GofX
07.03.2006, 10:37
Zugegeben, ich hab' mich letztes Jahr nicht wirklich mit dem Thema "Eingliederung" befasst ... aber was ich in den letzten Wochen und Monaten so sehen muss, läßt mich doch sehr erstaunen.
Wiederholte 1-Euro-Job-Angebote auch an Erwerbsfähige, die bereits einen 400,- EUR Job haben (bekanntermaßen werden bereits 240,- EUR verrechnet - die AA kann also nicht mit "Unwissenheit" argumentieren). Offensichtlich sieht man es gerne, wenn Jemand seinen gefundenen Mini-Job wieder kündigt. Ziemlich fragwürdig ... aber egal.
"berufliche Weiterbildung" (monatelanges PC- und Bewerbungstraining). Die berufliche Qualifikation spielt bei der Vermittlung in solche Maßnahmen überhaupt keine Rolle. Selbst IT Ingenieure, die sich langweilen, und Kellner, die nie wieder einen PC sehen, dürfen teilnehmen.
Irgendwelche Praktikas.
Wer sich gegen unsinnige Maßnahmen wehrt, kriegt 30% Kürzung und spart damit Geld.
Wie sieht das aber nun während der Dauer der Vermittlung in diese Maßnahmen konkret aus? Wird damit die >>statistische<< Zahl der Arbeitslosen vorübergehend geringer?
Wenn "wir" (Regierung?) es also schaffen, eine Million Menschen in mehr oder weniger sinnvolle Maßnahmen zu stecken (Einer von fünf ... das ist machbar!), ist dann die Wiederwahl gewiss?
Was ist "danach"?
Ich selbst kann nur mutmaßen ... jedenfalls kommt mir die Durchsetzung der "Statistik-Schönung" neuerlich viel intensiver vor ... oder täusche ich mich da?
Wiederholte 1-Euro-Job-Angebote auch an Erwerbsfähige, die bereits einen 400,- EUR Job haben (bekanntermaßen werden bereits 240,- EUR verrechnet - die AA kann also nicht mit "Unwissenheit" argumentieren). Offensichtlich sieht man es gerne, wenn Jemand seinen gefundenen Mini-Job wieder kündigt. Ziemlich fragwürdig ... aber egal.
"berufliche Weiterbildung" (monatelanges PC- und Bewerbungstraining). Die berufliche Qualifikation spielt bei der Vermittlung in solche Maßnahmen überhaupt keine Rolle. Selbst IT Ingenieure, die sich langweilen, und Kellner, die nie wieder einen PC sehen, dürfen teilnehmen.
Irgendwelche Praktikas.
Wer sich gegen unsinnige Maßnahmen wehrt, kriegt 30% Kürzung und spart damit Geld.
Wie sieht das aber nun während der Dauer der Vermittlung in diese Maßnahmen konkret aus? Wird damit die >>statistische<< Zahl der Arbeitslosen vorübergehend geringer?
Wenn "wir" (Regierung?) es also schaffen, eine Million Menschen in mehr oder weniger sinnvolle Maßnahmen zu stecken (Einer von fünf ... das ist machbar!), ist dann die Wiederwahl gewiss?
Was ist "danach"?
Ich selbst kann nur mutmaßen ... jedenfalls kommt mir die Durchsetzung der "Statistik-Schönung" neuerlich viel intensiver vor ... oder täusche ich mich da?