Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund ohne „t“
Minga hatte mir eine Zahl vorgegeben was ein Hund so kosten kann. Ich denke das ist ein eigenes Thema wert.
Die Hundesteuer? Davon kann man sich je nach Gemeinde befreien lassen. In München geht’s in Köln wohl nicht.
HARTZ UND HUND Kein Job, kein Geld – das Haustier muss weg!
www.frankenpost.de/nachrichten/standpunkte/resyart.phtm?id=748635
In einigen verständlicherweise nicht genannten Gemeinden soll es sogar Zuschüsse zum Futter geben, habe ich hier und da gelesen. Sei logischerweise günstiger als die Tierheime auszubauen.
Anderswo im Netz werden aber auch schon die Vorzüge des Fleisches besprochen. Soweit sind wir dann schon wieder.
“ Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste was er sagt, ist hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck bringen, ist wichtig und nützlich.” Leonardo da Vinci (?)
:traeum:
StephanK
19.03.2006, 07:27
In Köln ging es (schon Ende 2004) darum, dass zwecks Entlastung des völlig überschuldeten städtischen Haushalts die Hundesteuer drastisch erhöht wurde (von 60 auf 156 €!) und die im Rat vertretene "Liste Gemeinsam gegen Sozialraub" erreichen wollte, dass Alg II-Empfänger davon ausgenommen werden - aber leider erfolglos.
Siehe http://www.gemeinsam-gegen-sozialraub.de/index.php?id=8cc2de1309601b84df41803f58c88108
Nebenbei bemerkt: Völlig überschuldet ist der kölner städtische Haushalt u.a. deswegen, weil sich die Stadt mit windigen Immobilienfonds eingelassen hatte und von diesen nach Strich & Faden auf's Kreuz gelegt wurde...
Deswegen gibst's hier z.B. bei den städtischen Verkehrsbetrieben auch keine ermäßigten Tickets für Alg II-Bezieher :-x
@Stephank
Das ist kein Argument!
www.muenchen.de/Rathaus/lhm_alt/mde/referat/kaemmer/43712/sc_stv.html
Traurig aber war. Und ich bin in die Statistik noch nicht eingeflossen!!!
:engel:
StephanK
19.03.2006, 09:16
Das ist eine sehr interessante Gegenüberstellung, die mich auch überrascht hat - danke für den Hinweis!
Dabei tut der Stoiber immer so, als ob in "seinem" Bayern aber auch wirklich alles in Butter wäre... :x
Offenbar ist die allgemeine wirtschaftliche Prosperität einer Stadt oder Region inzwischen völlig entkoppelt von den Einnahmen der öffentlichen Haushalte. Anders ausgedrückt: privater Reichtum geht einher mit öffentlicher Armut. Muss das sein :?: Darf das sein :?:
Die Frage mit den ermäßigten ÖPNV-Fahrkarten greife ich mal gesondert auf.
Minga610
19.03.2006, 11:04
Hallo stupido,
sehr gut dein „Hunde-Thread“, wird aber bestimmt wenige interessieren.
Bei den monatlichen Kosten von 40 € für meine Kleine habe ich die Haftpflicht vergessen. Die ist in den 40 € schon mit dabei. Die Hundesteuer in unserer Gemeinde ( ca. 18.000 Einwohner ) beträgt satte 80 € pro Jahr. Eine Befreiung ist nicht möglich.
Ich habe meine Huskie-Hündin vor 6 Jahren als Welpe aus einem Tierheim geholt. Seit dieser Zeit helfe ich dort öfters aus. Die Meldung aus der Frankenpost kann ich daher nur bestätigen. Seit Einführung von Hartz IV ist die „Abgabe“ von Haustieren enorm gestiegen. Menschen werden praktisch gezwungen ihre Tiere abzugeben. Eine Schande was da abläuft. Und das in einem der immer noch reichsten Länder der Welt.
Dazu passt übrigens die Meldung gut, dass sich unsere Abgeordneten ihre Diäten von derzeit etwa 7.500 € auf über 12.000 € erhöhen wollen. Nur so am Rande erwähnt, auch im Bezug auf die Threads Absenkung von ALG II auf 225 € geplant und Koalition plant stärkere Kontrollen bei Hartz IV-Beziehern.
Bei mir kommt eine Abgabe nicht in Frage. Eher geht die Welt unter. Die Kleine war bei mir als es mir noch besser ging und sie bleibt auch bei mir wenn es mir schlechter geht. Dann spare ich eben an mir. Hunde sind im Gegensatz zu Menschen offen, ehrlich und treu. Noch ein Grund mehr das Tier nicht abzugeben.
Da wir gerade bei Hunden sind. In Deutschland gibt es Vorschriften für Hunde die beißen und für Menschen gefährlich sind. Maulkorbzwang, Leinenzwang und im schlimmsten Fall die Einschläferung.
