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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zukunft - Jobs seit Jahren von der Politik verweigert


Seelöwe
20.04.2006, 20:13
Hallo liebe Gemeinde der Petitionsunterzeichner.

Fazit vorweg : An uns liegt es nicht - oder doch ?

Nur ein Beispiel : Der ökologische Bereich
1. Windenergie 2. Sonnenenergie - 3. Bioenergie

Die Dinosaurier in Berlin weigern sich seit Jahren, mit der aktiven Vorantreibung o.g. Technologien.

Warum ? Stichwort Öl- und Atom Lobby !

Diese Lobby, bei denen sehr viele Politiker aus den Ländern und des Bundes auf der Gehaltsliste stehen - perversestes Beispiel ist Schröder - ist mit verantwortlich, dass die Massenarbeitslosigkeit diese Ausmaße annimmt.

Millionen n e u e r zukunftsweisender und sozialversicherungspflichtiger Arbeitsverhältnisse sind s o f o r t machbar. Was stört ist der Sumpf in Berlin.

So ganz nebenbei dankt uns dies Mutter Erde und die nachfolgenden Generationen.

Problematisch dürfte dies auch die Militär- und Rüstungslobby sehen.

Stellt euch vor, wir brauchen keine Kriege um Öl, Gas, Wasser zu führen, da die Erde uns diese Energien völlig kostenlos liefert. Wind - Sonne - Bio.

Da ist es - um diese katastrophalen Missstände der Politiker zu kaschieren - nur logisch, wieder Sündenböcke zu suchen und sie mit voller Wucht durch die Straßen zu treiben.

Nein - ohne mich. Den Schuh zieh ich mir nicht an.
Und je mehr Betroffene sich in diese Materie einarbeiten und politsch aktiver werden, müssen mir einfach zustimmen. Oder?

Fazit hieraus ( für mich und vielleicht auch für viele ):

Ich brauche mir von keinem ein schlechtes Gewissen machen zu lassen. Die Schuldigen sitzen in an den Schaltzentren der Macht.

Charkterzüge: Ökologisch blind - kurzfristige Denke - schließen Alte, Kranke und Behinderte aus - kennen keine Werte. Nur ihre.

Deutschland ist Exportweltmeister :

An Zynik und Borniertheit nicht mehr zu überbieten. Oder doch ?

Japan kauft Solarpatente aus Deutschland um diese Zukunftstechnologie von Asien aus in den Rest der Welt zu exportieren.

Diesen Sachverhalt muss man sich länger vor Augen führen. Wie bescheuert ist der Dinosaurier in Berlin?

Lieber Atomkraft statt eine lebenswerte Welt zu gestalten. Nur wegen Geld und Macht. Denen geht es nicht um die Menschen.

Vielleicht wird´s auch aus diesem Beitrag deutlich - Hartz IV - denen geht´s nicht um das Volk. Traurig - die Realität - zusehen wie man überlebt.

Und das ist nur eine Chance, die s o f o r t greifbar ist, wenn die Politik den Startschuss gibt.

Stattdessen wird der Mangel verwaltet mit Methoden, die mit Menschenwürde nichts mehr zu tun hat.

Alle diese Parteien sollen einige Buchstaben ihres Parteinamens sofort entfernen. Wenn dies Demokratie sein soll, habe ich etwas nicht begriffen.

Ich wünsche mir, dass der Beitrag auf der einen Seite etwas dazu beisteuert, die Dinge zu erkennen und besser zu verstehen, das Selbstwertgefühl zu stärken und auf der anderen Seite Optimismus zu verbreiten.

Warum?

Millionen n e u e r Zukunftjobs liegen u.a. im Ökologiesektor.

Und das ist nur ein Bereich von XXXXXXX.

