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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mitschuld oder wie ?


Bruno38
04.04.2006, 09:06
Hallo zusammen,

ich habe/hatte folgendes Problem. Im September 05 bin ich aus Potsdam weggezogen, in meiner neuen Heimat Meldete ich mich Arbeitssuchend und benötigte eine Abmeldung von der ARGE Potsdam.Ich fuhr hin und erledigte das alles persönlich.Die Sachbearbeiterin Druckte mir meine Abmeldung aus und meinte "Ab jetzt bekommen Sie keine Leistungen mehr von uns,ich hab das gleich in das EDV System eingegeben".Gut und schön dachte ich, gab das Schreiben in meiner neuen ARGE ab und bekam einen Bewilligungsbescheid.
Von September bis Dezember bekam ich Geld auch von Potsdam überwiesen, was sich auch nach etlichen anrufen nicht änderte. Erst ab Januar war Schluss damit, jetzt im März wurde mir auch mitgeteilt wohin ich das Geld zurücküberweisen darf, was ich auch tat.Lange Rede kurzer sinn ;-). Trägt die Sachbearbeiterin eine Mitschuld oder wie ist das, eine Diziplinarstrafe wäre wohl angebracht denke ich.Gibts denn keine Dienstvorschriften ? Immerhin hatte ich dadurch erheblichen Ärger mit meiner jetzigen ARGE. Gibts vielleicht ähnliche Erfahrungen ?

Gruss
Bruno38

StephanK
04.04.2006, 09:20
:welcome: Bruno,
ob der Fehler nun bei der Sachbearbeiterin lag oder einem ihrer Kollegen oder vielleicht in den sattsam bekannten Unzulänglichkeiten der Software, mit denen die Ämter arbeiten müssen werden wir nicht herausbekommen.
Disziplinarstrafen im eigentlichen Sinne gibt es nur bei der Bundeswehr.
Die Angestellten des öffentlichen Dienstes unterliegen keinem besonderen Disziplinarrecht, sondern müssen sich einfach der Kritik der Kunden und/oder der Vorgesetzten stellen.
Ich kann Dir deswegen nur vorschlagen, den Vorgang der Geschäftsführung der ARGE Postdam zu schildern. Du wirst es aber dieser überlassen müssen, darüber zu entscheiden, ob und ggf. welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind.

Bruno38
04.04.2006, 10:07
Aha, vielen Dank, dass ist ja Interessant. Nun, dann werde ich es mal mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde versuchen, kann ich so nicht hinnehmen das die SB nichtmal "gerügt" wird.

Gruss
Bruno38

Die Ägypter
04.04.2006, 16:49
Stop..... Mensch sein und Mensch bleiben....



Aha, vielen Dank, dass ist ja Interessant. Nun, dann werde ich es mal mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde versuchen, kann ich so nicht hinnehmen das die SB nichtmal "gerügt" wird.


So eine Dienstaufsichtsbeschwerde ist eine ernste Angelegenheit.... du verhinderst so die Beförderung und Gehaltserhöhung, weil diese Beschwerde so oder so in die Personalakte wandert...

Wenn dir selbst kein Schaden (Kürzungen, Willkür, "fieser" Umgang/Ansprache und Ungerechtigkeit etc.) entstanden ist, warum dann dieser Weg?

Fehler machen wir alle mal und... ich finde Dienstaufsichtsbeschwerden sollten den HE vorbehalten bleiben, die wirkliche Probleme mit ihrem/ihrer SB haben/hatten!

Nicht zuletzt auch deswegen, weil sonst irgendwann die Wirkung solcher "Hilferufe" nachlässt!!!!

Bruno38
04.04.2006, 22:16
"Der Mensch heisst Mensch,weil er vergibt, weil er verdrängt!"

Da hast du wohl Recht, ich werde diesen Weg auch nicht gehen,hab mir das ganze überlegt.Hab ich ja nichts von und es ist ja auch ein Aufwand den ich betreiben müsste der mir zuviel ist. Zeit hätte ich zwar,aber ein Querulant(schreibt man das so?) bin ich ja auch nicht.

Gruss
Bruno38