DrByte
12.05.2006, 21:32
Trotz Vollzeitarbeit ergänzende Leistungen nach Hartz IV beziehen zu müssen - eigentlich ist es ein absoluter Albtraum, wovon das Politmagazin Panorama in seiner letzten Ausgabe berichtete.
"Im Monat krieg ich bar auf die Hand knapp 600 Euro und vom Arbeitsamt sind es an Zuschüssen 175,50 Euro." Das heißt: Ihr Lohn ist geringer als das staatlich festgelegte Existenzminimum. Obwohl Nicole Vollzeit arbeitet, bezieht sie Arbeitslosengeld II.
Quelle: http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5516506_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html
So geht es anscheinend vielen Menschen. Was eigentlich zur Eingliederung von Langzeitarbeitslosen dienen sollte, hat die Begehrlichkeiten der Wirtschaft, aber auch der Kommunen geweckt. Weil Städte sparen wollen, beauftragen sie Unternehmen, die zu Dumpinglöhnen arbeiten, deren Beschäftigten dann zu sogenannten 'Aufstockern' werden. Inzwischen beziehen rund 1,2 Mio Menschen trotz Arbeit ALG II, da ihr Lohn nicht einmal zur Deckung der simpelsten Lebenshaltungskosten reicht.
Und die Politik? Man wir vor allem seitens der Unionsparteien nicht müde, immer härtere Sanktionen gegenüber den 'Arbeitsverweigerern' anzukündigen. Nur: wie will man jemanden sanktionieren, wenn er Arbeit hat und ergänzende Leistungen beziehen muss? Muss er die Stelle dann selber kündigen? Da hat man Sperrfristen eingeführt und wenn Unterhaltsansprüche von Exfrauen oder Kindern bestehen, macht er sich u.U. damit sogar strafbar. Und die Unternehmen? Dort reibt man sich die Hände und bekommt leuchtende Augen angesichts der Vielzahl von Geschäftsmöglichkeiten - und die Union unterstützt diesen Subventionswahnsinn auch noch. Aber am Ende zahlen alle drauf.
"Im Monat krieg ich bar auf die Hand knapp 600 Euro und vom Arbeitsamt sind es an Zuschüssen 175,50 Euro." Das heißt: Ihr Lohn ist geringer als das staatlich festgelegte Existenzminimum. Obwohl Nicole Vollzeit arbeitet, bezieht sie Arbeitslosengeld II.
Quelle: http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5516506_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html
So geht es anscheinend vielen Menschen. Was eigentlich zur Eingliederung von Langzeitarbeitslosen dienen sollte, hat die Begehrlichkeiten der Wirtschaft, aber auch der Kommunen geweckt. Weil Städte sparen wollen, beauftragen sie Unternehmen, die zu Dumpinglöhnen arbeiten, deren Beschäftigten dann zu sogenannten 'Aufstockern' werden. Inzwischen beziehen rund 1,2 Mio Menschen trotz Arbeit ALG II, da ihr Lohn nicht einmal zur Deckung der simpelsten Lebenshaltungskosten reicht.
Und die Politik? Man wir vor allem seitens der Unionsparteien nicht müde, immer härtere Sanktionen gegenüber den 'Arbeitsverweigerern' anzukündigen. Nur: wie will man jemanden sanktionieren, wenn er Arbeit hat und ergänzende Leistungen beziehen muss? Muss er die Stelle dann selber kündigen? Da hat man Sperrfristen eingeführt und wenn Unterhaltsansprüche von Exfrauen oder Kindern bestehen, macht er sich u.U. damit sogar strafbar. Und die Unternehmen? Dort reibt man sich die Hände und bekommt leuchtende Augen angesichts der Vielzahl von Geschäftsmöglichkeiten - und die Union unterstützt diesen Subventionswahnsinn auch noch. Aber am Ende zahlen alle drauf.