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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Umschulung


John Shaft
02.05.2007, 00:23
Hallo allerseits!

Bin nach kurzer Recherche auf dieses Forum aufmerksam geworden und würde mich über jeden Rat zu u.g. Fall freuen.

Vorab, es betrifft nicht mich selbst (sondern meine Freundin) und ich kenn mich leider auch (noch) nicht so gut aus!

Kurze Beschreibung des Falls:

Freundin kann ihren erlernten Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben (amtsärztlich bescheinigt), möchte gerne umschulen bzw. neuen Ausbildung starten (schon seit längerer Zeit dahingehend aktiv, Umschulung auch prinzipiell genehmigt), schreibt auch fleißig Bewerbungen, kümmert sich um Vorstellungsgespräche ist absolut arbeitswillig und kooperativ usw..

Problem ist jedoch folgendes: und zwar der S***laden der sie betreut bzw. der für ihre Umschulung zuständige Typ der sie betreut!

1.) Vertauschung von Akten mit anderer Person fast gleichen Namens

2.) Telefonische Kontaktaufnahme (zur Terminabsprache) benötigt mindestens 2-3 Tage

3.) Sachbearbeiter (für Umschulung) ist 3 Wochen im Urlaub...nach 3 Wochen ist Sachbearbeiter immer noch 2 oder 3 Wochen im Urlaub.

4.) Sachbearbeiter (für Umschulung) läßt Praktikum laufen, setzt die Arbeitsagentur jedoch nicht in Kenntnis darüber...kein Versicherungsschutz fürs Praktikum und zusätzlich noch Ärger

5.) Sachbearbeiter (für Umschulung) läßt Praktikum über 1 Monat laufen und verschweigt Fahrtgeldkostenzuschuß

nun zur absoluten Frechheit:

6.) nach Zusage durch (mittlerweile mehrere) Unternehmen ein Umschulung dort zu beginnen (nach vorherigem Praktikum) läßt Sachbearbeiter (für Umschulung) Termine zwecks Klärung mit Arbeitsamt verstreichen, ist 3-4 Wochen zur Terminvereinbarung nicht zu erreichen (nach dieser Zeit wurd es den Unternehmen dann meißt zu bunt und sie haben die Aktion gecancelt), sagt dann 1 Stunde vorher ab bzw. sagt gar nicht ab weil 3 Tage später von anderer Stelle dann mal zu erfahren ist er sei krank usw.!!!

IST DAS (NOCH) NORMAL???

Selbst (niedriger gestellte) Kollegen geben schon zu das der Typ dafür bekannt ist...aber das kanns doch nicht sein? Meine Freundin könnte seit 1,5 Jahren in einer Umschulung sein, aber der Typ vermasselt alles!

Bringt bei sowas ne Beschwerde was? Oder verschlimmert das alles noch mehr?

Wissen echt nicht mehr was man da noch machen kann. :-(

fragi
02.05.2007, 10:45
Hallo John Shaft,

ich frage mich hier wieso ihr euch auf Sachbearbeiter bzw. auf das Amt verlasst?

Die meisten Ausbildungen sind ja Dual, das heißt man bewirbt sich direkt beim Unternehmen, nur mit dem Zusatz, dass man eine Umschulung machen möchte... Die Vergütung wird vom Unternehmen gezahlt, das heißt man ist "eigentlich" nicht mehr berechtigt sozialleistungen vom Staat zu bekommen. Also raus aus dem ALG bezug... Oder um was für eine Umschulung gehts hier?

John Shaft
02.05.2007, 11:06
Also so wie meine Freundin mir das erzählt hat wird die Bezahlung weiter über das Amt laufen...wenn ich das richtig verstanden hab. Weiß nicht ob das mit ihrem gesundheitsbedingten Ausscheiden aus ihrem gelernten Job zu tun hat.

Bzgl. auf Sachbearbeiter/Amt verlassen: Sie hat sich diese Umschulungen alle selbst besorgt, und zwar genau so wie du geschrieben hast...Bewerbung auf Ausbildungsplatz mit Zusatz Umschulung!

fragi
02.05.2007, 11:09
Also so wie meine Freundin mir das erzählt hat wird die Bezahlung weiter über das Amt laufen...wenn ich das richtig verstanden hab. Weiß nicht ob das mit ihrem gesundheitsbedingten Ausscheiden aus ihrem gelernten Job zu tun hat.

Also wenn es sich hier um eine normale Duale Ausbildung handelt, sage ich dazu nein... hier wird die "vergütung" von den ausbildungsunternehmen bezahlt und hier ist das Amt außen vor, da man in der Ausbildung kein Anrecht auf Sozialleistungen mit Außnahme BAB hat. ALso würde ich das nächste mal gleich den Vertrag unterschreiben... und mich nicht auf irgendeinen Sachbearbeiter verlassen!

border
02.05.2007, 12:55
Hallo John Shaft,

so wie sich das für mich liest, macht deine Freundin so eine Art Reha/Umschulungs Maßnahme, aus gesundheitlich bedingten Gründen, und diese/r muß der zustänige SB zustimmen/genehmigen.

das Problem hierbei ist dass der zuständige Bearbeiter dieses Falles seiner Arbeit nicht nachkommt. das ist insofern nicht hinzunehmen weil ja wie ich annehme schon alle Formalitäten durch sind.

Hier würde ich darauf bestehen das wenn der angeblich zuständige Mensch auf Dauer nicht dort ist das der nächsthöhere sich dieser Aufgabe annimmt. Also im diesem Falle den Vorgesetzten verlangen und bisherigen Ablauf darstellen, und auf Bearbeitung bestehen.

-evtl. wäre es auch hilfreich alles schriftlich und mit baldiger Stellungnahme (da Bewerbung erfolgt und Ausbildung in Aussicht gestellt) bzw.Terminen zur Antwort zu machen, denn dann kann sich der Sachbearbeiter nicht mehr rauswinden. (d.h. es ist schriftlich fixiert das der SB Schuld am nicht zu stande kommen eines Ausbildungsvertrages ist)

Gruß

border