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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eigentum und KdU


amazonas
24.03.2006, 14:25
Hallo,

muß mich mal wieder an Euch wenden.

Ersteinmal was vorweg:

Meine Frau und ich ALG II Bezieher seit 1. Oktober 2005.
Meine Frau nur noch unter 3 Std. tägl. Arbeitsfähig.
Ich wohne mit meiner Frau in dem Einfamilienhaus, was mein Vater 1961 erbaute.
Ölheizung mit 3000 L Tank, nur eine Wasseruhr, 1 Stromzähler.
Kosten wurden unter meinen Eltern und uns immer aufgeteilt.
Eltern bewohnten unten 70 qm, meine Frau und ich bewohnen oben 60qm.
Im Jahr 2002 habe ich das Haus von meinem Vater Überschrieben bekommen.
Vater mitte 2003 verstorben.
Mutter ende Oktober 2005 verstorben.
Nun wird die Wohnung unten im moment nicht bewohnt.
Im September 2005 habe ich noch 2700l Heizöl bekommen.

Von der ARGE wird uns für die Heizung ein Betrag für 2 Personen mit 60qm erstattet. Ist das so korrekt?

Immerhin muß ich doch nun in der kalten Jahreszeit die Wohnung unten auch beheizen, damit keine Frostschäden entstehen, und somit habe ich mehr als 60 qm zu beheizen und das gezahlte Geld reicht dafür nicht aus.

Könnte ich nun einen höheren Heizungskostenzuschuß stellen? Müßte ich sogar die Wohnung unten Vermieten oder kann ich das komplette Haus, oben und unten mit meiner Frau allein Bewohnen?

Ist die Höchstgrenze bei Eigentum nicht 130 qm? Was könnte ich da machen?

StephanK
25.03.2006, 00:07
Ich verstehe zwar, dass die untere Wohnung wenigstens minimal beheizt werden muss, aber ich verstehe auch, dass die ARGE die Kosten dafür nicht übernehmen will (und wohl auch gar nicht dürfte), sondern nur die für die von Euch selbst bewohnte Wohnung.
Ihr könntet aber auch das ganze Haus selbst bewohnen; 130 m² sind gerade mal so an der Grenze.
Wenn es zwei abgeschlossene Wohnungen sind, wäre es natürlich schon besser, entweder eine zu vermieten oder das Haus in Eigentumswohnungen aufzuteilen und die untere zu verkaufen. Dauerhaft leer stehen lassen ist nicht nur problematisch im Hinblick auf die Erhaltung der Bausubstanz; irgendwann könnte die ARGE auch auf die Idee kommen, Euch zu fragen, warum Ihr Einnahmen nicht erzielt, die Ihr ohne weiteres erzielen könntet.

amazonas
25.03.2006, 08:50
Moin StephanK,

Wenn es zwei abgeschlossene Wohnungen sind, wäre es natürlich schon besser, entweder eine zu vermieten oder das Haus in Eigentumswohnungen aufzuteilen und die untere zu verkaufen. Dauerhaft leer stehen lassen ist nicht nur problematisch im Hinblick auf die Erhaltung der Bausubstanz; irgendwann könnte die ARGE auch auf die Idee kommen, Euch zu fragen, warum Ihr Einnahmen nicht erzielt, die Ihr ohne weiteres erzielen könntet.


Es sind keine 2 abgeschlossenen Wohnungen. Wie schon in meinem 1. Post gesagt, 1 Stromzähler, 1 Wasseruhr, Heizung nicht getrennt. Natürlich können wir die untere Wohnung selbst mit bewohnen, auch wenn es zusammen 130 qm sind, dürfte die ARGE nichts dagegen haben, da ja 130qm Eigentum erlaubt sind.

Wir wohnen hier in einem kleinen Dorf, es ist überhaupt nicht möglich, aus der unteren Wohnung eine Eigentumdwohnung zu machen. Vermieten ist auch so ein Problem, dafür muß ja alles getrennt werden und zusätzliche Zähler füt Strom, Wasser, Heizung eingebaut werden. Das sind alles Kosten, die ich im Moment überhaupt nicht finanzieren könnte. Außerdem habe ich überhaupt nicht vor, irgendetwas zu Vermieten. Wir möchten in unserem Haus die Ruhe haben.

Im Moment steht das Haus auch zum Verkauf bereit. Wenn wir den uns gewünschten Verkaufserlös dafür erzielen, werden wir Umziehen (wegen Familie) und in der Nähe von Cottbus einen neuen Bungalow bauen, Bauplatz ist vorhanden.

Die Ägypter
25.03.2006, 11:52
Im Moment steht das Haus auch zum Verkauf bereit. Wenn wir den uns gewünschten Verkaufserlös dafür erzielen, werden wir Umziehen (wegen Familie) und in der Nähe von Cottbus einen neuen Bungalow bauen, Bauplatz ist vorhanden.

= Geht das überhaupt....?

Sobald das Haus veräußert ist, übersteigen die erzielten Geldwerte doch das Schonvermögen... und das geschützte Wohneigentum, also der Gegenwert ist ja weg!