Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ablehnung von Einschulungsbedarf
Chaotenhenrik
18.05.2005, 20:29
Hallo alle zusammen,
ich habe da ein Problem,oder ich weiss es nun auch nicht mehr ob es ein Problem ist oder was auch immer.
Ich arbeit seit Januar 2005 als 1 Euro Jober,ich bin noch nie so krank geworden seit diese Jahr,aber das zur nebensache.
Ich habe eine Tochter sie leidet unter ADHS, wenn es einigen Bekannt ist finde ich es gut aber für die anderen (ADHS-AufmerksamkeitDeficiHyperaktikSyntrom),nun ja die kleine habe sehr lieb und sie soll ich diese Jahr einschulen,leider weiss ich nicht wie,ich erhalte mit Frau und Kind Mtl. 1064,00 Euro ALGII dazu noch das Kindergeld,nach allen abzügen verbleiben uns 420,00 Euroin Monat.Ich habe auf einmaliger Leistung beantrag für mein liebe Tochter zur Einschulung(August 2005)beim Amt,dies wurde abgelehnt mit der Begründung das dies nicht mit im Gesetzt verankert ist und daher nicht mehr statthaft ist und ich könnte doch von den 1 Euro Job etwas beiseite lege(also ich soll sparen bis dahin),nun von den 1Euro Job bekomme ich mtl. 168,00 Euro davon gehen Fahrkosten weg 100,00 Euro ( tgl. 4,80 Euro) da dies mir nicht zusteht als ein Euro jober.
WAS MKANN ICH ICH TUN...AUSWANDERN, oder meiner Tochter erst garnicht zur Schule anmelden!!!!!!
Wer weiss rat????? :cry: :cry: :cry:
Schneida
18.05.2005, 22:23
einmalige Beihilfen
:welcome:
Hallo Henrik,
Du kriegst leider tatsächlich normalerweise keine einmaligen Beihilfen mehr. Ich habe allerdings irgendwo eine Meldung gelesen, weiß leider nicht mehr wo, nach der die ARGE einen Zuschuss für einen Schulausflug zahlen musste. Ich glaube, das wurde vom Alg II-Empfänger eingeklagt. Ich weiß aber nicht mehr, wo das stand. Also ganz kategorisch ausgeschlossen ist eine Bezuschussung für spezielle Situationen mit Kindern dann wohl doch nicht.
Zur Unterstützung Deines Kindes würde ich mich parallel an das Jugendamt wenden und nach Fördermöglichkeiten fragen. Manchmal haben auch die Schulen Fördervereine, die aushelfen. Und die Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände könntest Du auch anfragen, ob sie Unterstützungsmöglichkeiten für Dein Kind sehen.
Um die Einschulung kommst Du nicht herum, es sei denn Dein Kind wäre ein sogenanntes "Kann-Kind", könnte also noch ein Jahr warten. Da würde ich aber genau überlegen, was für das Kind das Beste ist.
Gutes Gelingen
Grüße
E.Schneider
StephanK
18.05.2005, 22:28
:Moin!: Henrik und :welcome:
Eins hab' ich nicht so ganz verstanden und muss deswegen nachfragen:
Einschulung als solche kostet normerweise nicht viel - vielleicht Geld für 'nen Schulrucksack oder so.
Oder geht es bei Deiner Tochter um eine Privatschule, die richtig Geld kostet oder sogar um die Unterbringung in einem Internat? Dann wäre mir klarer, warum das ein finanzielles Problem macht.
Betroffener
18.05.2005, 22:45
Hallo Henrik,
ich kann mich den Zeilen von E.Schneider nur anschliessen.
Über den sogenannten Regelsatz hinaus gibt es nur folgendes separat:
Erstausstattungen für die Wohnung einschließlich Haushaltsgeräten,
Erstausstattungen für Bekleidung einschließlich bei Schwangerschaft und Geburt sowie
mehrtägige Klassenfahrten im Rahmen der schulrechtlichen Bestimmungen
sind nicht von der Regelleistung umfasst. Sie werden gesondert erbracht.
