Elizabethtown
10.10.2007, 18:18
Hallo,
ich hätte folgende Frage und ich hoffe, Ihr könnt mir helfen:
im März 2007 habe ich mein Studium beendet. Danach habe ich mich für eine Referendariatsstelle beworben. Eine solche wurde mir erst für April 2008 zugesagt (erfahrungsgemäß würde es sich aber nach vorne verschieben).
Ich habe angefangen, in einem Shop von Bekannten als Aushilfe zu arbeiten.
Das Geschäft lief nicht gut und wurde im Mai geschlossen. Da ich sofort danach keinen neuen Job bekommen habe, habe ich ALG II beantragt. Dieser wurde bewilligt. Daraufhin habe ich einen Profiling Kurs gemacht.
Im August habe ich einen Termin bei der ARGE gehabt.
Dieser hat mir ein 1-Euro-Job im Altenheim quasi aufs Auge gedrückt.
Ich habe ihm gesagt, dass ich bis jetzt noch nie in so einem Bereich gearbeitet habe und ich Bedenken habe, ob ich das physisch packe. Auf meine Frage, ob er mir denn nichts büromäßiges anbieten kann, meinte er, dass im Moment nichts mit Büro frei ist und ich solle erstmal als Alltagsbetreuerin anfangen.
Ich habe das jetzt etwa 5 Wochen gemacht und mir geht es richtig schlecht. Ich bin einfach nicht der Mensch, der mit sowas umgehen kann, an mir gehen die Eindrücke und Schicksale nicht spurlos vorbei.
Das habe ich heute auch meinem Sachbearbeiter geschildert.
Außerdem habe ich vor 2 Tagen verbindlich eine Referendariatsstelle schon für Januar 2008, also in etwa 2 ½ Monaten, angeboten bekommen, die ich auch sofort angenommen habe.
Das habe ich meinem Sachbearbeiter auch gesagt. Und dass ich den Job im Altenheim nicht mehr machen möchte, da mich das nervlich fertig macht. Hat er auch eingesehen. Nun habe ich nächste Woche wieder einen Termin bei ihm. Er möchte mir einen anderen 1-Euro-Job anbieten.
Ich verstehe das nicht. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist Sinn und Zweck eines solchen 1-Euro-Jobs, Langzeitarbeitslose wieder an den Rhythmus eines festen Arbeitstages zu gewöhnen und so deren Einstellung für den Arbeitgeber zu machen. So ähnlich meinte das auch mein Sachbearbeiter („1-Euro-Job als Sprungbrett“).
- Das passt doch nicht auf meinen Fall, oder?
Ich möchte später weder in der Altenpflege noch irgendwo im Küchenbereich arbeiten.
Ich möchte nur nicht auf der Straße landen, solange ich meine (bezahlte) Referendariatsstelle noch nicht antreten habe.
- Außerdem steht § 2 Abs. 1 SGB II: „Wenn eine Erwerbstätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in ABSEHBARER Zeit nicht möglich ist, hat der erwerbsfähige Hilfebedürftige eine ihm angebotene zumutbare Arbeitsgelegenheit zu übernehmen.“
Was heißt hier absehbar? Wie lange ist eine absehbare Zeit?
Ich werde doch in absehbarer Zeit (im Januar) eine Arbeitsstelle haben.
- Kann er mich noch mal zu einem 1-Euro-Job „zwingen“? Oder kann ich das unter den o.g. Gründen ablehnen?
Was soll ich machen, ich bitte um Eure Hilfe.
Elisabeth
ich hätte folgende Frage und ich hoffe, Ihr könnt mir helfen:
im März 2007 habe ich mein Studium beendet. Danach habe ich mich für eine Referendariatsstelle beworben. Eine solche wurde mir erst für April 2008 zugesagt (erfahrungsgemäß würde es sich aber nach vorne verschieben).
Ich habe angefangen, in einem Shop von Bekannten als Aushilfe zu arbeiten.
Das Geschäft lief nicht gut und wurde im Mai geschlossen. Da ich sofort danach keinen neuen Job bekommen habe, habe ich ALG II beantragt. Dieser wurde bewilligt. Daraufhin habe ich einen Profiling Kurs gemacht.
Im August habe ich einen Termin bei der ARGE gehabt.
Dieser hat mir ein 1-Euro-Job im Altenheim quasi aufs Auge gedrückt.
Ich habe ihm gesagt, dass ich bis jetzt noch nie in so einem Bereich gearbeitet habe und ich Bedenken habe, ob ich das physisch packe. Auf meine Frage, ob er mir denn nichts büromäßiges anbieten kann, meinte er, dass im Moment nichts mit Büro frei ist und ich solle erstmal als Alltagsbetreuerin anfangen.
Ich habe das jetzt etwa 5 Wochen gemacht und mir geht es richtig schlecht. Ich bin einfach nicht der Mensch, der mit sowas umgehen kann, an mir gehen die Eindrücke und Schicksale nicht spurlos vorbei.
Das habe ich heute auch meinem Sachbearbeiter geschildert.
Außerdem habe ich vor 2 Tagen verbindlich eine Referendariatsstelle schon für Januar 2008, also in etwa 2 ½ Monaten, angeboten bekommen, die ich auch sofort angenommen habe.
Das habe ich meinem Sachbearbeiter auch gesagt. Und dass ich den Job im Altenheim nicht mehr machen möchte, da mich das nervlich fertig macht. Hat er auch eingesehen. Nun habe ich nächste Woche wieder einen Termin bei ihm. Er möchte mir einen anderen 1-Euro-Job anbieten.
Ich verstehe das nicht. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist Sinn und Zweck eines solchen 1-Euro-Jobs, Langzeitarbeitslose wieder an den Rhythmus eines festen Arbeitstages zu gewöhnen und so deren Einstellung für den Arbeitgeber zu machen. So ähnlich meinte das auch mein Sachbearbeiter („1-Euro-Job als Sprungbrett“).
- Das passt doch nicht auf meinen Fall, oder?
Ich möchte später weder in der Altenpflege noch irgendwo im Küchenbereich arbeiten.
Ich möchte nur nicht auf der Straße landen, solange ich meine (bezahlte) Referendariatsstelle noch nicht antreten habe.
- Außerdem steht § 2 Abs. 1 SGB II: „Wenn eine Erwerbstätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in ABSEHBARER Zeit nicht möglich ist, hat der erwerbsfähige Hilfebedürftige eine ihm angebotene zumutbare Arbeitsgelegenheit zu übernehmen.“
Was heißt hier absehbar? Wie lange ist eine absehbare Zeit?
Ich werde doch in absehbarer Zeit (im Januar) eine Arbeitsstelle haben.
- Kann er mich noch mal zu einem 1-Euro-Job „zwingen“? Oder kann ich das unter den o.g. Gründen ablehnen?
Was soll ich machen, ich bitte um Eure Hilfe.
Elisabeth