PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Bundesagentur und der Personalmangel


Biberzahn
18.05.2005, 10:30
:Moin!:

Ich hab mal wieder eine kleine Geschichte von der BA zu berichten....

Am Freitag letzter Woche war ich zum 4mal bei der BA um nachzufragen was denn nun meine Neuberechnung so macht.
Die nun mittlerweile 6 Sachbearbeiterin der ich meine Geschichte erzählte, erst negativ Bescheid weil der Partner arbeitet und nun halt höhere Unterhaltszahlung an seinen lütten etc..., schaute mich an wie Auto. O-Ton "Unterhaltszahlungen sind ihr Privatvergnügen, die fließen in die Berechnung nicht als Aufwand mit ein". Da mußte ich ihr erstmal verklickern, das mir drei ihrer Kollegen unabhängig voneinander gesagt haben, das das doch berücksichtigt wird. Damit hab ich sie nun völlig verwirrt und sie hat dann nach einigem bohrenden Fragen meinerseits auch zugegeben das sie eigentlich von diesen ganzen Berechnungsprogramm etc. keine große Ahnung hat. Auf meine Frage was denn nun ist, ob ich Leistungen bekomme oder ob ich lediglich einen Anspruch habe der mich zumindest Krankenversichert sein lässt usw., kam auch nur "das kann ich ihnen so nicht sagen, da müßen sie den Bescheid abwarten". Ja du meine Güte, ich warte seit 5!!! Wochen!! Allmählich schwoll mir die Ader. Ich hab sie dann noch gefragt wie lange es wohl noch dauern könnte. O-Ton " Das kann ich ihnen auch nicht sagen, wir haben zur Zeit nur eine Kollegin die die ganzen Anträge in die Berechnung eingibt. Wir haben einfach nicht genug Zeit und Personal. Da müssen sie sich gedulden".
Ja ich glaub ich spinn!!! Ich hab ihr dann gesagt das mir das relativ wurscht ist wer da sitzt, wieviel da sitzen usw. Ich hab dann noch angemerkt das wir über 5 Millionen Arbeitslose haben und viele davon aus dem kaufmännischen Bereich. Ich bin eine davon.

Ich würde ja garnicht son Tanz veranstalten wenn meinem Freund und mir finanziell nicht schon das Wasser bis sonstwo stehen würde. Ich habe mindestens 2x in der Woche einen Anruf von meiner Krankenkasse was denn nun ist. Mein Gott sei Dank netter Sachbearbeiter von der Sparkasse fragt auch regelmässig nach ob nun noch was zu erwarten ist und wann.
Ich bin eigentlich ein absolut positiver Mensch, aber nun hab ich echt den Punkt erreicht wo ich nicht mehr weiter weiss. Wo in Gottes Namen soll ich Geld herbekommen? Mein Freund kann nicht für meinen Lebensunterhalt aufkommen. Wenn er seine monatlichen Abgaben zusammenrechnet, dann bleiben grade mal ca. 250 Euro für Lebensmittel. Wie sollen davon 2 Personen leben und wie soll er davon auch noch meine Abgaben bestreiten?

Das hab ich der Tante bei der BA auch so gesagt. Ihr Kommentar war nur, das tut mir leid, aber zig anderen geht es auch so. Da können wir nix machen.

Jetzt am Donnerstag wollen wir beide zusammen zum Amt. Da werd ich denen dann ein Schreiben vorlegen das wir noch aufsetzen, indem wir die Aufwendungen meines Freundes monatlich auflisten und auch gleich vermerken, das er nicht für meinen Lebensunterhalt aufkommt.

Mal schauen was wird..... Ich werd dann hier mal berichten.

Gruß
Biberzahn

Betroffener
18.05.2005, 12:06
@Biberzahn,

danke für Deinen Bericht.

Dann wäre wohl so langsam mal ein Gespräch mit dem Leiter der Dienststelle fällig, wenn es beim nächsten Besuch wieder nicht klappt.
Und alternativ der Gang zum Sozialgericht., um kurzfirstig eine Verfügung zu bekommen, die eine Entscheidung herbei führt.

