Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : SPD umwirbt Gewerkschaften
ALN - Robot
02.03.2006, 12:34
http://www.BerlinOnline.de/berliner-zeitung/_img/berliner_small.gif (http://www.BerlinOnline.de/berliner-verlag/berliner_zeitung/.html/impressum.html)
BERLIN. Die SPD will in der großen Koalition verstärkt für Arbeitnehmer-Rechte eintreten, um die Gewerkschaften an sich zu binden. Im Einsatz für Mindestlöhne, Tarifautonomie, ...
Der Artikel zur Meldung hier... (http://www.BerlinOnline.de/berliner-zeitung/politik/530613.html)
Was sich insgesamt da anbahnt wenn man auf die jüngsten Vorwürfe aus der WASG hört läßt die Sache ja dann gleich wieder in einem ganz anderen Licht erscheinen. Und macht ganz miese Laune ....
StephanK
02.03.2006, 16:47
Ich kann Dir leider nicht folgen, weil ich die jüngsten Vorwürfe der WASG nicht kenne. Bitte ein bisschen Zusammenhang nachliefern - danke!
Im übrigen finde ich es gut, wenn die Gewerkschaften sich wenigstens ein kleines Bisschen aus der babylonischen Gefangenschaft der SPD lösen. Das kann ihrer Politik wie auch ihrer Glaubwürdigkeit (zu der ihre Unabhängigkeit gehört) nur nützen.
Im übrigen finde ich es gut, wenn die Gewerkschaften sich wenigstens ein kleines Bisschen aus der babylonischen Gefangenschaft der SPD lösen.
Right. Sehe ich genauso. Aber an wen soll sich denn die Sozialdemokratiie "anbinden". An die Arbeitt"nehmer", die sie eh schon verloren hat; an die Arbeitslosen, für die sie noch nie ensthaftes Interesse gezeigt hat; an die jetzige "Kuschelkolation"? Ich glaube, dass die "Sozialdemokratie" jetzt richtig am Ende angelangt ist. Traurig....
Ich glaube die SPD steckt noch in Merkels Kuschelrock, den ich eher als Dunsthaube bezeichnen würde. Aus dem Dunstkreis entflohen wird die SPD zur nächsten Wahl hoffentlich etwas nüchterner auf der Matte stehen als Schröder nach der letzten Wahl. Wenn die Gewerkschaften jetzt taktieren ist das sicher das richtige Mittel zum Zweck.
Bitte ein bisschen Zusammenhang nachliefern - danke!
Nun, wer das Ränkeschmieden so gar nicht mag sollte vielleicht nicht mitlesen und sich einfach darüber freuen dass nicht SPD und Gewerkschaften wieder aufeinander zu gehen sondern Linkspartei und Gewerkschaften.
Da wohl niemand so blauäugig ist von reinster Zweckmäßigkeit auszugehen wird man sich fragen warum das so ist. Und da beginnt das Dilemma. Den Verschwörungtheorien und Gerüchten ist Tür und Tor geöffnet und wenn man berücksichtigt wer vorrangig in welcher wo in welcher Partei und wo und an welcher Stelle im Gewerkschaftsbund sitzt kann man sich die tollsten Geschichten ausdenken.
Jedenfalls ging durch die Meldungen dass zumindest Teile der WASG sich nunmehr von der Linkspartei distanzieren würden weil zunehmend neoliberales Gedankengut innerhalb der Linkspartei auftauchen würde und deshalb überhaupt eine Annäherung an die Gewerkschaften möglich sei.
Da könnte ich nun eine ganze Menge zu schreiben - unterlasse dies aber tunlichst. Welche Kräfte nun genau woran zerren und wen in welche Richtung sei mal dahin gestellt; jedenfalls wikt das stark zersetzerisch und der positive Effekt der im Moment da ist bekommt einen bitteren Beigeschmack und das macht eben üble Laune.
Im übrigen finde ich es gut, wenn die Gewerkschaften sich wenigstens ein kleines Bisschen aus der babylonischen Gefangenschaft der SPD lösen. Das kann ihrer Politik wie auch ihrer Glaubwürdigkeit (zu der ihre Unabhängigkeit gehört) nur nützen.
Hier muß man zunächst mal eindeutig zustimmen. Ich persönlich möchte den Gewerkschaften alles nur erdenklich schlechte nachreden, was ich natürlich an dieser Stelle hier nicht tue. Ich hoffe aber, warum auch immer sie das tuen mögen, dass die Gewerkschaften Geschmack an der Zusammenarbeit mit WASG und Linkspartei finden und sich wieder mehr darauf besinnen woraus diese ABEITNEHMERVERTRETUNGEN erwachsen sind. Ich hoffe das die Wahlen (im Mai glaube ich) innerhalb des DGB in
der Weise verlaufen dass die Führung soweit wie möglich Mitte/Links besetzt ist.
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