elektron
19.09.2007, 16:53
aber eigentlich doch nicht, denn ich habe auch "Danke" gesagt.
"Freenet AG, Schiller mein Name" sagte der Herr freundlich, als ich nach dem Klingeln eben die Tür öffnete. Ich sah zwei Männlein, einer mit freenet Shirt. Das war Herr Schiller.
"Ich habe alles und brauche nichts!" antwortete ich ganz fix, da ich schon durch den Luftzug beim Öffnen spüre, ob Omma, Postbote, meine Kinder, der Bischof oder eben Firmenvorstände darum bitten meiner ehrenwerten Person die Aufwartung machen zu dürfen.
DANKE! :??:
Wahrscheinlich hatte ich den Rekord für das kürzeste Kundengespräch gebrochen, denn beide noch hinter der Tür stehend hörte ich "Er weiß doch gar nicht, was wir wollten".
Na das macht aber nichts, schliesslich bin ich nebenberuflich noch Hellseher und auch ein sehr großzügiger Mensch. Deshalb freue ich mich ganz doll, daß vielleicht jemand der etwas besseres damit anfangen kann nun meinen Scheck mit der halben Million € aus dem Freenet Gewinnspiel bekommt.
Gerade denke ich zurück, daß ich doch eigentlich einmal ein sehr langanhaltendes, liebevolles und kostspieliges Tächtelmächtel mit Freenet hatte, wobei wir vorzugsweise über Kündigsfristen und Vertragslaufzeiten philosophiert hatten. In einem Anflug nostalgischer Erinnerung denke ich kurz darüber nach wo die beiden Freenet Engel jetzt gerade den Scheck einer freudigen Familie überreichen und ob ich Ihnen vielleicht doch noch meine wertvolle Nudelholz-Sammlung zeigen sollte.
Ach naja, der nostalgische Anflug ist vorüber und vermutlich waren es auch nicht diese beiden netten Wesen, die mich damals aus dem Servicebereich so liebevoll umherzt hatten.
Glücklicherweise kommt es nicht so häufig vor, daß Abgesandte verschiedenster Stiftungen und Fördervereine an meine Pforte klopfen. Aufgefallen ist mir nur, daß sie in letzter Zeit vorzugsweise zu zweit um Audienz bitten, während heutzutage der niedere Lieferknecht oft allein von seinem Herren mit der Droschke losgeschickt wird, um Waschmaschinen, Kühlschränke und anderes modernes Hausgerät in die Bürgerhäuser zu bringen. Das Erscheinen zweier Gesandter könnte aber auch ein Ausdruck meiner Wertschätzung durch die Herrschaft der Gesandten sein, vielleicht auch eine aufmerksame Geste, falls einer der beiden bei den Lobpreisungen zu meiner Person zu ermüden droht, der andere den noch ausstehenden Teil der Lobeshymne fortführen kann.
Seis drum, gehabt Euch wohl!
"Freenet AG, Schiller mein Name" sagte der Herr freundlich, als ich nach dem Klingeln eben die Tür öffnete. Ich sah zwei Männlein, einer mit freenet Shirt. Das war Herr Schiller.
"Ich habe alles und brauche nichts!" antwortete ich ganz fix, da ich schon durch den Luftzug beim Öffnen spüre, ob Omma, Postbote, meine Kinder, der Bischof oder eben Firmenvorstände darum bitten meiner ehrenwerten Person die Aufwartung machen zu dürfen.
DANKE! :??:
Wahrscheinlich hatte ich den Rekord für das kürzeste Kundengespräch gebrochen, denn beide noch hinter der Tür stehend hörte ich "Er weiß doch gar nicht, was wir wollten".
Na das macht aber nichts, schliesslich bin ich nebenberuflich noch Hellseher und auch ein sehr großzügiger Mensch. Deshalb freue ich mich ganz doll, daß vielleicht jemand der etwas besseres damit anfangen kann nun meinen Scheck mit der halben Million € aus dem Freenet Gewinnspiel bekommt.
Gerade denke ich zurück, daß ich doch eigentlich einmal ein sehr langanhaltendes, liebevolles und kostspieliges Tächtelmächtel mit Freenet hatte, wobei wir vorzugsweise über Kündigsfristen und Vertragslaufzeiten philosophiert hatten. In einem Anflug nostalgischer Erinnerung denke ich kurz darüber nach wo die beiden Freenet Engel jetzt gerade den Scheck einer freudigen Familie überreichen und ob ich Ihnen vielleicht doch noch meine wertvolle Nudelholz-Sammlung zeigen sollte.
Ach naja, der nostalgische Anflug ist vorüber und vermutlich waren es auch nicht diese beiden netten Wesen, die mich damals aus dem Servicebereich so liebevoll umherzt hatten.
Glücklicherweise kommt es nicht so häufig vor, daß Abgesandte verschiedenster Stiftungen und Fördervereine an meine Pforte klopfen. Aufgefallen ist mir nur, daß sie in letzter Zeit vorzugsweise zu zweit um Audienz bitten, während heutzutage der niedere Lieferknecht oft allein von seinem Herren mit der Droschke losgeschickt wird, um Waschmaschinen, Kühlschränke und anderes modernes Hausgerät in die Bürgerhäuser zu bringen. Das Erscheinen zweier Gesandter könnte aber auch ein Ausdruck meiner Wertschätzung durch die Herrschaft der Gesandten sein, vielleicht auch eine aufmerksame Geste, falls einer der beiden bei den Lobpreisungen zu meiner Person zu ermüden droht, der andere den noch ausstehenden Teil der Lobeshymne fortführen kann.
Seis drum, gehabt Euch wohl!