Vielleicht kannst Du den StephanK per PN befragen, ob er weiß, worauf dabei zu achten ist, um Formfehler zu vermeiden.

P.s. Ich liege auch noch im Clinch mit der ARGE zum Thema Krankenkasse und fehlendem Übergangsgeld von ALG I zu ALG II.

Zum Glück sind die bei der Barmer da auch sehr nett und kooperativ und können sich gar nicht vorstellen, was da bei der BA abläuft (oder besser: nicht abläuft).

Wir hatten ja meine Wohngefährtin sicherheitshalber krankenversichert ab Februar bis Ende April, um allem möglichen Probleme aus dem Wege zu gehen und die BA hat entgegen dem Antrag einfach eine andere Krankenversicherung eingetragen im Bescheid, der Mitte April eintrudelte.

Damit hat die Barmer keine Versicherungsmeldung und wir kriegen die KV nicht rückerstattet und hätten jetzt eigentlich ab Mai wieder einen Monat bezahlen müssen. Von der falsch eingetragenen Krankenkasse gab es aber auch bislang noch keine Meldung.
Der Widerspruch scheint auch wieder ewig in der Bearbeitungsschleife zu hängen und langsam wird es auch bei uns eng.
Zumindest war das Thema Bedarfsgemeinschaft bei ihr nicht das Problem.

Biberzahn
18.05.2005, 14:22
@Betroffener

Hallo,

tja, man glaubt garnicht mit welcher Willkür die da am Werk sind. Ich mach den Leuten ja im Grunde keinen Vorwurf. Die machen auch nur das was man ihnen gesagt hat oder auch nicht gesagt hat. Für mich sind das aber die Ansprechpartner, also lass ich auch bei denen Dampf ab. Wenn mir einer sagt "da müssen sie Geduld haben", dann krieg ich son Hals. Die Person hat ja am jeden 1. des Monat´s ihr Gehalt auf dem Konto und brauch sich keine Gedanken darüber machen wie was bezahlt werden soll.

Wenn wir jetzt am Donnerstag zum Amt fahren (immerhin jedesmal 30 Km hin und zurück) dann will ich Fakten sehen und hören. Sollte da wieder nur blabla rauskommen, dann werd ich deinen Tip mit dem Leiter der Dienststelle mal in Angriff nehmen. Bei uns hier im Landkreis Stade hat sich mittlerweile ein Verein gegründet der nur aus Leuten besteht wie mir, also die die ewig auf einen Bescheid warten mussten oder Geld usw. Das hat ein Privatmann ins Leben gerufen, den sie auch am langen Arm verhungern lassen wollten. Ich denke ich werde zu denen auch mal Kontakt aufnehmen.
Den Schritt zum Sozialgericht werde ich auch nicht scheuen,auch wenn mir so allmählich die Kraft ausgeht um immer gegen an zu gehen. Aber, da müssen wir jetzt durch.

Ich werde hier mal weiter berichten wie sich alles Entwickelt.

