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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich liebe Rot/Grün und auch Peter Hartz (Achtung Ironie)


Schneida
17.02.2005, 11:47
Hallo zusammen,

also heute Morgen habe ich jeden letztlich vorhandenen Glauben an diesen unseren Staat verloren.

Es geht um folgendes. Meine Frau wurde gestern vom Arbeitsamt angeschrieben. Sie solle doch zu
Arbeitsamt kommen damit man schauen könnte, ob nicht irgendwo ein Job für Sie wäre, wo sie mehr
Geld verdienen könnte als Sie es jetzt bereits tut.

Der Arbeitslose in unserer Familie bin aber ich. Und das mittlerweile schon seit Juli 2003
nachdem ich eine Umschulung zu „IT- Systemelektroniker“ abgeschlossen hatte, die mir vom
Arbeitsamt empfohlen wurde.

Meine Frage ist jetzt können die meine Frau dazu zwingen den Job zu wechseln, wo Sie mittlerweile
6 Jahre arbeitet, damit Sie anderswo mehr Verdient und sich der Staat dafür das Geld bei mir einsparen kann.

Mir wurde vom Arbeitsamt bisher nicht ein Arbeitsplatz Angebot unterbreitet dafür wollen die jetzt aber
meine Frau vermitteln. Das kann doch wohl nicht wahr sein. Die Leute die Arbeit haben werden von
den Idioten vermittelt und die (Ich) die verzweifelt danach suchen die werden fallen gelassen.

Kann man sich dagegen wehren, oder muss man es wieder einmal wie so oft hinnehmen. :?:

Ich bedanke mich im voraus für eure Antworten.

Schneida
17.02.2005, 15:41
Mir fehlen die Worte, was soll man noch darauf antworten? :roll:
Ich glaube aber nicht das man alles schlucken muß.

Falls es tatsächlich zur eine Vermitlung kommen sollte,
wäre vielleicht ratsam einen schriftlichen Einspruch einzulegen.

Gruß aus NRW :-)

Schneida
23.02.2005, 11:23
Hallo,
dazu paßt der nachfolg. Artikel aus der TAZ:
Während Arbeitslose monatelang auf Hilfestellung warten, zitiert das DGB-eigene Berufsfortbildungswerk bfw Bremerhavener mit Drohbriefen zum Bewerbungstraining. Die schütteln bloß noch den Kopf: Sie haben seit Jahren einen Job :lol:

Die Packliste ist lang: Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, handgeschriebene Aufzeichnungen, sowie "alle vorliegenden Zeugnisse und Teilnahmebescheinigungen", sollen die Angeschriebenen mitbringen, Personalausweis, Arbeits- und Aufenthaltsbescheinigungen, wenn möglich auch gleich ein "gutes Bewerbungsfoto", nicht zu vergessen Nachweise und Zertifikate privat erworbener Qualifikationen, "z.B. Anglerschein etc." So steht es in einem Schreiben, das das Berufsfortbildungswerk (bfw) des DGB jetzt offenbar Dutzenden von BremerhavenerInnen ins Haus schickte- nur die Leute haben schon längst einen Job.
komplett lesen: http://www.taz.de/pt/2005/02/19/a0056.nf/text

Dorothee
http://www.aktive-demokratie.de/wbb2/index.php