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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Private Krankenversicherung und Einstiegsgeld ALG 2


Danitattoo
17.09.2007, 23:40
Hallo,

kann mir vielleicht jemand sagen ob die Arge anstatt der gesetzlichen auch die private Krankenversicherung übernimmt, solang ich ALG 2 Bezieherin bin und das Einstiegsgeld beantragt habe?
Hintergrund ist folgender, ich werde mich am 01.11.2007 als Tätowiererin mit einem Tattoostudio in Erfurt selbstständig machen. Es ist sehr schwierig als Tätowiererin eine private Krankenversicherung mit umfangreichen Leistungen zu finden ohne aber ein Vermögen dafür monatlich ausgeben zu müssen.
Ich habe nun eine Versicherung gefunden, welche mich voll versichert (kein Hausarzt-, Basis- oder Osttarif) für monatlich knapp 160 EUR. Normalerweise versichern sie keine Tätowierer aber über den Umweg der Elternzeit könnte ich in die Versicherung eintreten und dann mein Gewerbe nach der Elternzeit (04/2008) melden. Es gibt dann keinen trifftigen Grund warum die Versicherungsgesellschaft mir den Vertrag kündigt.
Alles in allem will ich diese Versicherung, da ich auf lange Zeit einiges an Geld sparen kann. Mein Unternehmensberater meinte ich würde mit der privaten Krankenversicherung mein Einstiegsgeld aufs Spiel setzen. Warum kann ich nicht genau erklären.
Vielleicht hat ja jemand schon einmal Erfahrungen in diese Richtung gemacht und kann mir helfen.
Ich danke schon einmal im Voraus für die Mühen.

LG Dani:patsch:

zauberhexe
18.09.2007, 13:16
Hallo Dani,
mein Fallmanager hat mir erklärt, daß die Beiträge für eine private Krankenversicherung nur übernommen werden, wenn die Versicherung v o r Eintritt der Arbeitslosigkeit bestand (und hier auch länger als kurzfristig, z. B. 1 Monat). Und auch dann werden die Beiträge zur PKV nicht automatisch übernommen.
Ich habe mir Infos über eine freiwillige Versicherung in der GKV eingeholt. Dort ist das Beitrags-/Leistungsverhältnis auch nicht zu verachten und es gibt - lt. Aussage meines Fallmanagers - keine Probleme mit der Beitragsübernahme.
Viele Grüße,
zauberhexe

Betroffener
18.09.2007, 19:42
Noch ein Gedanke von mir.

In der GKV wird meines Wissens als Mindestsatz für Selbständige immer ein Einkommen von 1.850 € angesetzt - was dann knapp 300 € monatlich kostet.

Insofern ist mir ein Preis von 160 € in der PKV eh nicht geheuer.

Da stimmt meiner Meinung nach irgend was nicht.