Gruß
Biberzahn

Biberzahn
24.05.2005, 14:47
Hallöchen,

und weiter geht sie die Posse mit der BA Stade. Wie schon im Vorbericht beschrieben, waren mein Freund und ich am Do. bei der BA. Nun war es bereits 17.10 Uhr als wir uns angemeldet haben und 18.05 Uhr als wir als letzte aufgerufen wurden. Ar...karte gezogen würd ich sagen. Der Sachbearbeiter hatte nicht die geringste Lust uns konzentriert zuzuhören, also hat er uns garnicht erst ausreden lassen. Wir durften uns ein paar dumme Sprüche anhören während er seinen Arbeitsplatz aufräumte und den Computer ausmachte. Wir haben ihm dann noch zwei Schreiben in die Hand gedrückt, in dem einen haben wir aufgelistet was mein Freund monatlich für Ausgaben hat und was ihm unterm Strich bleibt, und in dem anderen hat mein Freund mit seiner Unterschrift erklärt und bestätigt das er für meinen Lebensunterhalt nicht aufkommt. Der Sachbearbeiter hat mir versprochen das gleich am nächsten morgen dem zuständigen Mitarbeiter zu geben und das dieser mich dann noch anruft. Warte ich heute noch drauf. Also hab ich heute dort wieder angerufen. Hab auch eine Nr. von dem zuständigen Mitarbeiter bekommen. Hab 8 ergebnislose Anrufe unter der Nr. hinter mir. Da ist mir dann die Schnur gerissen. Ich habe ein E-Mail an die Leitung der BA Stade geschickt, das sich gewaschen hat. Ich habe ganz freundlich und sachlich den ganzen Sachverhalt von Januar bis heute aufgeführt, incl. der inkompetenten Mitarbeiter und deren Frechheiten mir gegenüber. Desweiteren habe ich freundlich darauf hingewiesen das ich nun einen Anwalt einschalten werde und das eine Kopie des Schreibens direkt an die BA in Nürnberg geht.
Nu bin ich mal gespannt was kommt. Ich hab so eine Wut, das gibt´s garnicht. Wegen diesen ganzen Mist konnte ich noch nicht mal zu meinem Vorstellungsgespräch in Hamburg fahren, weil ich kein Geld für die Fahrkarte hatte. Das hab ich meinem Fallmanager, nach einer Std. ununterbrochenem Anrufen, geschildert und der hat mir dann seelenruhig gesagt, das ich nur zum Amt kommen muss und die drucken mir einen Fahrkarte aus. Warum sagt einem das vorher keiner? Warum erfährt man so wichtige Sachen erst auf Nachfrage? Da ist der reinst :-DD
Naja, die Sache mit dem Termin wurde erstmal verschoben. Die waren sehr verständnisvoll und sind auch nachwievor interessiert.

Nun werde ich mal sehen ob, wann und was für eine Reaktion kommt. Ich glaube die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende.....

Gruß
Biberzahn

Betroffener
24.05.2005, 16:19
Hallo Biberzahn,

danke für Deine Info - man lernt immer wieder was dazu. Das mit der Möglichkeit im Amt Fahrkarten ausdrucken zu können ist mir auch neu.

Ich freue mich für Dich, daß bei Euch die Email-Adressen des Amtes und des Leiters frei verfügbar sind - auch wenn schon viel früher der Faden hätte reissen können :D

Hier in Brandenburg bei den ARGE'n geht weder Telefon noch Email - nur einseitiger Schriftverkehr oder persönliches Erscheinen sind möglich.

Ich wünsche viel Glück und Erfolg bei der weiteren Durchsetzung und vor allem auch nachträgliche Zahlungen wegen Krankenkasse und ALG II wegen des Unterhaltsthemas - und am Besten natürlich: einen Job.

Gruss in Richtung Stade

Schneida
24.05.2005, 23:44
Erreichbarkeit

Eines der größten Probleme in dem ganzen Chaos ist die Ereichbarkeit. Die Telefonnummern ändern sich täglich und selbst wenn man die richtige hat, also den 4. Zuständigen (Durchschnittswert ohne Übertreibung) und wenn man dann noch nach mehrtägigen stündlichen Versuchen tatsächlich jemanden erreicht hat, kriegt man oft die Auskunft:

Die EDV läuft im Moment nicht - ich bin noch ganz neu hier und kann das nicht beantworten - die Akte liegt mir icht vor ...

