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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ALG II - Mieterhöhung/Erkrankung


22david
15.05.2006, 19:57
Hallo !

Eine gute Bekannte ist Hartz IV Empfängerin und HIV +.

Sie bekommt wg der chronischen Erkrankung den Höchsatz über € 370,- .

Ihr Wohnung ist wohl angemessen. 52 m² / 1,5 Zi..

Durch den Rückzug der Regierung in Berlin aus der Supventionierung im sozialen Wohnungsbau, hat sie nunmehr eine Warmiete über € 458,- .
In diesem Jahr wurde eine Mieterhöhung und eine Betriebskostenvorauszahlung durch den Vermieter vorgenommen.

Das Jobcenter übernimmt € 384,- . Sie selbst muss nun von dem geringen Betrag zusätzlich € 74,- zur Miete aufbringen. Die Wohnung wurde ihr Untervermietet. Das Jobcenter kennt allerdings den wahren Sachverhalt - die derzeitige Miete nicht.

:?: Gibt es eine Möglichkeit, zusätzlich eine Unterstützung wo auch immer :-) , zu beantragen?

Die Wohnung ist für eine Einzelperson, auch in betracht der schweren Erkrankung ideal.

Wenn jemand eine Information über mögliche Schritte zur Entlastung der schwierigen Situation beitragen könnte, unseren besten Dank dafür.

david22

Betroffener
16.05.2006, 12:07
Das Problem in diesem Fall ist der Wegfall von Fördermitteln - was im Raum Berlin sozusagen über Nacht einen ganzen Haufen Wohnungen massiv verteuert hat - man spricht von einer jährlichen Einsparung von 2,4 Milliarden für die Stadt Berlin und zu erwartenden Mieterhöhungen von 2 bis 5 € pro m².

Das wird sicherlich noch etliche weitere Niedrigverdiener, Hartz IV und Sozialhilfe-Empfänger sehr hart treffen.

Denn ausser einem Umzug wird nichts helfen und gerade die gewünschte Wohnungstype ist knapp

Wenn also Deine Bekannte da schon drin stehen hat, dass das JobCenter da nicht mehr übernimmt, wird sie wohl oder übel umziehen müssen, wenn die ersten 6 Monate vom JobCenter bezahlt wurden und eine entsprechende Aufforderung zur Senkung der Mietkosten erfolgt.