Sicher handelte es sich bei dem von E.Schneider angesprochenen Fall um die Untermenge einer solchen Klassenfahrt.
P.s. Ich hoffe, die Ärzte haben Deiner Tochter nicht die möglicherweise süchtig machende Droge Ritalin (oder vergleichbares) verordnet, sondern nur sanfte homöopathische und natürliche Mittel gegen das ADHS. Links und Selbshilfegruppen zu ADHS kennst Du wohl sicher selber genug.
P.s. Ich hoffe, die Ärzte haben Deiner Tochter nicht die möglicherweise süchtig machende Droge Ritalin (oder vergleichbares) verordnet, sondern nur sanfte homöopathische und natürliche Mittel gegen das ADHS. Links und Selbshilfegruppen zu ADHS kennst Du wohl sicher selber genug.
Betroffener, es gibt Kinder denen normale Therapien u.ä. nicht ausreicht um im Leben Fuß zu fassen und vorallem wenn sie in die Schule gehen (spreche aus Erfahrung). Ritalin, Concerta und Co können den Kindern auch helfen. Und mal davon abgesehen würde wohl jede Mutter ihrem Kind lieber natürliche Mittel geben, nur sowas zahlt die Krankenkasse nicht und diese homöopatischen Mittel sind nicht grade billig.
Zum eigendlichen Thema.
Meine Jüngste kommt in diesem Jahr auch in die Schule und ich habe mich auch schon erkundigt. Laut ARGE sind Leistungen für solche Anlässe im Regelsatz schon enthalten. Erkundige dich mal bei deinem zuständigen Jugendamt, da bekommt man auch so manchen finanziellen Rückhalt.
@StephanK
Das mit den Schulkosten hat mich tatsächlich beschäftigt und habe dazu folgenden link:
www.herbertmasslau.de/pageID_2856176.html
Wenn dann noch krankheitsbedingt Kosten anfallen? Das Jugendamt scheint mir dennoch eine gute Anlaufstelle, auch in Bezug auf eine alternative Schulunterbringung.
:-)
@ Betroffener:
Ich weiß schon was du meinst. Klar gibt es viele Kinder, bei denen z.B. das Elternhaus zerrüttet ist und sie dadurch sehr auffällig werden. Darum habe ich ja auch nicht geschrieben das ALLE Kinder diese Medikamente brauchen.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen. Bei meiner Tochter ist das schon den Ärzten im Säuglingsalter aufgefallen. In der Kindergartenzeit habe ich mich zwar damit auseinander gesetzt, habe aber immer wieder gesagt ´sie ist eben wie sie ist`.
Erst als sie in die Schule kam und mir eine Lehrerin (die kennt sich damit aus) mir Nahe legte mich an einen Spezialisten zu wenden, nahm ich diesen Rat auch an. Zu dieser Zeit war ich auch gegen Medikamente. Und vorallem habe ich mir nicht nur die Meinung von einem Arzt angehört.
Erst als es in der Schule mit ihrem Verhalten immer schlimmer wurde und die Therapien nicht mehr ausreichten habe ich es mit den Medikamenten versucht und sie haben meiner Tochter geholfen.
Und bei uns ist es auch keine Bequemlichkeit. Wir haben 3 Kinder und unsere Familie ist auch intakt, da fällt es schon auf, wenn ein Kind "anders" ist. Und wir wollen unserem Kind auch nur helfen.
Ich bin der Meinung, wenn die Medikamente unter fachärztlicher Aufsicht und mit einhergehenden Therapien eingenommen werden, dann ist das ok. Denn die Kinder nehmen diese Tabletten ja auch nicht 10 Jahre durchweg.
Das schlimme an dieser ganzen Geschichte ist nur, das sich Eltern ADHS - kranker Kinder immer und überall rechtfertigen müssen. Ob nun mit oder ohne Medikamente.
