tessi
06.05.2006, 09:13
Hallo,
jetzt muss ich doch mal eine Lanze brechen für die ARGE-Mitarbeiter.
Ich bin selbständig und die Einnahmen decken gerade mal die Fixkosten, habe mich von meinem Mann getrennt und daher kein Geld.
Ich habe einen Termin bei der ARGE ausgemacht, Ihnen mein Problem geschildert, die Mitarbeiterin hat mir dann die entsprechenden Formulare mitgegeben und freundlich gemeint ich soll mir keine Sorgen machen, dafür wären sie ja schließlich da um zu helfen.
Die Formulare habe ich sofort ausgefüllt, die entsprechenden Unterlagen (soweit ich sie hatte) beigelegt und den Antrag zwei Tage später abgegeben.
4 Tage später hatte ich den Bescheid im Briefkasten und das Geld auf meinem Konto. Leider wurde mir nur die Miete voll bezahlt und bei den Lebenhaltungskosten wurde mir 250€ aus meiner Selbständigkeit angerechnet, die ich aber nicht hatte da sie zur Schuldentilgung für meine Lieferanten weggehen.
Ich bin noch am gleichen Tag wieder zu meiner Sachbearbeiterin gegangen, habe ich das so gesagt und sie hat noch in meinem Beisein einen Änderungsbescheid ausgestellt und gemeint daß hätte ich ihr doch gleich sagen können, wäre doch kein Problem.
Nach nochmal zwei Tagen war das restliche Geld auf meinem Konto und ab nächsten 1. der volle Betrag.
Ich kann sie jederzeit anrufen (habe ich auch oft genug getan, schon im Vorfeld habe ich sie öfters angerufen und meine Fragen gestellt), sie war immer sehr freundlich, hilfsbreit und geduldig.
Wichtig ist daß man wirklich glaubhaft schildern kann in welcher Notlage man gerade ist und daß man auch gewillt ist schnellstens eine Arbeit zu finden und auch in der Wahl der Arbeit nicht zimperlich ist.
Es gibt viele die die Leistungen der ARGE ausnutzen und sie müssen natürlich die Spreu vom Weizen trennen.
Ich bin grundsätzlich einmal wöchentlich bei ihr aufgetaucht und bin mit ihr zusammen die angebotenen Arbeitsmöglichkeiten durchgegangen und habe ihr auch ehrlich gesagt diese Arbeit würde mir gefallen und für diese bin ich total ungeeignet (z.B. als Metzgereiverkäuferin *schüttel*). Sie hat meine Abneigung auch verstanden und akzeptiert.
Nichts von wegen: Tja, wenn sie schon Hartz IV beziehen haben sie keine Wahl, wenn sie ablehnen wird ihnen das Geld gekürzt.
Sie sieht mein Bemühen und das ist ihr wichtig.
Ich bin ihr jedenfalls sehr dankbar daß sie mir so schnell und unbürokratisch geholfen hat und ich denke daß ich bald nicht mehr von Hartz IV abhängig bin. Es ist jedenfalls ein beruhigendes Gefühl zu wissen daß in bestimmten Notlagen eine Behörde bereit ist einzuspringen.
Übrigens, meine Tochter ist 19, geht noch zur Schule und ist mit mir ausgezogen, allerdings in eine eigene Wohnung mit ihrem Verlobten.
Auch bei ihr ging alles schnell und reibungslos über die Bühne.
Tessi
jetzt muss ich doch mal eine Lanze brechen für die ARGE-Mitarbeiter.
Ich bin selbständig und die Einnahmen decken gerade mal die Fixkosten, habe mich von meinem Mann getrennt und daher kein Geld.
Ich habe einen Termin bei der ARGE ausgemacht, Ihnen mein Problem geschildert, die Mitarbeiterin hat mir dann die entsprechenden Formulare mitgegeben und freundlich gemeint ich soll mir keine Sorgen machen, dafür wären sie ja schließlich da um zu helfen.
Die Formulare habe ich sofort ausgefüllt, die entsprechenden Unterlagen (soweit ich sie hatte) beigelegt und den Antrag zwei Tage später abgegeben.
4 Tage später hatte ich den Bescheid im Briefkasten und das Geld auf meinem Konto. Leider wurde mir nur die Miete voll bezahlt und bei den Lebenhaltungskosten wurde mir 250€ aus meiner Selbständigkeit angerechnet, die ich aber nicht hatte da sie zur Schuldentilgung für meine Lieferanten weggehen.
Ich bin noch am gleichen Tag wieder zu meiner Sachbearbeiterin gegangen, habe ich das so gesagt und sie hat noch in meinem Beisein einen Änderungsbescheid ausgestellt und gemeint daß hätte ich ihr doch gleich sagen können, wäre doch kein Problem.
Nach nochmal zwei Tagen war das restliche Geld auf meinem Konto und ab nächsten 1. der volle Betrag.
Ich kann sie jederzeit anrufen (habe ich auch oft genug getan, schon im Vorfeld habe ich sie öfters angerufen und meine Fragen gestellt), sie war immer sehr freundlich, hilfsbreit und geduldig.
Wichtig ist daß man wirklich glaubhaft schildern kann in welcher Notlage man gerade ist und daß man auch gewillt ist schnellstens eine Arbeit zu finden und auch in der Wahl der Arbeit nicht zimperlich ist.
Es gibt viele die die Leistungen der ARGE ausnutzen und sie müssen natürlich die Spreu vom Weizen trennen.
Ich bin grundsätzlich einmal wöchentlich bei ihr aufgetaucht und bin mit ihr zusammen die angebotenen Arbeitsmöglichkeiten durchgegangen und habe ihr auch ehrlich gesagt diese Arbeit würde mir gefallen und für diese bin ich total ungeeignet (z.B. als Metzgereiverkäuferin *schüttel*). Sie hat meine Abneigung auch verstanden und akzeptiert.
Nichts von wegen: Tja, wenn sie schon Hartz IV beziehen haben sie keine Wahl, wenn sie ablehnen wird ihnen das Geld gekürzt.
Sie sieht mein Bemühen und das ist ihr wichtig.
Ich bin ihr jedenfalls sehr dankbar daß sie mir so schnell und unbürokratisch geholfen hat und ich denke daß ich bald nicht mehr von Hartz IV abhängig bin. Es ist jedenfalls ein beruhigendes Gefühl zu wissen daß in bestimmten Notlagen eine Behörde bereit ist einzuspringen.
Übrigens, meine Tochter ist 19, geht noch zur Schule und ist mit mir ausgezogen, allerdings in eine eigene Wohnung mit ihrem Verlobten.
Auch bei ihr ging alles schnell und reibungslos über die Bühne.
Tessi