annima66
26.04.2006, 15:47
Hallo an alle,
toll, daß es dieses Forum gibt.
Ich habe eine Frage, die vielleicht etwas kompliziert ist und eine längere Vorgeschichte hat:
Mein Mann (wir sind seit einem Jahr verheiratet) hat zwei Kinder aus der ersten Ehe. Ein Sohn lebt bei uns, der andere bei seiner Mutter. Die Mutter bezieht seit gut einem Jahr Hartz IV. Mein Mann und sie haben vereinbart, daß keiner der beiden für das jeweils andere Kind Unterhalt bezahlt.
Ihr war bereits im Herbst gesagt worden, sie dürfe nicht auf Unterhalt verzichten.
Jetzt hat mein Mann vom Arbeitsamt die Aufforderung bekommen, seine Einkünfte nachzuweisen, daß er für das Kind und für sie Unterhalt zahlen soll.
Für seine geschiedene Frau zahlt er schon lange keinen Unterhalt mehr, weil sie einen Lebensgefährten hat. Den hat sie natürlich nicht beim Arbeitsamt angegeben. Da er Fernfahrer ist und nur am Wochenende bei ihr ist, könnte man das natürlich auch nicht so leicht nachweisen.
Darüber hinaus vermutet mein Mann, daß sie nach wie vor Pflegegeld für die Pflege ihrer Mutter, die im Nebenhaus wohnt, bekommt.
Wir wissen, daß auf Kindesunterhalt eigentlich nicht verzichtet werden kann, aber wir hatten das so geregelt, weil der Junge, der jetzt bei uns wohnt, extrem schwierig ist und die Mutter mit ihm nicht mehr klarkam und sie froh war, ihn loszusein und sie ja sonst auch zahlen müßte. Das Jugendamt hatte uns das so geraten als private Vereinbarung.
Außerdem, wenn mein Mann jetzt Unterhalt für das eine Kind zahlen muß, dann müßte er doch seine geschiedene Frau auch auffordern, für das hier lebende Kind Unterhalt zu zahlen. Und dann muß sie doch nachweisen, daß sie sich vermehrt um Arbeit bemüht (das tut sie nämlich im Moment überhaupt nicht, sie hat einen Aushilfsjob als Friseurin, und das reicht ihr).
Wir haben jetzt erst einmal dem Arbeitsamt einen Widerspruch geschickt. Aber wie sollen wir uns dann verhalten? Eigentlich wollen wir sie ja nicht "verpfeifen", aber wir sehen es auch nicht ganz ein, zu zahlen.
Sollte sie dann besser von sich aus auf Hartz IV verzichten, um nicht auf einmal eine Betrugsanzeige zu bekommen?
Darüber hinaus ist es auch noch so, daß ich z. Z. noch ALG I bekomme, dies am 20.05. ausläuft und auch noch Hartz IV beantragen werde. Allerdings ist es gut möglich, daß mein Mann dann doch zu viel verdient. Aber wenn er Unterhalt zahlen muß, rutscht er dann vielleicht doch unter die Grenze.
Wer kann mir helfen, daß wir uns richtig verhalten?
Danke im voraus für Info.
toll, daß es dieses Forum gibt.
Ich habe eine Frage, die vielleicht etwas kompliziert ist und eine längere Vorgeschichte hat:
Mein Mann (wir sind seit einem Jahr verheiratet) hat zwei Kinder aus der ersten Ehe. Ein Sohn lebt bei uns, der andere bei seiner Mutter. Die Mutter bezieht seit gut einem Jahr Hartz IV. Mein Mann und sie haben vereinbart, daß keiner der beiden für das jeweils andere Kind Unterhalt bezahlt.
Ihr war bereits im Herbst gesagt worden, sie dürfe nicht auf Unterhalt verzichten.
Jetzt hat mein Mann vom Arbeitsamt die Aufforderung bekommen, seine Einkünfte nachzuweisen, daß er für das Kind und für sie Unterhalt zahlen soll.
Für seine geschiedene Frau zahlt er schon lange keinen Unterhalt mehr, weil sie einen Lebensgefährten hat. Den hat sie natürlich nicht beim Arbeitsamt angegeben. Da er Fernfahrer ist und nur am Wochenende bei ihr ist, könnte man das natürlich auch nicht so leicht nachweisen.
Darüber hinaus vermutet mein Mann, daß sie nach wie vor Pflegegeld für die Pflege ihrer Mutter, die im Nebenhaus wohnt, bekommt.
Wir wissen, daß auf Kindesunterhalt eigentlich nicht verzichtet werden kann, aber wir hatten das so geregelt, weil der Junge, der jetzt bei uns wohnt, extrem schwierig ist und die Mutter mit ihm nicht mehr klarkam und sie froh war, ihn loszusein und sie ja sonst auch zahlen müßte. Das Jugendamt hatte uns das so geraten als private Vereinbarung.
Außerdem, wenn mein Mann jetzt Unterhalt für das eine Kind zahlen muß, dann müßte er doch seine geschiedene Frau auch auffordern, für das hier lebende Kind Unterhalt zu zahlen. Und dann muß sie doch nachweisen, daß sie sich vermehrt um Arbeit bemüht (das tut sie nämlich im Moment überhaupt nicht, sie hat einen Aushilfsjob als Friseurin, und das reicht ihr).
Wir haben jetzt erst einmal dem Arbeitsamt einen Widerspruch geschickt. Aber wie sollen wir uns dann verhalten? Eigentlich wollen wir sie ja nicht "verpfeifen", aber wir sehen es auch nicht ganz ein, zu zahlen.
Sollte sie dann besser von sich aus auf Hartz IV verzichten, um nicht auf einmal eine Betrugsanzeige zu bekommen?
Darüber hinaus ist es auch noch so, daß ich z. Z. noch ALG I bekomme, dies am 20.05. ausläuft und auch noch Hartz IV beantragen werde. Allerdings ist es gut möglich, daß mein Mann dann doch zu viel verdient. Aber wenn er Unterhalt zahlen muß, rutscht er dann vielleicht doch unter die Grenze.
Wer kann mir helfen, daß wir uns richtig verhalten?
Danke im voraus für Info.