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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : EQJ Maßnahmen


Kuehlschrank
11.05.2006, 20:52
Hab mal ne Frage, unszwar wie lange können EQJ Maßnahmen denn maximal gemacht werden?

Betroffener
11.05.2006, 22:12
Hallo Kühlschrank,

aus dieser Info lese ich heraus: 6 bis 12 Monate.

http://www.sfs-dortmund.de/aktuell/presse/pm_140206.html

Die Arbeitsagentur meint dazu:
Zielgruppe der EQJ sind Jugendliche unter 25 Jahren, die eine Ausbildung suchen und bis zum 30. September noch nicht vermittelt waren sowie Jugendliche, die nicht in vollem Umfang ausbildungsreif sind. Die Förderung beginnt jeweils ab dem 1. Oktober mit der Nachvermittlungsaktion im Rahmen des Regionalen Bündnisses für Ausbildung. Bewerber aus den Vorjahren können die EQJ sogar bereits ab dem 1. August beginnen. Die allgemeine Schulpflicht muss allerdings erfüllt sein.

Die Förderung dauert mindestens sechs und höchstens zwölf Monate. Am Ende soll die Aufnahme einer Ausbildung möglich sein. Die EQJ ist ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Mit dem geförderten Jugendlichen wird ein Vertrag nach dem Berufsbildungsgesetz geschlossen. Es besteht keine Pflicht zur Übernahme in Ausbildung.

Für die EQJ-Vergütung erstattet die Agentur für Arbeit dem privaten Arbeitgeber bis zu 192 Euro monatlich sowie zusätzlich 102 Euro als pauschalierten Anteil am Gesamtsozialversicherungsbeitrag. Der Arbeitgeber trägt die Sach- und Personalkosten der EQJ sowie den Beitrag für die Berufsgenossenschaft. Soweit tarifliche Vergütungen gelten, sind diese einzuhalten. Der Antrag auf Förderung ist vor Beginn des Praktikums bei der Agentur für Arbeit zu stellen. Die Teilnehmer erhalten ein betriebliches Zeugnis und zusätzlich ein Zertifikat der Kammer über die erfolgreiche Teilnahme an der EQJ.

Kuehlschrank
13.05.2006, 21:42
Die Frage ist nur, ich mach zur Zeit sowas, das geht genau 12 Monate.
Also würde das ja genau passen.
Aber das Problem ist eigetnlich vielmehr, dass ich vor duieser EQJ Maßnahme schon mal eine gemacht habe, aber nur für 3 Wochen, deswegen weiß ich gar nicht, ob ich meine jetzige beenden darf oder eben nicht.

Betroffener
14.05.2006, 00:40
Da stellt sich einem natürlich die Frage, warum Du eine offensichtlich wirklich Dich fördernde Massnahme abrechen willst.

Denn das ist keine "Arbeit" im üblichen Sinne, sondern eine vorbereitende Trainings- und Qualifizierungsmaßnahme, die Dich in die Lage versetzen soll, überhaupt eine Chance für eine Lehrstelle oder einen Job zu bekommen.

Wenn es diese Gründe sein sollten ...
Ich will nur kündigen weil doch einige Leute bei mir eine andere politische Richtung wie ich verfolgen und ich somit das Gewaltpotenzial welches dort drinn steckt nich kennen lernen will.
Außerdem kam es in der letzten Zeit wieder zuhauf zu derben Lästerein über meine Person.

Und genau deswegen wiedehol ich meine Frage noch mal, sind dies Begründungen, um vorzeitig auszuscheiden ohne das es Folgen hat?
... dann solltest Du Dir wirklich überlegen, was Du da eigentlich vorhast und auch Deinen Betreuer bei der Arbeitsagentur dazu ansprechen, ob er möglicherweise eine andere vergleichbare Maßnahme für Dich hat und Du die aktuelle beenden kannst.

Aber das Problem ist eigetnlich vielmehr, dass ich vor duieser EQJ Maßnahme schon mal eine gemacht habe, aber nur für 3 Wochen, deswegen weiß ich gar nicht, ob ich meine jetzige beenden darf oder eben nicht.

Da Du aber schon mal so eine Maßnahme (abgebrochen?) hast nach drei Wochen, scheint es dort möglicherweise auch Probleme gegeben zu haben - was Deine Chancen zu einem erneuten Abbruch und einem Dritten Neuanfang und einer möglichen Lehrstelle nach der Massnahme weiter unnütz erschwert.

Denn diese Trainingsmaßnahmen sollen Dir helfen, bestehende Defizite zu überwinden, damit Du überhaupt erst mal einen Stand erreichst, wo Du in eine wirkliche Beraufsausbildung eintreten könntest.

Ich sehe hier eigentlich nur folgende Möglichkeiten:

Diese Massnahme (oder die dortigen Umgebungsbedingungen) oder beides taugt wirklich nichts - das wäre mit der zuständigen Betreuung und der Arbeitsagentur zu klären - ggf. mit Unterstützung durch Deinen Vater.
Diese Massnahme über-/unterfordert Dich
Du überblickst aufgrund Deines Alters (und aus der Ferne nicht zu beurteilender möglicher Defizite) Deine Situation nicht wirklich.


Denn möglicherweise kommst Du ohne Fortführung der Maßnahme überhaupt nicht weiter und verbaust Dir jede Chance für eine Lehrstelle oder einen Hilfsarbeiterjob.

Alles Vermutungen aus weiter Ferne - als ich 17 war hatte ich auch von und über viele Dinge eine ganz andere Meinung als heutzutage - weil ich vieles seinerzeit nicht überblicken konnte und viele Zusammenhänge sich mir erst viel später erschlossen haben.