So ist es im Moment. Ganz anschaulich beschrieben im Spiegel Nr. 21 /23.5.05 "Die total verrückte Reform"

:hairsup:

So isses

E.Schneider

Biberzahn
25.05.2005, 14:05
:Moin!:

Es gibt Neuigkeiten. Nachdem ich gestern meiner Wut in Form eines E-Mails an die BA in Stade incl. Kopie an die BA in Nürnberg geschickt habe, meldete sich heute morgen der Leiter der BA in Stade. Er hat sich erstmal überschwenglich entschuldigt und meinte wenn denn das alles so wäre wie ich es geschrieben habe, dann wäre das wirklich sehr unangenehm. Ich hab ihm kurz und knapp geantwortet das ich mir sowas wohl kaum aus dem Finger sauge und das mitunter auch mein Freund bei den Besuchen im Amt dabei war.
Lange Rede kurzer Sinn, er hat mir versprochen das sich heute spätestens morgen der Teamleiter für meinen Bereich bei mir meldet und mir sagt was nun Sache ist.
Ich habe im darauf hin nochmal auf die Tatsache aufmerksam gemacht das ich zum einen über keinerlei finanzielle Mittel verfüge und das die Krankenkasse auch keine Geduld mehr hat. Desweiteren habe ich ihm auch gesagt das mein Freund für meinen Lebensunterhalt nicht aufkommt und das das auch schriftlich im Amt niedergelegt wurde und das ich schon mit einem Anwalt Rücksprache gehalten habe und diesen Amtlichen Weg auch weitergehe wenn ich nicht binnen der nächsten 24 Std. einen Bescheid, telefonischer Art, erhalte.

Die Sache mit dem Anwalt ist noch nicht mal gelogen. Der war so freundlich mich heute morgen zurückzurufen und hat mir viele gute Tipps gegeben (die meisten kannte ich schon aus diesem Forum :-) ). Ich weiss jetzt wie der Ablauf mit dem Sozialgericht ist und was ich dafür alles brauch und wissen muss. Ist eigentlich ganz einfach. Er hat mir auch geraten eine Untätigkeitsklage einzureichen, da die BA es ja bis heute nicht geschafft hat auf meinen Widerspruch und den Antrag auf Zuschuss zur Krankenversicherung zu antworten.

So, nun werde ich mal abwarten was passiert. Und wenn nix passiert, dann sorge ich dafür das was passiert.
Ich halte euch auf dem laufenden. :dance:

Gruß
Biberzahn

Biberzahn
30.05.2005, 09:41
Hallöchen,

es ist vollbracht!!! Ich hatte ein sehr positives Gespräch mit einem Sachbearbeiter der BA der sich auch noch mal für die ganzen Unannehmlichkeiten entschuldigt hat. Wir sind die ganze Situation nochmal duchgegangen und ich konnte ihn davon überzeugen das ich nicht in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebe´. Mein Freund und ich leben zwar zusammen, haben aber jeder eigenes Geschirr, jeder ein Konto, benutzen zu unterschiedlichen Zeiten Küche und Bad und jeder kauft sein Kram selber ein. Der Mitarbeiter hat mir dann ein 3-seitiges Formular vorgelegt das ich dann mit ihm zusammen ausgefüllt habe. Da wurde halt u.a. gefragt ob wir zusammen einkaufen, der eine für den anderen finanziell einsteht, wie die Mietzahlung geregelt ist usw. Die Fragen konnte ich ihm alle verneinen ( bei der Miete ist es ja so das wir jeder die Hälfte zahlen incl. BK und HZ.), wéil es auch so ist. Auf seine Frage wie ich das dann die letzten Monate bezahlt habe, hab ich ihm gesagt wie es ist, das ich mir das Geld u.a. von meinen Eltern leihen musste und das die das auch gern mal wieder hätten.Wir sind gerade ein Jahr zusammen und da ist die Bindung noch nicht so eng. Der Sachbearbeiter hat dann noch als Zusatz in meinem Namen vermerkt, das ich die Fragen im Antrag falsch verstanden habe und aus diesem Grund als eheähnliche Gemeinschaft angesehen wurde. Ich hab ihn dann darauf hingewiesen das man ja nur "alleinlebend" oder "eheähnliche Gemeinschaft" ankreuzen kann. Sehr hinterlistig formuliert die Frage. Da hat er mir sogar recht gegeben.
Na lange Rede kurzer Sinn, ich habe sofort einen Scheck als Vorschuss bekommen und beziehe jetzt regelmässig Leistungen incl. dem Überbrückungsgeld für ALg I Emfänger ( hab ich ja bis Dez. 04 bekommen). Die Leistungen erhalte ich incl. zahlung an die KK rückwirkend ab Januar.
Es hat sich gezeigt, das man wirklich hartnäckig sein muss und sich nicht unterkriegen lassen darf. Ich hab dem Mitarbeiter auch ganz ehrlich gesagt, das ist hier keine Abzocke und ich will auch nix was mir nicht zusteht, aber ich habe halt auch monatliche Abgaben die ich nunmal begleichen muss, und das alleine.

