@fragi
Nicht nur im Osten erhällt diese Partei Zustimmung.Und ich glaube auch nicht,dass diese,die die wählen nun unbedingt eine neue SED wollen.Die wollen halt nur einfach was anderes,was nicht unbedingt immer unsozial sein muss.
Es geht halt nicht,auf der einen seite die Unternehmen und Reichen durch steuersenkungen immer weiter zu entlasten und im gegenzug die armen und das "prekariat" immer weiter zur kasse zu bitten und genau daran hat ebend auch die spd schuld,weil sie seit 1998 in der regierungsverantwortung steht und sich so nicht rausreden kann.
Wenn wir es uns seit 2001 leisten können,auf rund 25 milliarden euro (körperschaftssteuerverzicht im zuge der steuerreform 2001) zu verzichten,dann geht es uns scheinbar immer noch sehr gut.Aber ich prognostiziere eins,lasst doch diese ganzen s***** unternehmer abwandern nach osten,womit sie ja so gerne drohen.Wenn sie nur weit genug nach osten gegangen sind,sind sie irgendwann wieder hier.
Wer hat uns verraten ? Sozialdemokraten !
MfG
Codeman
jimmygjan
27.04.2007, 19:55
Hallo zusammen,
ich muß nocheimal in Bezug auf die SPD etwas ergänzen:
Es muss doch jedem auffallen, wenn ein ehemaliger Generalsekretär der CDU, Heiner Geißler, zu dieser Zeit in seinen Gedanken fortschrittlicher ist als die SPD insgesamt, von der CDU ganz zu schweigen.
Wir, die Betroffenen, uns ist in der Mehrheit das alles sehr klar, uns fällt das auf. Ich frage mich nur, warum die übrigen Arbeitnehmer, die Arbeiterschicht, die ganz normalen Bürger auf der Straße, der Kleine Handwerker, dazu in der Mehrheit schweigen. Es kann doch nicht sein, das alle nur "Stimmvieh" sind. Herrscht denn schon soviel Angst vor, von den eingefahrenen "Wegen" abzuweichen ? Ich wähle doch nicht SPD, nur weil es die SPD ist. Ich wähle die Partei, die meine Interessen vertritt. Da bleibt dann nicht viel (gar nichts), ausser der Linkspartei übrig. Es kann doch nicht sein, daß Wähler nur die Linkspartei nicht wählen, weil dort das Vokabular "Links" enthalten ist. Gibt es denn so wenig Wähler, die zum Denken fähig sind ? Von mir aus könnte die Partei "Fernseher" heissen, wenn diese Partei denn die für mich richtige Politik vertritt. Der Name allein sollte doch nicht entscheidend sein. Aber das einem eingefleischten SPD-Genosse zu erklären, ist wohl fast unmöglich !
Hallo fragi,
bei dem Beitrag, den ich eingestellt habe, ging es mir nicht darum wen ich wählen würde. Es ging mir auch nicht darum über die Links-Partei zu debattieren.
Es ging und geht um den (m.E.) nicht aufzuhaltenden Niedergang einer ehemaligen "Traditionspartei", die spätenstens nach Jochen Vogel ihre Selbstdemontage betreibt. Das kurze Intermezzo von Oskar Lafontaine lasse ich gerne "aussen vor".
Wer jedoch glaubt, dass in der Partei die "Linke" ausschliesslich irgendwelche Holzköpfe abhängen, sollte sich über das Phänomen "Sarah Wagenknecht" hinwegsetzen. Lassen wir doch auch "Sympathie" und "Unsympathie" einfach mal aussen vor und hinterfragen, welche Partei wahrlich noch "innerparteiliche Demokratie" zulässt. (Weder die "Linke", noch die Esspehde. noch die ZEHDEUUH oder die Grönen.)
Dies ist u.a. KEINE Andeutung von mir, dass ich diese Partei super-toll und klasse finde, würde mir jedoch wünschen, wenn wir mal die im Bundestag vertretenen Parteien genau anschauen, die es ja heute noch nicht mal geschafft haben einen beschlussfähigen Bundestag "herzustellen".
Da ist mir diese Gruppe (http://www.zeit.de/online/2007/18/bundestag-demonstranten) sympathischer und ich kann nur sagen. Hut ab!
Auch ich finde diese Gruppe sehr sympathisch und kann mich den transparenten nur anschliessen.Es wurde zeit das so etwas passiert und ich glaube auch das diese aktion seine wirkung im ausland auch zeigen wird.
und wieder einmal ein beweis dafür,dass man mit seine gedanken nicht alleine ist !
