Heike34
25.04.2006, 11:37
Hallo,
ich muß mal wieder "rumjammern" :oops:
Alles fing an, als ich aufgrund von Krankheit arbeitslos wurde. Der Arbeitsamtsarzt stufte mich daraufhin als eingeschränkt vermittelbar (in meinem Beruf) ein. Ich versuchte, an eine Umschulung zu kommen. Leider ohne Erfolg, da dafür keine Gelder mehr zur Verfügung stehen. Daraufhin kam ein kuzer verzweifelter Versuch einer Selbstständigkeit, die leider aus finanziellen Gründen scheiterte (ohne Starkapital ist das leider recht schwer und die Banken vergeben auch kaum noch Existenzgründungskredite :cry: )
Dann kam ALGII. Wieder versuchte ich, an eine Umschulung zu kommen. Meine Salesmanagerin (woanders heißen sie wohl Fallmanager) hat mich an einen Jobvermittler (Tochterfirma der Stadt) "überwiesen". Dort sollte man abklären, ob ich in meinem Job vermittelbar sei, oder nicht. Die Dame dort sagte mir, daß Umschulungen nur Geld kosten. Außerdem hätte man auch hinterher keine Garantie, daß ich einen Job bekommen würde. Mein Argument, daß ich ohne Umschulung erst recht keinen Job bekommen würde (wer nimmt schon jemand mit Einschränkungen, wenn er 100 ohne Einschränkungen bekommen kann?), zählte nicht.
Dann wurde ich krank und war 5 Monate krank geschrieben und konnte dann laut meinem Arzt erst mal nur einige Stunden am Tag arbeiten. Ich setzte mich also mit meiner Salesmanagerin in Verbindung. Diese hat mich dann zum Amtsarzt geschickt. Der Amtsarzt hat festgestellt, daß mein alter Job absolut nichts mehr für mich ist und vorgeschlagen, daß ich eine andere Tätigkeit aufnehmen solle.- Das klang für mich vernünftig und ich habe Hoffnung geschöpft.
Da meine Salesmanagerin selbst erkrankt war, hatte ich erst letzte Woche meinen neuen Termin bei ihr. Dabei ging es ihr jedoch nur um die neue Eingliederungsvereinbarung, da die alte bereits vor einem Monat abgelaufen sei (wie schrecklich *gähn*). Die neue Eingliederungsvereinbarung ist nun wesentlich kürzer, als die erste, die ich bekommen hatte (wovon ich alles eingehalten habe und sie nur einen von zwei Punkten erfüllt hatte- aber 50% ist ja schon mal was :? ) Der einzige Punkt, den ich nun zu erfüllen habe, ist wieder zu der Jobvermittlung zu gehen und mich um Arbeit zu bemühen.
Als ich sie dann auf die Empfehlung vom Amtsarzt hingewiesen habe, sagte sie, daß Frau XXX von der Jobvermittlung sich das noch einmal genau ansehen solle. Vielleicht wäre ich ja doch noch in meinem Job vermittelbar (und darum bin ich auch- mit kurzer selbstständiger Unterbrechung- seit Sommer 2003 arbeitslos). Tja, die Einstellung von Frau XXX kenne ich ja bereits :cry:
Wieso war ich denn nun erneut beim Amtsarzt (vom Arbeitsamt aus, bin ich dort auch schon mal gewesen- mit dem gleichen Ergebnis), wenn die Empfehlungen des Arztes sowieso ignoriert werden?
Und welche Aufgaben haben überhaupt Salesmanager (Fallmanager)? Bei meiner war ich nun zweimal um die Eingliederungsvereinbarungen zu unterschreiben, die von meiner Seite einzuhalten sind (und eingehalten werden). Mit der Arbeitsvermittlung beschäftigen sie sich hier zumindest nicht, da dies komplett die Jobvermittlung übernimmt. Für Geldangelegenheiten ist sie ja auch nicht zuständig, da es hierfür Sachbearbeiter gibt.- Nicht, daß ich meine Salesmanagerin nicht mag. Sie ist wirklich eine nette Dame. Aber ich verstehe nicht so ganz, wieso es so viele Mitarbeiter gibt, die uns alle verwalten und wir dann trotzdem zu externen Firmen "überwiesen" werden.
Die größte Frage, die mich beschäftigt ist jedoch die, wie ich nun doch noch zu einer Umschulung kommen könnte. Und ob ich die Empfehlung des Amtsarztes dazu benutzen kann, eine zu bekommen. Wenn ja, wie?- Auch, wenn ich vielleicht mit meinem Umschulungswunsch nerve: Einen anderen Weg aus der Arbeitslosigkeit sehe ich für mich leider nicht mehr.
Liebe Grüße
Heike
ich muß mal wieder "rumjammern" :oops:
Alles fing an, als ich aufgrund von Krankheit arbeitslos wurde. Der Arbeitsamtsarzt stufte mich daraufhin als eingeschränkt vermittelbar (in meinem Beruf) ein. Ich versuchte, an eine Umschulung zu kommen. Leider ohne Erfolg, da dafür keine Gelder mehr zur Verfügung stehen. Daraufhin kam ein kuzer verzweifelter Versuch einer Selbstständigkeit, die leider aus finanziellen Gründen scheiterte (ohne Starkapital ist das leider recht schwer und die Banken vergeben auch kaum noch Existenzgründungskredite :cry: )
Dann kam ALGII. Wieder versuchte ich, an eine Umschulung zu kommen. Meine Salesmanagerin (woanders heißen sie wohl Fallmanager) hat mich an einen Jobvermittler (Tochterfirma der Stadt) "überwiesen". Dort sollte man abklären, ob ich in meinem Job vermittelbar sei, oder nicht. Die Dame dort sagte mir, daß Umschulungen nur Geld kosten. Außerdem hätte man auch hinterher keine Garantie, daß ich einen Job bekommen würde. Mein Argument, daß ich ohne Umschulung erst recht keinen Job bekommen würde (wer nimmt schon jemand mit Einschränkungen, wenn er 100 ohne Einschränkungen bekommen kann?), zählte nicht.
Dann wurde ich krank und war 5 Monate krank geschrieben und konnte dann laut meinem Arzt erst mal nur einige Stunden am Tag arbeiten. Ich setzte mich also mit meiner Salesmanagerin in Verbindung. Diese hat mich dann zum Amtsarzt geschickt. Der Amtsarzt hat festgestellt, daß mein alter Job absolut nichts mehr für mich ist und vorgeschlagen, daß ich eine andere Tätigkeit aufnehmen solle.- Das klang für mich vernünftig und ich habe Hoffnung geschöpft.
Da meine Salesmanagerin selbst erkrankt war, hatte ich erst letzte Woche meinen neuen Termin bei ihr. Dabei ging es ihr jedoch nur um die neue Eingliederungsvereinbarung, da die alte bereits vor einem Monat abgelaufen sei (wie schrecklich *gähn*). Die neue Eingliederungsvereinbarung ist nun wesentlich kürzer, als die erste, die ich bekommen hatte (wovon ich alles eingehalten habe und sie nur einen von zwei Punkten erfüllt hatte- aber 50% ist ja schon mal was :? ) Der einzige Punkt, den ich nun zu erfüllen habe, ist wieder zu der Jobvermittlung zu gehen und mich um Arbeit zu bemühen.
Als ich sie dann auf die Empfehlung vom Amtsarzt hingewiesen habe, sagte sie, daß Frau XXX von der Jobvermittlung sich das noch einmal genau ansehen solle. Vielleicht wäre ich ja doch noch in meinem Job vermittelbar (und darum bin ich auch- mit kurzer selbstständiger Unterbrechung- seit Sommer 2003 arbeitslos). Tja, die Einstellung von Frau XXX kenne ich ja bereits :cry:
Wieso war ich denn nun erneut beim Amtsarzt (vom Arbeitsamt aus, bin ich dort auch schon mal gewesen- mit dem gleichen Ergebnis), wenn die Empfehlungen des Arztes sowieso ignoriert werden?
Und welche Aufgaben haben überhaupt Salesmanager (Fallmanager)? Bei meiner war ich nun zweimal um die Eingliederungsvereinbarungen zu unterschreiben, die von meiner Seite einzuhalten sind (und eingehalten werden). Mit der Arbeitsvermittlung beschäftigen sie sich hier zumindest nicht, da dies komplett die Jobvermittlung übernimmt. Für Geldangelegenheiten ist sie ja auch nicht zuständig, da es hierfür Sachbearbeiter gibt.- Nicht, daß ich meine Salesmanagerin nicht mag. Sie ist wirklich eine nette Dame. Aber ich verstehe nicht so ganz, wieso es so viele Mitarbeiter gibt, die uns alle verwalten und wir dann trotzdem zu externen Firmen "überwiesen" werden.
Die größte Frage, die mich beschäftigt ist jedoch die, wie ich nun doch noch zu einer Umschulung kommen könnte. Und ob ich die Empfehlung des Amtsarztes dazu benutzen kann, eine zu bekommen. Wenn ja, wie?- Auch, wenn ich vielleicht mit meinem Umschulungswunsch nerve: Einen anderen Weg aus der Arbeitslosigkeit sehe ich für mich leider nicht mehr.
Liebe Grüße
Heike