Alles in allem ein sehr freundliches Gespräch mit sehr positivem Ausgang. Ich kann jedem nur raten, bloß nicht locker lassen und immer wieder nachhaken.

Gruß
Biberzahn

Betroffener
30.05.2005, 13:03
Hallo Biberzahn,

zuerst mal - meinen herzlichen Glückwunsch für diesen warmen Geldregen nach der langen und harten Durststrecke.

Fazit:
Ich wünsche mir, daß noch mehr Menschen in solchen - ich nenne das mal "Grenzsituationen" - den Mut finden und sich zu den Vorgesetzten und Dienststellenleitern durchkämpfen und vor allem, das der Geduldsfaden des "stillen Leidens" nicht erst nach fast 6 Monaten reißt, sondern schon viel früher, bevor es beginnt ans Eingemachte zu gehen. Auch die Erfahrung aus anderen Behördengängen belegt, das eben in "Grauzonen" die Leiter oft noch andere Aspekte sehen und diese auch nutzen können im Gegensatz zu den Sachbearbeitern.

Auch die ab Januar 2005 geltenden Regelungen lassen kleine Spielräume und Interpretationsmöglichkeiten - wenn es denn gewollt ist.

Diese für Biberzahn jetzt eingetretene massive positive und auch noch rückwirkende Änderung wäre ohne den Kontakt zum Dienststellenleiter (und ihrer Wut im Bauch) nie zustande gekommen.

Hier hatte der Sachbearbeiter jetzt vom Chef den klaren Auftrag, Biberzahn ein zweite Chance zu geben und zu helfen, wenn die entscheidenden Fragen jetzt bei diesem Mal "richtig" (das "richtig" steht bwußt zwischen Anführungszeichen!) beantwortet werden - was Biberzahn getan hat.

Liebe Grüsse nach Stade

Biberzahn
30.05.2005, 13:32
@ Betroffener

:Moin!: und liebe Grüße zurück...

Ich kann nur sagen, mir ist nach dieser ganzen Amtsarie echt ein riesen Felsbrocken vom Herzen geplumst. Ich habe aber auch ein paar Tage gebraucht um das alles zu realisieren was da nun innerhalb von knapp 2 Std. passiert ist. Diese ganze Anspannung der letzten Monate, immer wieder dieses "Nun musst du wieder Muttern fragen ob sie die Rechnung begleichen kann" das macht einen echt kaputt und selbst ich war kurz davor zu kapitulieren. Gott sei Dank verfüge ich über einen gesunden Selbsterhaltungstrieb und die Wut die ich hatte tat dann ihr übriges.

Ich kann wirklich nur Raten nie locker zu lassen. Freundlich aber bestimmt auf das ein oder anderer Urteil hinweisen (hatte ich an dem Tag in der Tasche) und wenn nix hilft, dann wirklich, wie hier im Forum auch schon des öfteren angemerkt, einen Anwalt einschalten und zum Sozialgericht gehen. Da muss der Anwalt auch nicht mit. Das ist im großen und ganzen recht unkompliziert.

