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Betroffener
24.03.2006, 18:52
Wir denken ja, wir wissen schon eine ganze Menge über die von einigen ArGen und Arbeitsagenturen - aber manches ist halt noch steigerungsfähig - wie das Saar Echo berichtet.
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Von Arbeitsagenturen und Folterknechten

Deutschland im freien Fall / Wie die Arbeitslosigkeitsverwalter mit ihren Klienten umspringen

Saarbrücken. (SE) Deutschland gehen die Konturen verloren. Es gibt den vielbeschworenen ”Rechtsstaat” nicht, die Demokratie ist längst dem Parteienfilz unterworfen, die soziale Marktwirtschaft wurde dem Arbeitgeberdiktat geopfert und im Gefolge der zusammenbrechenden Gesellschaftsstruktur ist auch die prinzipiell notwendige Solidarität der Menschen nicht mehr vorhanden. Doch das Orchester aus Politik, Justiz, Medien und Kapitalhaltern spielt und spielt - nein, nicht das Lied vom Tod oder vom Untergang, sondern eine Polka auf den American way of life und einen Schuhplattler auf den neoliberalistischen Weltgeist. Das Schicksal der Rentner interessiert niemanden mehr, der Abstieg unserer Arbeitslosen in die Obhut von Suppenküchen und die Ziellosigkeit unserer Jugend werden hingenommen, derweil sich die Politiker in Scheinaktivitäten ergehen, wohl wissend, daß sie keine Lösungen haben und keine gangbaren Wege kennen außer dem, über den niemand von ihnen spricht: Dem Irrweg der Globalisierung und der Allmacht des anonymen Kapitals ein Ende zu bereiten. Genau das aber will man nicht tun, denn in Reichstagskreisen und Parteizentralen hat man sich längst mit den Betreibern des sozialen und gesellschaftlichen Abstiegs arrangiert - als nahezu lupenreine Lobbyisten gegen das Volk. Nachfolgend ein Beitrag von Jan Achterrath aus Frankfurt am Main:

Der Beitrag ”Deutschland - Wo das Elend eine Heimstatt hat” öffnet einmal mehr die Augen für die Realität, welche insbesondere und erbarmungslos die Erwerbslosen in den ”neuen” Ländern trifft. Doch auf Anfrage wird man von den zuständigen Ämtern und Behörden in schöner Regelmässigkeit erklärt bekommen, daß ”es sich bei den Vorkommnissen lediglich um bedauerliche Einzelfälle handelt”!

Nun denn, hier eine Reihe von ”Einzelfällen” die ich an meiner eigenen Person, meiner Lebensgefährtin wie ihrer Mutter hautnah miterleben durfte: Bevor ich mich in der Schilderung der Einzelfälle verstricke, möchte ich anmerken, das diese an den ihren Fall in der Konsequenz mitnichten heranreichen - meine Motivation ist, die ”Einzelfallargumentation” als das darzustellen, was sie ist: eine bodenlose, unverschämte und bewusst verbreitete LÜGE!

Weiter mit dem vollständigen Artikel:
Von Arbeitsagenturen und Folterknechten (http://www.saar-echo.de/de/art.php?a=31360) Saar Echo vom 22.03.06