Betroffener
13.03.2006, 18:50
Viele haben es ja vielleicht in den Medien gesehen und/oder gelesen.
Bei TELEPOLIS erschien ein Bericht dazu, der auch wirkliche Hintergründe aufzeigt, wie der französische Staat mit seinen Jungen Arbeitslosen bei Ersteinstellungen umgehen will.
Auch mit wenig Phantasie ausgestattete dürften sich vorstellen können, wie schnell solche Modelle von der Seine auch in Rhein, Elbe, Oder und Havel fliessen könnten.
Wie auch in Deutschland geht es schlußendlich nicht um die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen, sondern um die Ausbeutung und Entrechtung bei der Verteilung der knappen Zahl von noch vorhandenen Arbeitsplätzen.
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Proteste gegen Aufhebung des Kündigungsschutzes
Der französische Regierungschef hat die Wogen nicht glätten können. Hintergrundartikel zu den Auseinandersetzungen in Frankreich über die neuen Arbeitsverträge.
Der große Häuptling der Gallier hat also gesprochen. Aber wohl nur die wenigsten überzeugt, die nicht ohnehin die Weisheit seiner Entschlüsse bewunderten. Die Kritiker jedenfalls sind im Nachhinein noch kritischer geworden, die Schwankenden bleiben genauso schwankend. Und die Protestfront, die sich in den Vorwochen abzuzeichnen begann, scheint eher noch in ihren Absichten bestärkt und näher zusammenzurücken. Es geht um den umstrittenen neuen Arbeitsvertrag, den so genannten [extern] Contrat première embauche (CPE) oder "Ersteinstellungs-Vertrag", hinter dem sich nichts Anderes verbirgt als eine Etappe unter mehreren beim Abbau des gesetzlichen Kündigungsschutzes.
Vollständiger Bericht hier:
Proteste gegen Aufhebung des Kündigungsschutzes (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22235/1.html) Bericht aus Frankreich in TELEPOLIS vom 13.03.2006 Bernard Schmid
Bei TELEPOLIS erschien ein Bericht dazu, der auch wirkliche Hintergründe aufzeigt, wie der französische Staat mit seinen Jungen Arbeitslosen bei Ersteinstellungen umgehen will.
Auch mit wenig Phantasie ausgestattete dürften sich vorstellen können, wie schnell solche Modelle von der Seine auch in Rhein, Elbe, Oder und Havel fliessen könnten.
Wie auch in Deutschland geht es schlußendlich nicht um die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen, sondern um die Ausbeutung und Entrechtung bei der Verteilung der knappen Zahl von noch vorhandenen Arbeitsplätzen.
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Proteste gegen Aufhebung des Kündigungsschutzes
Der französische Regierungschef hat die Wogen nicht glätten können. Hintergrundartikel zu den Auseinandersetzungen in Frankreich über die neuen Arbeitsverträge.
Der große Häuptling der Gallier hat also gesprochen. Aber wohl nur die wenigsten überzeugt, die nicht ohnehin die Weisheit seiner Entschlüsse bewunderten. Die Kritiker jedenfalls sind im Nachhinein noch kritischer geworden, die Schwankenden bleiben genauso schwankend. Und die Protestfront, die sich in den Vorwochen abzuzeichnen begann, scheint eher noch in ihren Absichten bestärkt und näher zusammenzurücken. Es geht um den umstrittenen neuen Arbeitsvertrag, den so genannten [extern] Contrat première embauche (CPE) oder "Ersteinstellungs-Vertrag", hinter dem sich nichts Anderes verbirgt als eine Etappe unter mehreren beim Abbau des gesetzlichen Kündigungsschutzes.
Vollständiger Bericht hier:
Proteste gegen Aufhebung des Kündigungsschutzes (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22235/1.html) Bericht aus Frankreich in TELEPOLIS vom 13.03.2006 Bernard Schmid