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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bewerbungspflicht per Telefon oder E-Mail?


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21.09.2007, 21:03
Seit alle gegrüßt,

ich hab ne Frage zum Thema Bewerbungen per E-Mail und Telefon.

Meine SB ist von meinen hohen Bewerbungskosten genervt. Nach dem ich nun vier Monate einem neuen Bewerbungskostenantrag hinterher rennen durfte, reagierte nun endlich auf einen schriftlichen Antrag auf den Antrag, indem sie mich jetzt von der 5 Euro Pauschale auf Bewerbungskosten mit Quittungen umgestellte. Aber das ist ja schon ok. ;-)

Meine eigentliche Frage bezieht sich darauf ob die ARGE eigentlich von mir verlangen darf mich per E-Mail oder Telefon zu bewerben. Das sagt sie mir nämlich bei jedem Gespräch. Fakt ist das ich nur sehr ungern alles Private durch Netz schicke (Datenschutz) und in telefonischen Bewerbungen sehe ich nicht gerade meine Stärke, zum anderen weigert sich ja die ARGE prinzipiell diese Kosten zu übernehmen.

Also wie verhält sich das wenn das Stellenangebot ausdrücklich telefonisch Bewerbungen oder Bewerbungen per E-Mail verlangt.

StephanK
21.09.2007, 22:11
Meine eigentliche Frage bezieht sich darauf ob die ARGE eigentlich von mir verlangen darf mich per E-Mail oder Telefon zu bewerben.Ja, jedenfalls dann, wenn der Stellenanbieter diese Möglichkeiten anbietet oder sogar verlangt, denn sie sind billiger als der Postversand.

Fakt ist das ich nur sehr ungern alles Private durch Netz schicke (Datenschutz) und in telefonischen Bewerbungen sehe ich nicht gerade meine Stärke, zum anderen weigert sich ja die ARGE prinzipiell diese Kosten zu übernehmen.Betr. e-mail-Bewerbung: Das Verschicken von Unterlagen als e-mail-Anhang kannst Du vermeiden, wenn Du sie auf einem Server "parkst" und nur dorthin verlinkst. Das geht z.B. bei unserem Servie www.bewerbung-jetzt.de (siehe den Kasten oben).

Telefonische Bewerbungen sind wirklich nicht jedermanns Sache (meine auch nicht), aber in manchen Branchen absolut üblich. Wenn Du solche Jobs suchst (oder suchen musst), wirst Du nicht darumherum kommen. Leider fehlt diese Bewerbungsform in den mir bekannten Bewerbungstrainings; ich kann Dir also nur empfehlen, mal in den diversen Bewerbungsratgebern, die es so gibt, zu stöbern und dort Tipps abzugreifen.

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21.09.2007, 22:26
Danke für die schnelle Antwort.

Aber was ich nicht verstehe, welche gesetzliche Grundlage gibt es dafür, dass ich meine persönlichen Daten quer durchs Netz schicken muss. Wieso darf man mich denn zwingen auf den Datenschutz zu verzichten.

Bisher hab ich es immer so gehalten das ich die Bewebungen trotzdem schriftlich gemacht habe.

StephanK
21.09.2007, 23:23
Aber was ich nicht verstehe, welche gesetzliche Grundlage gibt es dafür, dass ich meine persönlichen Daten quer durchs Netz schicken muss. Wieso darf man mich denn zwingen auf den Datenschutz zu verzichten.Es ist (ungewollt) ein bisschen polemisch, aber kennst Du § 2 Abs. 1 Satz 1 SGB II: Erwerbsfähige Hilfebedürftige und die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen müssen alle Möglichkeiten zur Beendigung oder Verringerung ihrer Hilfebedürftigkeit ausschöpfen.Dazu gehört auch der Versand von Bewerbungen per e-mail.
Du kannst das Dir mögliche zum Datenschutz tun, indem Du moderne Verschlüsselungen wählst, aber natürlich sind dem Grenzen dort gesetzt, wo der Empfänger erst mal "mitspielen" müsste.