Nun gibt es in Deutschland seit Jahren einen Hund(t), der frei herum läuft, der beißt und für viele Menschen sehr gefährlich ist. Gestern hat er wieder zugebissen, Rente ab 67 schon im Jahr 2007. Was tun mit solch einem Hund(t). Ein Maulkorb wäre sehr zu begrüßen, Leinenzwang wäre bei dem Körperumfang von diesem Hund(t) sehr schwierig. Die dritte Möglichkeit erwähne ich hier nicht, ich will keinen Ärger mit den Moderatoren, mit dem Forum und keinen Ärger für das Forum. Ich hoffe nur ich habe die Grenzen des Anstandes und des guten Geschmackes noch nicht überschritten. Falls doch, diesen Abschnitt einfach löschen. Sorry.
Diesen Seitenhieb und diese Wortspielereien auf den Hund(t) konnte ich mir nicht verkneifen, es macht einfach zu viel Spaß. Deutsche Sprache, gute Sprache.
Wie wäre es denn mit einem neuen Thread. Zum Beispiel: Der Hund(t) der beste Freund der Menschen. Hab mich vertippt, sollte heißen der beste Freund der Regierung. Dieser Thread würde bestimmt auch auf mehr Interesse stoßen.
Grüße
Minga61
StephanK
19.03.2006, 12:09
Ich hoffe nur ich habe die Grenzen des Anstandes und des guten Geschmackes noch nicht überschritten.Es geht nur um die Grenzen des Erlaubten; wenn ich hier "gute-Geschmacks-Polizei" spielen wollte, würde ich nicht nur sehr selten etwas löschen :wink:
Und es hat ja noch keiner die Anwendung der Kampfhunde-Verordnung gefordert, die zum Einsperren im Tierheim führen müsste :cool:
Es gibt für jeden Hund(t) Regeln!
Ich nenne mal nur die erste.
1. Wenn der Hund in Ihrem Beisein klaut, schimpfen Sie ihn, sagen laut und deutlich "Aus" und nehmen ihm das Futter weg. Es ist ganz wichtig, dass er nicht frisst, denn dann hätte er trotz Schimpfen Erfolg gehabt und würde es immer wieder probieren.
Sollte sich bei jedem Hund(t) ob groß oder klein anwenden lassen!
8)
StephanK
19.03.2006, 13:53
Ja, die Münchner wissen, wie sie mit ihren Zamperln umgehen müssen...
Regel 2:
Verwöhne Deinen Hund nicht zu sehr. Lass ihn nicht von Deinem Schweinefilet und Deinen Pralinen fressen. Pansen und Milz tun's auch, denn der Hund ist ein ausgezeichneter Futterverwerter. Er gewöhnt sich aber verdammt schnell daran, wenn er immer mit Leckereien verhätschelt wird.
Minga610
19.03.2006, 18:15
Und wenn der gute Hund(t) wieder einmal übermütig wird und Dinge tut die er nicht tun darf.
Regel 3:
Die schlimmste „Strafe“ für einen Hund(t) ist die Nichtbeachtung für eine bestimmte Zeit. Ihn einfach links liegenlassen und so tun, als wäre er gar nicht vorhanden. Das mag er gar nicht. Er wird merken dass er etwas falsch gemacht hat, und sein Verhalten in der Zukunft ändern.
Das alles gilt natürlich nur für normale, sehr menschenbezogene Tiere. Besondere Arten der Gattung Hund(t) sind nicht erziehungsfähig.
PS: Wäre ich neu in diesem Forum und würde diesen etwas seltsamen Meinungsaustausch verfolgen, müsste ich denken: Nanu, wo bin ich denn hier gelandet, bei einer Fachsimpelei über Hundeerziehung ?!
„Links“ liegen lassen halte ich für pädagogisch falsch! Man muß insbesondere bei Kampf und Windhunden, die Richtung dominant vorgeben und die Belohnung folgen lassen. :D
StephanK
19.03.2006, 21:47
Deswegen gibt's ja auch bei Hunderennen abmarkierte Bahnen, deren Verlassen zur Disqualifikation führt...
Aber Minga hat mit seinem P.S. recht: Diese Hunde-Diskussion versteht irgendwann kein Schwein mehr... :engel:
Ich wollt nur hinweisen auf die Möglichkeiten für des Vierbeiners liebsten Freund! :?
StephanK
19.03.2006, 22:30
Och, das sollte kein Schlussstrich sein :lol:
Es gibt noch viele Themen - vom Leinenzwang bis zur Hundesteuer... :miau:
Da fehlt mir jetzt ein Wuff, aber ich versuche es mal mit dem Kampfkuschler :twisted: ! :D
Minga610
19.03.2006, 23:36
Zum Abschluss dieses immer abstrakter werdenden Postings von meiner "Kleinen" ein kräftiges Jauuul und Heuuul.
Bellen kann sie wie viele andere Huskies leider nicht. Nur den Vollmond anheulen und etwas bösartig knurren.
Ein Wau-Wau oder Wuff zum Ende ist daher nicht möglich.
