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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 3 monatige Arbeit


Sabrina_Berlin
20.07.2007, 10:23
Hallo

mein berufsberater erzählte mir was von einer Arbeit z.b Kindergarten, die 3 Monate dauert und wo man etwas mit dazu verdient. Dafür benutze er ein Fachwort. so ähnlich wie abm. Wisst ihr vielleicht was das ist? Diese Arbeit soll einem helfen, ob einem der Beruf als Erzieherin passt oder nicht. er hat mir bedenkzeit gegeben. Jetzt möchte ich aber auch nicht nachfragen weil er mich eh auf den Kicker hat.

Dann die 2 Frage ich habe ein Einglvereinbarung unterschrieben, er fragte mich ob ich etwas ergänzen möchte, da ich das erstemal davon gehört habe wusste ich nicht was ich ergänzen könnte. was hätte ich den ergänzen können? Hätte man z.b die Bewerbungskosten erwähnen können?

dann meine 3 frage: ich such nach einem Ausbildungsplatz weil ich jetzt 24 geworden bin, wird es knapp mit der Ausbildung, aber mein Berufsberater möchte schon das ich arbeite, darf er mich dazu zwingen?, denn wenn ich anfange zu arbeiten und ich mit 27 immer noch ohne ein Berufsabschluss bin, ist die wahrscheinlichkeit wieder hoch dass ich wieder bei hartz 4 lande.

Sabrina_Berlin
20.07.2007, 11:18
irgendwie fühle ich mich reingelegt bei der einglv. ich habe wirklich das Gefühl das er mich auf dem kicker hat. Er wird auch wahrscheinlich mit einer Trainingsmassnahme, coaching zudrücken.

Ich habe eigentlich vor aus dem Elternhaus auszuziehen aber irgendwie möchten die das verhindern :) als er mich belächelnd fragte was mit der Wohnungsuche passiert ist, sagte ich ihm direkt das ich das Recht auf eine Wohnung habe, weil ich verheiratet bin, er antwortete mir :) eine Villa zu haben ist auch ihr gutes REcht. :)
aber ich kann nicht mit 7 personen in einer 3 Zimmer wohnung leben, meine nerven sind richtig strapaziert.

StephanK
20.07.2007, 11:22
1. Frage: Schwer zu raten! Mir fällt nur Arbeitserprobung und Berufsfindung ein, aber das sind Maßnahmen, die es eigentlich nur für Behinderte gibt. Aber warum nicht nachfragen - Du zeigst damit doch nur Interesse? Im übrigen ist es keine Schande, sich bei einem solchen Gespräch Notizen zu machen...

2. Frage: In Eingliederungsvereinbarung wird wohl oft etwas über die Bewerbungskostenerstattung festgehalten, aber wirklich notwendig ist das nicht, weil es dazu sowieso ziemlich genaue Regeln gibt. - Wirklich interessant wird so Eingliederungsvereinbarung vor allem dann, wenn es um Kann-Leistungen geht, also z.B. eine Weiterbildung, die Dir finanziert werden soll. Dann ist es allerdings wichtig, dass das Vereinbarte sehr präzis festgehalten wird.

3. Frage: Wirklich zwingen kann er Dich natürlich nicht. In Deiner Situation dürfte es aber auch in puncto Ausbildungsplatz-Chancen kein Schaden sein, wenn Du überhaupt mal etwas "Luft der Arbeitswelt" geschnuppert hast, egal in welchem Bereich (falls Du bisher ohne jegliche Berufserfahrung bist). Versetz Dich mal in die Situation eines Ausbildungsbetriebes: bei frisch gebackenen Schulabgängern ist dem Betrieb natürlich klar, dass sie außer Schulbuchwissen nix voraussetzen können, aber bei einer 24jährigen erwartet man eigentlich, dass sie in beruflicher Hinsicht kein "unbeschriebenes Blatt" ist.

Sabrina_Berlin
20.07.2007, 11:27
Ja stimmt schon Stephan nur ich habe schon davor als Kassiererin und Putzfrau gearbeitet und jetzt habe ich wirklich Angst dass ich bald überhaupt garkein Ausbildungsplatz bekomme.

StephanK
20.07.2007, 11:55
Also ist es ja nicht so, dass Du ohne jede Berufserfahrung wärest und mein Gedanke "überhaupt mal Erfahrung sammeln" nicht zu Deiner Situation passt. Dann solltest Du schon mal nachfragen, was Ziel dieser Kindergarten-Sache sein soll, zumal das nicht zu den Bereichen passt, in denen Du vorher schon gearbeitet hast.

Es ist zwar schade, wenn Du das Gefühl hast, Dein Berater habe Dich auf dem Kieker, aber es wäre trotzdem falsch, wenn Du jetzt "auf Tauchstation gehst", Deine eigenen Vorstellungen darüber, wie's weitergehen soll, still für Dich behältst und einfach nur abwartest, was der Berater sich ausdenkt.

Ich denke, das beste wäre, Du hättest selbst eine halbwegs genaue Vorstellung, wie es weitergehen soll und würdest das auch erst mal selbst in die Hand nehmen, also z.B. einen Ausbildungsplatz suchen und das auch gegenüber Deinem Berater vertreten. Der ist ja nicht dazu da, Dich auszubremsen, sondern Dich zu fördern - aber wenn er den Eindruck hat, Du würdest selbst nicht so recht wissen, wohin und wie weiter, dann drückt er Dir halt das auf's Auge, was er für sinnvoll hält. Das muss aber nicht unbedingt das sein, was Dir (auch langfristig gedacht!) am meisten nützt.
Wer selbst was anschiebt kann nicht so leicht herumgeschubst werden! :engel: