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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Geschützte Lehrstellen


Bolith
19.04.2006, 14:19
Hallo,

Ich bin am 3.5. 18 Habe seit 4 jahren eine spychosomatische krankheit die leider verhindert das ich an normalen lehrstellen teilnehmen kann :-x ich konnte leider meinen abschluss der 10. klasse durch diese krankheit nicht vollenden :patsch: Mein Pschologe meinte das ich in einer Geschützten werkstatt meine lehre machen "KÖNNTE" oder auchgleich dort Abrbeiten "KÖNNE" nun bin ich dann gleich zum Arbeitsamt hingegangen und wurde zur berufsberatung geschickt dort sagte man mir das es eigendlich alles kein problem sei . Ich musste dann zum Amstarzt und dort wurde dann ein Gutachten von mir erstellt was meiner meinung nach so ziemlich wiedersprüchlich ist. Dorst wurde auf der einen seite geschrieben das ich unfähig bin eine normale lehrstelle zu absolvieren durch meiner krankheit.. aber auch nicht Krank genug sei um in geschützte lehrstellen arbeiten zu gehen... Aber auch stand drinn das ich eine lehrstelle benötige die meiner Krankheit endspricht. Das is doch irgendwie Quatsch :patsch: was soll ich denn nun am besten machen ? weiss einer von euch einen rat ?

Mit freundlichen grüßen
Bolith

StephanK
21.04.2006, 08:38
:welcome: Bolith,
Deine Situation ist wohl leider wirklich nicht einfach.
Ich kann verstehen, dass Du hier nicht Deine Krankengeschichte ausbreiten magst, aber das macht es auch schwierig, etwas halbwegs Konkretes dazu zu schreiben.

So weit ich weiss (aber wer's besser weiss, soll mich bitte korrigieren!) sind Geschützte Werkstätten in erster Linie ein Einrichtung für geistig behinderte Menschen. Der von ihnen gewährte Schutz bezieht sich auf Schutz vor Selbstverletzung bei der Arbeit, auf Anleitung, auf das zeitweise "Herausnehmen" vom Arbeitsplatz, wenn jemand es gerade nicht packt und auf ähnliche Dinge. Ich weiss nicht nicht so recht, ob Du das überhaupt brauchst und/oder dort am richtigen Platz wärest.

Das, was Du aus dem amtsärztlichen Gutachten zusammenfasst, zeigt, dass Du wohl ziemlich "durch die Maschen fällst" und es keine Standard-Lösung für Dich geben kann. Der fehlende Schulabschluss macht's natürlich auch nicht einfacher.

Eine Nachfrage habe ich jedenfalls schon: Ist es wirklich so, dass gar keine "normale" Lehrstelle in Frage kommt, oder hat das etwas mit dem von Dir angestrebten Berufsbereich zu tun? (Beispiel: Jemand mit einer Stauballergie muss eine Bäckerei genau so meiden wie eine Bibliothek, käme aber in einer Chip-Fabrik wunderbar klar.)

Nachzudenken wäre vielleicht auch darüber, ob die (amtliche) Feststellung einer Behinderung weiterhelfen könnte. Mit diesem "Etikett" muss man zwar vorsichtig umgehen (wie ich aus eigenem Erleben weiss), aber es eröffnet andererseits auch Wege, die einem sonst verschlossen bleiben. Bei einem psychischen Hintergrund bleibt dieses Etikett einem ohnehin nicht von vornherein auf Dauer "kleben", kann aber gerade beim Thema Ausbildung über Hürden hinweghelfen, die anders nicht zu überspringen wären.

Ich werfe aber leider mehr neue Fragen auf als ich alte beantworte... :patsch:

Das einzige, was ich momentan empfehlen kann, ist, bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur nicht locker zu lassen und den Leuten klar zu machen, dass sie sich die Köpfe bitte etwas mehr zerbrechen sollten. Das amtsärztliche Gutachten scheint ja keine Zweifel an Deiner Ausbildungsfähigkeit als solcher festzustellen, so dass es nicht um das "ob", sondern um das "wie" geht.

border
21.04.2006, 10:31
Hallo Bolith,

ich denke Du solltest keine Probleme haben ein Ausbildungsstelle zu bekommen, ich lese aus Deinem Schreiben heraus das Du auch gerne eine möchtest, diese aber Deinen Anforderungen gerecht sein muß.
(-hoffe das stimmt so)

Das amtsärztliche Gutachten, geht wahrscheinlich davon aus das es auch normale Lehrstellen in Bereichen gibt, in denen eine Rücksichtnahme auf Deine Krankheit möglich ist. (dann solle das Amt Dir diese bitte nennen)

Was DU am besten machen solltest wäre das was für Dich in Deiner Lage am besten passen würde, ich denke das es in Deinem Fall sehr gut eine Ausbildung in einem BfW (Beruf Förderungs Werk) sein könnte, denn dort gibt es viele Menschen die aufgrund einer Krankheit woanders nicht ausbildbar wären. - hier gibt es dann auch die Möglichkeit sich an Ärzte und Therapeuten vor Ort zu wenden.

Was auch sehr hilfreich wäre, - falls DU noch nicht genau weißt wohin Deinen Ausbildugswünsche tendieren wäre die Teilnahme an einem Berufsfindungsseminar (in einem BFW) um Dir auch persönlich wirklich sicher zu sein das der gewünschte Ausbildungsberuf das richtige ist, b.z.w. um für Dich erstmal feststellen zu können was Dir liegt. ( - habe ich auch gemacht, und finde ich sehr empfehlenswert)

all dies solltest DU einmal mit Deinem Berufsberater besprechen,
um zu einer für Dich und deinem Berater guten Lösung kommen zu können.

MfG

border

Bolith
21.04.2006, 13:10
Hallo :)


erstmal Vielen dank das ihr mir geantwortet habt :)

Leider habe ich nicht so weit gedacht das ihr mein problem vieleicht wissen solltet bevor ihr mir helfen könnt :patsch: daher nenne ich es hier noch schnell : mein problem ist das ich ja wie soll ich sagen für aussenstehende is es immer schwer nachzuvollzieren.. jedenfalls nennt es sich panikattaken und man stellt sich 100te krankheiten vor die man jetzt haben könnte und vieleicht dran stirbt ... jetzt ma bissel hart ausgedrückt und das hauptsächliche problem ist aber das mir überall schlecht wird wo ich hingehe zb. lidl wenn dort zu viele menschen sind halte ich es keine minute aus ich bekomme panik bekomme schweissgebadete hände und muss lidl dann verlassen....


Ich glaube aber das dieses (BFW) mir weiter helfen könnte ... ich werde mich sofort mit dem arbeitsamt in verbindung setzen... freue mich aber trotzdem auch auf weitere vorschläge oder ratschläge :)


Noch einmal VIELEN dank an euch :)

Mit freundlichen grüßen

Bolith