MfG
Codeman
Richtig... was bringt es denn allen arbeitnehmern wenn alle so weitläuft wie bisher? Die Firmen nurnoch drauf achten immer höhere renditen zu zahlen und ihre einnahmen zu erhöhen? nichts!
Es wird immer mehr an den AN gesparrt, bzw. es werden immer mehr gekündigt... das heute schon einer die arbeit von 2 macht ist egal... Hauptsache die Rendite stimmt, und die Vorstände werden wieder gewählt... so verdient eine kleine Gruppe von Menschen immer mehr geld, während es anderen immer schlechter geht.
Niemand, aber auch niemand kann mir erzählen, dass wenn der moment gekommen ist, er im Bundestag sitzt und ein Lobbyist mit einem check winkt, dass er da nicht zuerst an seine eigenen Interessen denkt... denn der eigenen Familie solls ja auch gut gehen... da kann also jede partei kommen und es wird sich nichts ändern! Das System muss sich ändern, und das wird nicht passieren... Dafür sind diediäten die immer mehr steigen einfach zu hoch. Außerdem ist dort oben alles zu einfach vertreten... da sitzen keine einfachen arbeiter mehr, da sitzen nurnoch anwälte usw.
jimmygjan
28.04.2007, 10:37
da sitzen keine einfachen arbeiter mehr, da sitzen nurnoch anwälte usw.
Sorry, aber es gibt noch genügend Anwälte, Juristen, u.a., die dort nicht sitzen und auf Seiten und Interessen der Arbeitnehmer und Arbeitslosen stehen ! Bitte nicht verallgemeinern. Ob nun Anwalt oder Handwerker im Bundestag, alle haben doch nur Ihre eigenen Interessen im "Kopf".
Im übrigen, dieses wird noch offensichtlicher im Europaparlament und die Praixis wie denn z. Bsp. Sitzungsgelder einkassiert werden !
Der Linkspartei wird das weitere enttäuschte SPD-Mitglieder bescheren - und ein Identitätsproblem...
Selbst von den SPD-Anhängern würden 38 Prozent für Merkel votieren und nur 34 Prozent für ihren Vorsitzenden Beck.Quelle ( http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=3686332) Ich glaub da habens die Linken als Newcomer recht gut und finden erst ihre Identität, während die SPD sie verliert.
Interessant auch Niedergang der SPD. – Es liegt nicht nur an Personen. Gravierender: Keine Strategie und falsche Politik. (http://www.nachdenkseiten.de/?p=2302#more-2302) von den NachDenkSeiten.
Und da darf und muss man/frau auch direkt auf die in dem Link verwiesen Fragen hinweisen, die ja dann auch recht deutlich beantwortet werden:
Warum verliert die SPD an Zustimmung?
1. Wegen ihrer konzeptionellen Schwäche
2. Wegen ihrer unzureichenden Strategie
3. Und dann noch wegen der Köpfe und der erkennbaren Verflechtung mit großen Interessen.
Eine der Antworten von Albrecht Müller zu den o.ä. Fragen:
Müntefering wird vermutlich eines der großen Probleme bleiben. Er wird strikt dagegen antreten, den Reformkurs zu korrigieren. Damit ist er der eigentliche Totengräber dieser ehemals großen Partei.
Bei einer Reihe von Führungspersonen habe ich Zweifel, ob sie unabhängig sind. Ihre politische Linie, ihre politische Entscheidungen kann ich nur verstehen, wenn ich annehme, dass sie für große Interessen arbeiten. Diesen Eindruck gewinnen auch viele andere Beobachter mehr und mehr.
Neues von Rudolf Dreßler:
Die SPD ist wahrnehmungsunfähig, vor allem in den vorderen Reihen
Die Partei bringt sich selbst um die Ecke.
Die handelnden Personen haben grenzenlose Angst vor einer Analyse des eigenen Tuns. Das würde nämlich einen Zielkonflikt offenbaren: einerseits, dass die SPD Wahlversprechen, für die sie 1998 und 2002 gewählt wurde, gebrochen hat. Andererseits die daraus erwachsenen Konsequenzen. Überspitzt ausgedrückt: Der Konkursrichter müsste kommen. Da das nicht infrage kommt , regiert das Prinzip Hoffnung nach dem Motto: "Augen zu und durch".
Quelle: Hamburger Abendblatt (http://www.abendblatt.de/daten/2007/05/15/740541.html)
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