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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arbeitsplatz und psychische Probleme


LikeIceInTheSunshine
01.06.2007, 18:27
Hallo alle zusammen,

zu meiner Situation:
ich 43 J. war bis Dezember 2006 insgesamt 15 Jahre an einer Arbeitsstelle erfolgreich angestellt. Mein Chef ging in Rente und somit endete auch die dortige Anstellung.Ich hatte das Glück direkt im Januar eine neue Stelle anzutreten.
Gleiche Arbeitszeiten, etwas weniger Bezahlung...doch nun nach einem halben Jahr bin ich psychisch total am Ende...total viel Stress, Mobbing durch die Kollegen und und und....
ich will da so gerne aufhören aber mein Chef ist so zufreiden mit meiner Arbeit das er mich sozusagen NICHT gehen lässt (der Chef ist übrigens super aber die Arbeitskollegen sind furchtbar!Mein Chef weiß auch über die Situation bescheid und die Kollegen wurden bereits ermahnt, jedoch ohne Erfolg! Ihre lange Anstellung dort sichert ihnen trotz jeglichem schlechten Verhalten den Arbeitsplatz! Und das wissen SIE und nutzen dies gekonnt aus!Selbst der Chef scheint unzufrieden zu sein wirkt jedoch unglaublicherweise machtlos!
Heute hatte ich am Arbeitsplatz einen psychischen Zusammenbruch...und ich kann kaum noch aufstehen und zur Arbeit gehen...ich bin völlig am Ende!Ich bin so verzweifelt und brauche dringend Hilfe! Mein Problem ist natürlich das Finanzielle.....

JETZT meine Frage an Euch:

Wenn ICH jetzt kündige...bekomme ich kein Geld vom Amt oder welche Möglichkeiten stehen mir zu???
Und wie lange dauert das Ganze mit der Antragstellung usw.? Wie kann ich das finanziell überbrücken????

Und wenn DER CHEF mich kündigt??? Wie ist dann die Sachlage???
Hat mein Chef eine Benachteilung wenn ER mich entlässt??????????
Ich wäre euch sehr dankbar über eien Antwort!!

Ganz viele Grüße
Martha

Seebarsch
01.06.2007, 18:37
Hallo,
für den Gesamtsachverhalt gibt es mehrere Lösungsansätze!
1) Die pschischen Probleme als das ansehen, was sie tatsächlich sind, nämlich eine Krankheit!
Hier solltest Du dich umgehend in ärztliche Behandlung geben, gesund werden und an die Arbeit erst einmal nicht denken!!!
2) Der Versuch, ggfls. moderiert mit den "Kollegen/innen" und dem Chef gemeinsam das Gespräch zu suchen, um eine Änderung herbeizuführen!
3) Durchhalten und nach einem anderen Arbeitsplatz umsehen.
4) Selbst kündigen. Eine Sperrzeit tritt dann nicht ein, wenn ein wichtiger Grund für die Eigenkündigung vorliegt. Ein wichtiger Grund wäre es, wenn man aus gesundheitlichen Gründen die Tätigkeit nicht mehr ausüben kann.
Das müsste allerdings ein Arzt per Attest gut begründen!
:?

LikeIceInTheSunshine
01.06.2007, 19:48
angenommen ich würde selbst kündigen und könnte miene psychischen Probleme usw. nachweisen....wie lange würde es dauern bis ich dann Geld erhalte?? Könnte es sein das ich auch einige Woche ohne nichts dastehe???

Wieviel % bekommt man vom ursprünglichem Gehalt an Alg I???
wie wird das berechnet??

Danke schonmal :)

Seebarsch
01.06.2007, 20:13
Hallo,
wenn die Arbeitslosmeldung erfolgt ist, der Antrag mit allen Unterlagen fertig ist, kann man den Antrag in einem Termin abgeben. Das hängt also von Dir ab, wie schnell Du alle Unterlagen (Arbeitsbescheinigung) zusammen bekommst und einen Termin vereinbarst. In der Regel wird der Antrag dann im Termin entschieden, so dass einige Tage später der Bewilligungsbescheid erfolgt.
Alg1 wird nachträglich gezahlt, so dass die Monatszahlung am ersten Werktag des Folgemonats auf dem Konto gebucht ist.
:)
Ohne Kind auf der Steuerkarte beträgt das monatliche ALG ca. 60 % vom Netto, mit Kind 67%.