carsten_juliane
12.07.2007, 21:18
Hallo,
ich bin hier neu. Und total happy euch im Netz gefunden zu haben. Wir, mein Mann und ich stehen vor einem Mega Problem.
Am 14.07.2005 bekam mein Mann Arbeitslosengeld 1. Er bewarb sich für ein Praktikum bei der Caritas Behindertenwerkstatt und erhielt für dortige Vollzeitarbeit monatlich 489,50 Euro. Er gab das beim Arbeitsamt an verschiedenen Stellen an. Seine Praktikumsstelle füllte Unterlagen vom Arbeitsamt aus - diese wurden sofort wieder dem Arbeitsamt zugesannt. Nun der Hammer! Er erhielt den Bescheid das sein Antrag bewilligt wurde. Damals lebten wir in einer 3-Raum-Wohnung mit Kind (Baby) und ich erhielt nur 300 Euro Erziehungsgeld.
Mein Mann arbeitete bis zum 28.02.06 weiter bei der Caritas. Wobei das Arbeitsamt trotz wissen das er 38,50 Stunden in der Woche dort arbeitete, zahlte. Kurz vor diesem Datum machte das Arbeitsamt soviel druck, dass er die 1 jährige Praktikumsstelle vorzeitig abbrach und eine neue Stelle in einer Zeitarbeitsfirma annahm (da es in seinem Berufszweig zu dieser Zeit keine freie Stelle gab).
Am 17.08.06 wurde uns ein Brief von der Arbeitsagentur zugesendet mit dem Bescheid, dass wir **** Euro zurück zahlen sollten.
Daraufhin legten wir Widerspruch ein. Da es wohl nicht einzusehen ist, dass jemand, der alle Angaben richtig macht bezüglich Praktikumsstelle, Arbeitszeit und Lohn, dafür gerade stehen sollte, wenn der dafür zuständige Sachbearbeiter Fehler macht. :wut: :patsch:
Nun ca. 1 Jahr später, gestern erhielten wir die Antwort vom Leiter der Widerspruchsstelle. Unser zulässiger Widerspruch sei nicht begründet, weshalb wir das Geld in 4 stelliger Höhe zurückzahlen müssten. Allerdings könnten wir vor dem SG München schriftlich Klage einreichen.
Nun meine Frage wie sollen wir damit umgehen? Da wir nicht einsehen, dass das unser Fehler war das, dass Arbeitsamt uns zuviel zu Unrecht Geld gezahlt hat. Das gibts doch nicht, das man als Normalbürger kein Recht hat.
Mein Mann wird schaun das er eine Rechtsberatung bekommt.
Trotzdem würde ich gerne Ihre Meinung dazu hören!
Ob es Sinn hat vors Sozialgericht zu ziehen?:confused:
Liebe Grüsse
Julia
ich bin hier neu. Und total happy euch im Netz gefunden zu haben. Wir, mein Mann und ich stehen vor einem Mega Problem.
Am 14.07.2005 bekam mein Mann Arbeitslosengeld 1. Er bewarb sich für ein Praktikum bei der Caritas Behindertenwerkstatt und erhielt für dortige Vollzeitarbeit monatlich 489,50 Euro. Er gab das beim Arbeitsamt an verschiedenen Stellen an. Seine Praktikumsstelle füllte Unterlagen vom Arbeitsamt aus - diese wurden sofort wieder dem Arbeitsamt zugesannt. Nun der Hammer! Er erhielt den Bescheid das sein Antrag bewilligt wurde. Damals lebten wir in einer 3-Raum-Wohnung mit Kind (Baby) und ich erhielt nur 300 Euro Erziehungsgeld.
Mein Mann arbeitete bis zum 28.02.06 weiter bei der Caritas. Wobei das Arbeitsamt trotz wissen das er 38,50 Stunden in der Woche dort arbeitete, zahlte. Kurz vor diesem Datum machte das Arbeitsamt soviel druck, dass er die 1 jährige Praktikumsstelle vorzeitig abbrach und eine neue Stelle in einer Zeitarbeitsfirma annahm (da es in seinem Berufszweig zu dieser Zeit keine freie Stelle gab).
Am 17.08.06 wurde uns ein Brief von der Arbeitsagentur zugesendet mit dem Bescheid, dass wir **** Euro zurück zahlen sollten.
Daraufhin legten wir Widerspruch ein. Da es wohl nicht einzusehen ist, dass jemand, der alle Angaben richtig macht bezüglich Praktikumsstelle, Arbeitszeit und Lohn, dafür gerade stehen sollte, wenn der dafür zuständige Sachbearbeiter Fehler macht. :wut: :patsch:
Nun ca. 1 Jahr später, gestern erhielten wir die Antwort vom Leiter der Widerspruchsstelle. Unser zulässiger Widerspruch sei nicht begründet, weshalb wir das Geld in 4 stelliger Höhe zurückzahlen müssten. Allerdings könnten wir vor dem SG München schriftlich Klage einreichen.
Nun meine Frage wie sollen wir damit umgehen? Da wir nicht einsehen, dass das unser Fehler war das, dass Arbeitsamt uns zuviel zu Unrecht Geld gezahlt hat. Das gibts doch nicht, das man als Normalbürger kein Recht hat.
Mein Mann wird schaun das er eine Rechtsberatung bekommt.
Trotzdem würde ich gerne Ihre Meinung dazu hören!
Ob es Sinn hat vors Sozialgericht zu ziehen?:confused:
Liebe Grüsse
Julia