Bisher hab ich es immer so gehalten das ich die Bewebungen trotzdem schriftlich gemacht habe.Daran kann Dich auch niemand hindern - nur kannst Du halt leider nicht unbedingt die Pauschale dafür erwarten.

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22.09.2007, 00:13
Um das Geld ging es mir auch nicht. Die Umstellung fand ich nur recht lustig.

Es wäre maximal interessant in Bezug auf die Frage wie viele Bewerbungen als zumutbar anzusehen wären.

Die Angebote der Arge in Bezug auf Seriosität und meiner beruflichen Entwicklung sehr zu wünschen übrig. Ich schicke ja auch schon mal eine E-Mail Bewerbung aber nur wenn es sein muss und ich die Firma auch kenne. Mein Umgang mit dem Internet ist, was persönliche Daten betrifft recht vorsichtig, auch wenn ich das Internet seit 10 Jahren ausgiebig nutze.

Außerdem hab ich jetzt eine lustige EV die mir ja nur „eventuell“ Bewerbungskosten zusagt und wo ich mit auf jedes Stellenangebot sofort bewerben muss. Im Nachhinein war es sicher ein Fehler die zu unterschreiben, kann jetzt ja 10 Angebote am Tag bekommen.

Na muss mal sehn was da auf mich zukommt.

Amila
23.09.2007, 14:47
Hallo zusammen

Also,bei mir ist das genau umgekehrt.Ich soll alle 3 Monate 12 Bewerbungen vorlegen. Schriftliche!
Das heißt,ich muß mich schriftlich Bewerben, die meisten Arbeitgeber möchten aber eine telefonische Bewerbung,oder eben per E-mail ( womit ich kein Problem hätte)
Woher soll ich nun all diese Bewerbungen nehmen? Klar, ich mache auch welche in Eigeninitiative,schreibe die Leute also an ohne das sie eine Stellenausschreibung gemacht haben, aber mittlerweile habe ich fast alle Unternehmen aus meinem Ort durch....:wut:

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23.09.2007, 15:34
Na eigentlich nicht all zu schwer, es sei denn du bis örtlich stark eingeschränkt. Im Netz gibt es mehrere Jobsuchdienste, da könntest du suchen. Was die E-Mail-Beweibungen angeht, kannst es machen wie hier schon irgendwo beschrieben. Bei der E-Mail machst du ja auch ein Anschreiben, das druckst du aus.

Schriftlich heißt ja nicht das du es per Post schicken musst.

Mit dem telefonisch könnte man sich streiten. Auch das sind Bewerbungsbemühungen. Allerdings hast du ausdrücklich „schriftlich“ unterschrieben, also würde ich das auch so machen.

Amila
23.09.2007, 15:54
Leider bin ich stark eingeschränkt,denn ich habe kein Auto.Bin also auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen,und das ist in meinem Beruf ( gel. Hotelfachfrau) ziemlich schwierig wegen der Arbeitszeiten.

Suche in Jobbörsen,aber in meiner Stadt gibts leider nicht viele Ausschreibungen.Und die meisten lassen sich mit der Arbeitszeit nicht vereinbaren,denn 2 Kinder ( 10j,5j) hab ich auch noch zuhause..

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23.09.2007, 21:37
Leider bin ich stark eingeschränkt,denn ich habe kein Auto.Bin also auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen

Bei uns lässt die ARGE das nicht als Argument gelten.

Und die meisten lassen sich mit der Arbeitszeit nicht vereinbaren

Das kannst du doch vor einem Bewerbungsgespräch nicht wissen. Man muss doch erstmal mit denen reden.

Ich würde sagen, bewirb dich einfach, wenn du was siehst, was du auch machen könntest. Den Rest kannst du doch erst im BW-Gespräch klären, dann wirst du auch auf deine 12 BW’s kommen.