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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Existensgründung mutiert zur Existenszerstörung!


Hannoveraner
24.06.2007, 01:59
Hallo Leute,

langsam wird es mir zu bunt mit der Arge!

Letztes Jahr habe ich mich via Existensgründung Selbstständig gemacht und seitdem nur Theater an der Backe! :(

Zuerst kam die kürzung des ESG, von 345€ auf 280€, was mir aber erst nach bewilligung des 2. Halbjahrs mitgeteilt wurde.

Dann habe ich monatlich einen einfachen Kassenbuchauszug bei meinem SB abgegeben, dies reichte Ihm aber nicht aus.

Jetzt habe ich mir einen echt guten Steuerberater gesucht, der nun monatlich eine Betriebsauskunft für mich anfertigt.

Dies ging jetzt 2 Monate gut. Gestern bekam ich dann einen Brief von meinem SB, worin stand, dass ich angeblich zu hohe Ausgaben haben würde und ich jetzt bis zum 6.7. Zeit hätte Ihm Haarklein aufzuschlüßeln, wie diese sich zusammen setzen, ansonsten würden alle Zahlungen (Harz 4 und ESG), für die gesamte BG (Ich, Frau und Tochter) sofort eingestellt. :patsch:

Das pikante daran ist, das ich meinen SB telefonisch nie erreiche und Er auf Briefe und Emails nicht reagiert. Nur ohne telefonische Terminabsprache, kein durchkommen zum SB. Und wenn man dann auf dem Amt mal versucht sein Recht durch zu setzen, dann kommt der Sicherheitsdienst und erteilt einem noch Hausverbot!!!:wut:

Und jetzt habe ich mit der Arge telefoniert und erfahren, dass mein SB sich einen Tag nach ausfertigung meines Briefes Krank gemeldet hat und dann nächste Woche im Urlaub ist! Ein anderer SB könne aber meinen Fall in dieser Zeit nicht bearbeiten!

Das muß man sich mal rein ziehen!!! :wut:

Kann mir irgendjemand mal sagen, ob das nur bei mir so ist, oder auch andere in der selben Situation langsam den Verstand verlieren???:confused:

jimmygjan
24.06.2007, 13:58
Hallo Hannoveraner,

ich, selbst aus Hannover, habe die Erfahrung gemacht, das man selbst dem JobCenter ordentlich Schwierigkeiten machen muss. Hier in diesem Forum habe ich selbst meinen Fall anonym dargestellt. Sachstand ist der, das alles zum Abeitsministerium und Pettionsausschuss nach Berlin gewandert ist. Durch persönliche Gespräche weis ich aber, dass alles sehr von den Mitarbeitern des JobCenter registriert wird und sie nunmehr mir gegenüber sehr vorsichtig geworden sind ! Im übrigen habe ich vorab eine Dienstaufsichts- und Fachaufsichtsbeschwerde erhoben ! Lies es einfach mal nach !
Der fairneshalber muss ich aber auch sagen, dass es ebenfalls Mitarbeiter beim JobCenter gibt, die sehr gut motiviert sind und sich auch für mich einsetzen. Zwischen diesen Mirabeitern und mir gibt es überhaupt keine Schweirigkeiten. Im Gegenteil. ich versorge diese noch mit neuen Informationen, wenn sich etwas neues ergibt und ich durch Recherche davon Kenntnis erhalte.

Es ist somit festzustellen, dass es tatsächlich auf den jeweiligen Mitarbeiter ankommt. Die von mir angesprochenen Schwierigkeiten betreffen die Leistungsabteilung, obwohl ich auch in dieser Abteilung Mitarbeiter erlebt habe, die sich für die "Kunden" einsetzen.

Als Fazit würde ich empfehlen doch einfach mal einen "Hammer" aufzuziehen. Wenn Du nähere Informationen haben möchtest, dann schicke mir doch eine persönliche Nachricht !

Es grüßt alle

Jimmy