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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zuschuss für Umzug oder Pkw


Gruwe
27.02.2006, 05:11
Hallo,

ich bin im Okt. 04 arbeitslos geworden, bin dann im April 05 zum Grundwehrdienst eingezogen worden den ich zum 31.12.05 endlich absolviert hatte.
Nun bin ich seit 01.01.06 wieder arbeitslos, bekomme ALG 1. Als ich Okt 04 arbeitslos wurde, bekam ich Bescheid, das ich 12 Monate Anspruch auf ALG 1 habe. Bis ich zur Bundeswehr ging war ich 5 1/2 Monate arbeitslos, hätte demnach also noch Anspruch für 6 1/2 Monate. Nun hab ich aber einen bescheid bekommen, das ich vom 1.1.06 bis 18.11.06 ALG1 bekomme...also hat sich der Anspruch verlängert! Ist das möglich oder ist es wahrscheinlich das das Arbeitsamt sich dann vertan hat?

Naja, andere Frage:

Wenn ich mir die regionalen Arbeitsangebote anschaue, wird gerade bei Leihfirmen (etwa 80% der Angebote) ein eigener Pkw gefordert. Leider habe ich nicht das Geld mir einen Pkw anzuschaffen, Führerschein ist jedoch vorhanden. Kann ich da mir irgendwie ein Pkw über das Arbeitsamt finanzieren lassen, würde meine Job-Chancen wohl sehr erhöhen.

Wenn das nicht möglich ist, habe ich auch bei den Angeboten, bei denen nicht unbedingt ein Pkw erforderlich ist ein Problem. Denn ich wohne hier am Ar... der Welt und der erste Bus fährt hier 5:34 Uhr, womit es mir nicht möglich ist, evtl. Arbeitsplätze rechtzeitig zu erreichen ( in den meisten Jobs in meinem Beruf ist um 6 Uhr Schichtbeginn, oft auch noch Wechselschicht).

Wenn ich da kein Pkw habe, müsste ich umziehen in die Nähe der Arbeitsstelle...jedoch hab ich auch nicht wirklich Geld für einen Umzug. Kostet ja anfangs recht viel, Miete und Kaution und die Umzugskosten.
Ausserdem haben meine Vermieter damals auf Kaution verzichtet, wenn ich mich dazu bereit erkläre, wenn ich ausziehe zu tapezieren und das kostet ja auch wieder Geld.


Kann mir da jemand paar Ratschläge geben?

Danke :)

Codeman
27.02.2006, 10:57
Hallo Gruwe,

Umzugskosten bei einer Arbeitsaufnahme trägt die Agentur für Arbeit.Vorzulegen ist der Arbeitsvertrag und 2 (so war es bei mir) verschiedene Angebote von Speditionen.Das Amt nimmt sich dann selbstverständlich das billigere und bewilligt das i.d.R.

Ich hoffe,dass für das andere sich kompetentere Leute finden uim dies zu beantworten.

MfG
Codeman

StephanK
27.02.2006, 11:36
:welcome: Gruwealso hat sich der Anspruch verlängert! Ist das möglich oder ist es wahrscheinlich das das Arbeitsamt sich dann vertan hat?Das ist möglich und auch richtig, wenn Du vor dem Wehrdienst arbeitslos gemeldet warst, denn dann werden während des Wehrdienstes die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung vom Bund bezahlt. Während des Wehrdienstes bist (warst) Du also arbeitslosenversichert - anscheinend, ohne etwas davon mitzubekommen! :-)

PKW-Finanzierung gibt es im Einzelfall, aber eher, wenn man einen zur Berufsausübung braucht, und eher nicht, wenn man dadurch nur einen Umzug vermeiden will. Vor allem aber ist ein konkret in Aussicht stehender Arbeitsplatz Voraussetzung. Alles andere ist dann Verhandlungssache.

Das übrige hat Codeman schon beantwortet.

Gruwe
28.02.2006, 02:32
Hallo,

danke erstmal für die Antworten.

Nun ist es in meinem Fall so, das hier in meinem grösseren Umkreis (so ~75km) bzw. im ganzen Saarland (ich komme aus dem Saarland) fast nur Leihfirmen für mich in Frage kommen, da ich dort wohl erstmal noch ein bisschen Berufserfahrung sammeln muss, da die Stellenangebote von Nicht-Leihfirmen i.d.R. Berufserfahrung fordern.

Nun ist es aber bei Leihfirmen so, das man heute hier, morgen dort und übermorgen wieder woanders im Einsatz ist. Ich kann doch nicht jeden Monat umziehen :shock:

Was soll ich da tun?

StephanK
28.02.2006, 06:41
Ich sehe das Problem, aber die Angebote der Bundesagentur lösen es nicht, weil ihr die gesetzlichen Grundlagen dafür fehlen. Die Anschaffung eines PKW ist grundsätzlich Privatsache. Andere Möglichkeiten bestehen da wohl nur in Gestalt von Kreditfinanzierung oder Leasing.