Darum noch einmal Heuuuuuuul und Grrrrrrrr
Sorry Minga. Erstens nehme ich dir das letzte Wort, zweitens habe ich eine Minderheit übersehen. Da ist jetzt der Admin gefragt die entsprechenden Smileys zu ergänzen.
Abstraktionsfähigkeit ist eine wichtige Voraussetzung für schnelle Auffassungsgabe und damit effektives Lernen. Nicht umsonst wird beispielsweise bei Stellenausschreibungen im IT-Bereich häufig eine "sehr gute Abstraktionsfähigkeit" gefordert. So, meint es WIKI! Warum also nicht abstrakt?
:shock:
gazelleklaus
20.03.2006, 00:41
Hallo Minga,
unter außer Acht lassen der seltsamen Meinungen der Beteiligten dieses Postings möchte ich Dir nur sagen, daß ich meinen Hund auch nur vielen Menschen vorziehe.
Er ist ehrlich und direkt und beschei... mich nicht. Gibt es eine dankbarere Kreatur als einen Hund?
Da können sie kürzen wie sie wollen, ohne meine Hündin geht ma gar nix.
Ich weiß ja nicht ob Stephan oder stupido selbst einen Hund besitzen, wenn ja wissen Sie auch was ich meine.
Kein Tier kann einen Menschen so entäuschen, wie es ein Mensch tun kann !
Minga610
20.03.2006, 07:44
Hallo gazelleklaus,
endlich meldet sich mal ein Hundebesitzer, ich dachte schon ich wäre der Einzige im Forum der sich diesen "Luxus" leistet.
Bei stupido und StephanK habe ich meine Zweifel, ob sie einen eigenen Hund besitzen oder das Wesen eines Hundehalters verstehen.
In den meisten Punkten ging es aber um einen anderen, ganz bestimmten Hund(t). Und da kann ich stupido und StephanK ein fundamentales Fachwissen nur bestätigen.
Dieser abstrakte und fast dadaistische Dialog hat aber mächtig Spaß gemacht.
Mir geht es ähnlich wie dir, Hunde sind mir mittlerweile lieber als Menschen. Immer ehrlich, niemals falsch und hinterlistig. Eigentlich sind Hunde die besseren Menschen.
Grüße in die Pfalz
Minga
StephanK
20.03.2006, 07:58
Bei stupido und StephanK habe ich meine Zweifel, ob sie einen eigenen Hund besitzen oder das Wesen eines Hundehalters verstehen.Na ja, ich bin als Kleinkind zwischen den Tatzen eines Rottweilers aufgewachsen... Aber heutzutage hab' ich's doch mehr mit unseren beiden Stubentigern :lol:
Wer zweifelt sollte fragen.
Eigentlich haben mich auch immer Hunde begleitet, zuletzt allerdings acht Jahre eine Stuben-Katze. In frühester Kindheit sogar zwei Hausschweine und ein paar Hühner. Die Katze hat fast zwei Jahre gegen Krebs gekämpft. Danach konnte ich mir so schnell kein Haustier mehr vorstellen. Nach x-Jahren fällt mir der Gedanke daran noch schwer.
Als Hundebesitzer möchte ich mich auch nie bezeichnen wollen. Ich bin ein Hundefreund und er sollte auch meiner sein, um das Thema Hund ohne „t“ nicht aus den Augen zu verlieren.
:lol:
Minga610
20.03.2006, 12:18
Hallo stupido, hallo stephanK,
meinen Respekt. Dass ihr selbst Stubentiger habt bzw. hattet, hättet ihr auch mitteilen können.
Ich dachte ihr wäret Spezialisten für den gemeinen Hund(t).
Da war euer Fachwissen genau herauszulesen.
stupido, ich hatte einmal fast 14 Jahre eine Mischlingshündin die in den letzten Jahren an Krebs erkrankt war. War ein schlimmer Kampf, am Ende haben wir ihn verloren und wir mussten sie einschläfern lassen. Habe tagelang Rotz und Wasser geheult.
Nach 3 Jahren Trauerzeit habe ich dann meine "Kleine" aus dem Tierheim geholt.
Mach es genauso, fahr mal zu einem Tierheim und seh dich dort um.
Grüße
@Minga
Ja, ich schaue mich um. Und, die haben einen einjährigen Husky.
Mal sehen, was meine Frau, der Vermieter und meine Raucherlunge zum besten geben!
:engel:
Hilfe2006
31.03.2006, 13:48
Also nur mal so....von meinem Hund werde ich mich auch nicht (niemals!!!) trennen, eher geh' ich auf Dauerdiät, das steht mal fest,.
Gott sei dank haben sie bei mir noch nicht geschnallt, was für ein Schätzchen ich da besitze...habe vor einem halben Jahr einen Weissen Schäferhund geschenkt bekommen.
Und sonst möchte da nur noch Mark Twain zitieren:
Das mir mein Hund nicht treu sei-
sagst Du oh Mensch, sei Sünde...
Der hund war mir im Sturme treu-
der Mensch nicht mal im Winde.... :engel:
grüßchen B. aus der Eifel..
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