Und zum Thema Sucht habe ich folgendes gefunden:
Das Amphetamin Ritalin® wirkt bei AD-H-D Persönlichkeiten nicht wie üblich, sondern teilweise paradox. Schon von daher gesehen ist nicht zu erwarten, daß hier eine Suchtgrundlage gelegt wird. Tatsächlich haben die bisherigen Studien auch ergeben, daß die zu Recht verabreichte Gabe von Ritalin bei AD-H-D Kindern und Jugendlichen im späteren Leben zu einer verminderten Suchtgefahr geführt hat (Huss et al.).
@ Betroffener,
deinem Beitrag kann ich mich 100%ig anschließen.
Nur ein kleiner Teil der Kinder die heute den Stempel ADHS / ADS bekommen sind wirklich krank. Oft sind es lebhafte gesunde Kinder und mit Medikamenten sollte man sehr vorsichtig sein.
@ na-ich
ich finde Homöophatika nicht so teuer. Normale Potenzen kriegt man doch um 10€ im Normalfall. Und so ein Fläschchen (10g) reicht doch ewig lang. wenn man sonst Zuzahlungen zu Medikamenten zahlen muss, ist man schnell ein Vielfaches an Euronen los. Bei uns gibt es auch Apotheken wo man 1 oder 2 Gramm für 1- 3€ bekommen kann. Und auch die Menge reicht schon eine ganze Weile. Nur Hochpotenzen, die nicht von der DHU hergestellt werden sondern aus dem Ausland kommen sind erheblich teurer.
Was ich als teuer ansehe ist die homöophatische Anamnese, die nicht von allen Krankenkassen bezahlt wird.
@alle
ich finde nicht, dass der monatliche Satz von Kindern dazu reicht auch noch den Badarf zur Einschulung anzusparen. Ich kann generell nicht verstehen warum der Satz für Kinder geringer ist als für Erwachsene. Meine Kinder 6 und 8 J. essen nicht weniger als ich, brauchen 2 mal im Jahr neue Kleidung und Schuhe. Ich wachse nicht mehr so schnell raus.
Sie rauchen zwar nicht, aber telefonieren und anderes tun sie auch schon und unter Umständen länger als ich.
Gibt es noch Gründe warum sie weniger Geld brauchen??????????
Mein 6 jähriger kommt auch im Sommer in die Schule.
Die Ägypter
31.03.2006, 13:51
Hallo ratlos,
sehe ich genauso wie du - ich würde mich freuen, wenn du dich an der Diskussion H I E R (http://www.arbeitslosennetz.de/forum/viewtopic.php?t=64371) beteiligen würdest.
Wenn da ein paar mehr Leute mitmachen und ich genügend Argumente zusammenhabe, würde ich gern eine Petition dazu starten....
Danke
ich finde nicht, dass der monatliche Satz von Kindern dazu reicht auch noch den Badarf zur Einschulung anzusparen. Ich kann generell nicht verstehen warum der Satz für Kinder geringer ist als für Erwachsene. Meine Kinder 6 und 8 J. essen nicht weniger als ich, brauchen 2 mal im Jahr neue Kleidung und Schuhe. Ich wachse nicht mehr so schnell raus.
Sie rauchen zwar nicht, aber telefonieren und anderes tun sie auch schon und unter Umständen länger als ich.
Gibt es noch Gründe warum sie weniger Geld brauchen??????????
Mein 6 jähriger kommt auch im Sommer in die Schule.
Danke für den Hinweis nefertari,
beim Schmökern der Themen gestern bin ich auch noch auf das Thema gestossen und hab festgestellt, dass ich dort richtiger gewesen wäre. Aber es war mir zu spät (Uhrzeit) um mich noch zu beteiligen. Werde ich aber noch tun.
ratlos :D
vBulletin® v3.8.7, Copyright ©2000-2012, vBulletin Solutions, Inc.