Und wem´s zu lange dauert, bis die Dino´s ausgestorben sind, geht dahin, wo u.a. diese Projekte umgesetzt werden. So einfach kann´s sein :-)

efge
20.04.2006, 21:45
Wie bescheuert ist der Dinosaurier in Berlin?
Hallo Seelöwe,

danke für Deinen Beitrag, und die Antwort ist auch relativ simpel: Der Berliner Dinosaurier ist sehr bescheuert.
Selbst Uran ist neben Erdöl eine Resoursce, die endlich (sehr bald sogar) ist. Wer auf diesen lahmen, aber gefährlichen Gaul weiterhin setzt, hat in der Tat nicht alle Tassen im Schrank. Abgesehen vom ökologischen Irrsinn ist dies auch eine ökonomische Fehlleistung.

StephanK
26.04.2006, 07:55
Ich stimme zu, dass eine konsequente Ausrichtung der Wirtschaft auf Naturverträglichkeit und Ressourcenschonung erhebliche Arbeitsplatzeffekte erzielen würde. Allerdings wäre die Vorstellung zu einfach, wenn man glaubte, es werde dadurch nur neue Arbeitsplätze geben, denn es würden auch welche wegfallen, so dass nur der Saldo positiv wäre. Übrigens ist das nicht neu: Umweltschutzauflagen haben z.B. schon in der Vergangenheit zur Konzentration in bestimmten Branchen beigetragen, weil nur Großbetriebe das Kapital zu den nötigen Modernisierungen hatten und kleinere aufgeben mussten.

Der die Bundesregierung beratende Sachverständigenrat für Umweltfragen (mein früherer Arbeitgeber) hat sich z.B. 2002 im Zusammenhang mit dem Klimaschutz eingehender mit diesen Fragen beschäftigt. In seinem Umweltgutachten (http://www.umweltrat.de/02gutach/downlo02/umweltg/UG_2002.pdf) gibt er auf S. 246 eine Tabelle wieder, die auf der Basis einer Fortführung der bisherigen Umweltschutzpolitik den Arbeitsplatzsaldo bis 2010 mit einem Plus von knapp 133 000 Arbeitsplätzen prognostiziert.

Prognosen über die arbeitsplatzbezogenen Auswirkungen einer forcierten Umweltschutzpolitik sind allerdings mit großen Unsicherheiten behaftet und es ist auch nicht selbstverständlich, dass ein damit evozierter Arbeitskräftebedarf sich überhaupt decken ließe. Nur ein Beispiel: Sehr erhebliche Umweltbelastungen gehen von der Landwirtschaft aus und haben ihre Ursache in deren Technisierung und Mechanisierung. Sie ließen sich weitgehend vermeiden durch ein Zurück zu mehr "Handarbeit". Damit ließen sich viele Arbeitsplätze schaffen. Allerdings wären dies Arbeitsplätze, die sehr viele Menschen als ausgesprochen unattraktiv ansehen würden und die Agrarpreise müssten zwangsläufig steigen, was in einer Situation des globalen Wettbewerbs die Konkurrenzfähigkeit der europäischen Landwirtschaft stark schwächen würde. Sie ließe sich nur mit zahlreichen flankierenden Maßnahmen stützen, die unter dem Stichwort "Marktabschottung" wiederum zu Problemen innerhalb der WTO führen würden.

Andere Branche: Der Satz "Deutschland ist Exportweltmeister" stimmt durchaus für bestimmte Umweltschutztechnologien. Manches davon wird auch hier gebaut (z.B. im Sektor Windkrafttechnologie), anderes hingegen nicht (siehe Seelöwes Beispiel mit den Solartechnik-Patenten). Manche Industriezweige hierzulande sind in der Tat "dinosaurierhaft", aber das Bild ist uneinheitlich. Auch Großkonzerne der "alten Industrien" sind mittlerweile im Umweltsektor tätig und erwirtschaften damit nicht unerhebliche Teile ihres Gesamtumsatzes. Man kommt aber um die Erkenntnis nicht herum, dass es sich dabei um Tätigkeitsfelder handelt, in denen hochspezialisierte Fachkräfte gebraucht werden, und zwar in recht bescheidenen Zahlen. Ein Heilmittel für Massenarbeitslosigkeit ist das nicht und wird es auch kaum werden können (siehe die Zahl von 133 000 Arbeitsplätzen) - es sei denn, es gäbe ein reichlich radikales Umsteuern vor allem in den Bereichen Landwirtschaft und Verkehr.