Was aber sehr wichtig ist, man sollte im Vorfeld wirklich für sich abklären wie die Häuslichen Verhältnisse sind. Es sollte wirklich auch so sein wie man es angibt. Sollte tatsächlich mal eine Überprüfung stattfinden, dann können wir dieser locker entgegensehen, weil wir wirklich jeder unseren eigenen Kram haben. Das wir das Bett gemeinsam benutzen, hab ich dem Mitarbeiter gesagt, nachdem er mich gefragt hat. Ich habe ihm gesagt das ich kein Problem damit habe dort eine Trennwand zwischenzusetzen und ihm das auch via Foto oder so nachzuweisen. Seine Antwort war das er sich das bei mir gut vorstellen könnte das ich das durchzieh. Also daran sieht man schon das ich dort auf einen sehr netten und ruhigen Mitarbeiter gestossen bin der mich ausreden lassen hat und der Zeit hatte um mit mir die Problematik zu bereden.

Meine Leistung wurde jetzt bis 30.06.05 bewilligt und ich muss jetzt im Juni den Folgeantrag stellen. Mal sehen ob das dann auch so Problemlos verläuft.

Viele Grüße
Biberzahn

Biberzahn
30.05.2005, 13:34
@ Betroffener

:Moin!: und liebe Grüße zurück...

Ich kann nur sagen, mir ist nach dieser ganzen Amtsarie echt ein riesen Felsbrocken vom Herzen geplumst. Ich habe aber auch ein paar Tage gebraucht um das alles zu realisieren was da nun innerhalb von knapp 2 Std. passiert ist. Diese ganze Anspannung der letzten Monate, immer wieder dieses "Nun musst du wieder Muttern fragen ob sie die Rechnung begleichen kann" das macht einen echt kaputt und selbst ich war kurz davor zu kapitulieren. Gott sei Dank verfüge ich über einen gesunden Selbsterhaltungstrieb und die Wut die ich hatte tat dann ihr übriges.

Ich kann wirklich nur Raten nie locker zu lassen. Freundlich aber bestimmt auf das ein oder anderer Urteil hinweisen (hatte ich an dem Tag in der Tasche) und wenn nix hilft, dann wirklich, wie hier im Forum auch schon des öfteren angemerkt, einen Anwalt einschalten und zum Sozialgericht gehen. Da muss der Anwalt auch nicht mit. Das ist im großen und ganzen recht unkompliziert.

Was aber sehr wichtig ist, man sollte im Vorfeld wirklich für sich abklären wie die Häuslichen Verhältnisse sind. Es sollte wirklich auch so sein wie man es angibt. Sollte tatsächlich mal eine Überprüfung stattfinden, dann können wir dieser locker entgegensehen, weil wir wirklich jeder unseren eigenen Kram haben. Das wir das Bett gemeinsam benutzen, hab ich dem Mitarbeiter gesagt, nachdem er mich gefragt hat. Ich habe ihm gesagt das ich kein Problem damit habe dort eine Trennwand zwischenzusetzen und ihm das auch via Foto oder so nachzuweisen. Seine Antwort war das er sich das bei mir gut vorstellen könnte das ich das durchzieh. Also daran sieht man schon das ich dort auf einen sehr netten und ruhigen Mitarbeiter gestossen bin der mich ausreden lassen hat und der Zeit hatte um mit mir die Problematik zu bereden.

Meine Leistung wurde jetzt bis 30.06.05 bewilligt und ich muss jetzt im Juni den Folgeantrag stellen. Mal sehen ob das dann auch so Problemlos verläuft.

Viele Grüße
Biberzahn

doro700
13.06.2005, 09:10
Wusstet ihr, dass es eine Vorgabe der Regierung ist, dass nur BEAMTE Harz 4 bearbeiten dürfen?! Mein Sachbearbeiter ist von der Telekom (wohl berentet gewesen), den haben sie einfach geholt für diesen Job. Das hat er mir selbst erzählt auf meine Aufforderung, doch diesem Personaldruck eine Ende zu machen und fähige Arbeitslose einzustellen. Er sagte, das gemeine Volk dürfen sie gar nicht dafür einstellen....! Was haben die wohl ausgeheckt, dass unserereins ja nicht hinter die Kulissen schauen darf um Sinn und Zweck dieser Gesetzgebung zu ergründen....