Die Ägypter
20.03.2006, 09:20
und weiter im Text....
Nachdem neue Statistiken zum Geburtenschwund vorgelegt wurden, haben Politiker die "Schuldigen" entdeckt: Berufstätige, die lieber Karriere machen, statt Kinder aufzuziehen. Solche Nachwuchs-Verweigerer sollten weniger Rente bekommen, finden sie.
Hamburg - "Die Renten von Kinderlosen müssten um die Hälfte gesenkt werden", verlangte der Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik der Universität Köln, Johann Eekhoff, in der "Bild"-Zeitung. Eine solche Reform sei überfällig. "Kinderlose hätten nie in das Rentensystem aufgenommen werden dürfen, weil es nur funktioniert, wenn es von nachfolgenden Generationen finanziert wird", sagte Eekhoff, der früher Staatssekretär im Wirtschaftsministerium war. Die Umstellung solle in kleinen Schritten erfolgen.
Der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis forderte: "Kinderlose sollten entweder eine verminderte Rente bekommen oder mehr in die Rentenkasse einzahlen müssen." Mütter und Familien, die daheim bleiben und Kinder erziehen, erbrächten eine Leistung für die nächste Generation. Die Leute, die dagegen voll erwerbstätig seien und keine Kinder haben, profitierten später von der Leistung der Eltern.
Quelle und Restlicher Artikel.... (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,406227,00.html)
Typisch Deutsch - anstatt Anreize für mehr Kinder zu schaffen, wird bestraft...
"Nett" auch der neuerliche Unsinn des Herrn Sinn.... Alle Arbeitnehmer sollen 8 % ihres Lohnes in eine private Altersvorsorge investieren...
So so.... 8% vom anvisierten Mindestlohn (7,50 Euro x 160 Std.) = 1.200 Euro Brutto abzüglich 96 Euro abz. ca.-Sozialabgaben und Steuern (ca. 300 Euro) = Nettolohn: 804 Euro....
Aber nett... abzüglich Freibeträge für Erwerbstätigkeit bekäme man dann sogar ohne Familie noch erg. ALG II
*Ironie off*
Zu den anderen Theorien mag ich kaum noch mehr schreiben... Wie seht ihr es denn?
Nachdem neue Statistiken zum Geburtenschwund vorgelegt wurden, haben Politiker die "Schuldigen" entdeckt: Berufstätige, die lieber Karriere machen, statt Kinder aufzuziehen. Solche Nachwuchs-Verweigerer sollten weniger Rente bekommen, finden sie.
Hamburg - "Die Renten von Kinderlosen müssten um die Hälfte gesenkt werden", verlangte der Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik der Universität Köln, Johann Eekhoff, in der "Bild"-Zeitung. Eine solche Reform sei überfällig. "Kinderlose hätten nie in das Rentensystem aufgenommen werden dürfen, weil es nur funktioniert, wenn es von nachfolgenden Generationen finanziert wird", sagte Eekhoff, der früher Staatssekretär im Wirtschaftsministerium war. Die Umstellung solle in kleinen Schritten erfolgen.
Der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis forderte: "Kinderlose sollten entweder eine verminderte Rente bekommen oder mehr in die Rentenkasse einzahlen müssen." Mütter und Familien, die daheim bleiben und Kinder erziehen, erbrächten eine Leistung für die nächste Generation. Die Leute, die dagegen voll erwerbstätig seien und keine Kinder haben, profitierten später von der Leistung der Eltern.
Quelle und Restlicher Artikel.... (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,406227,00.html)
Typisch Deutsch - anstatt Anreize für mehr Kinder zu schaffen, wird bestraft...
"Nett" auch der neuerliche Unsinn des Herrn Sinn.... Alle Arbeitnehmer sollen 8 % ihres Lohnes in eine private Altersvorsorge investieren...
So so.... 8% vom anvisierten Mindestlohn (7,50 Euro x 160 Std.) = 1.200 Euro Brutto abzüglich 96 Euro abz. ca.-Sozialabgaben und Steuern (ca. 300 Euro) = Nettolohn: 804 Euro....
Aber nett... abzüglich Freibeträge für Erwerbstätigkeit bekäme man dann sogar ohne Familie noch erg. ALG II
*Ironie off*
Zu den anderen Theorien mag ich kaum noch mehr schreiben... Wie seht ihr es denn?