Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vielleicht hatte ich auch nur Glück ?!?
... aber ich kann mich über mein AA nicht beschweren, ausser das dort natürlich einige Idioten sind lief bisher alles recht gut, was mir nach den letzten Monaten während der Insolvenz des Betriebes auf den Sack ging.
Am 1.2. heb ich mich brav beim AA gemeldet, dort hieß es dann ich solle warten bis ich die Unterlagen 8die ich mitbekam) vom Insolvenzverwalter zurück bekomme und dann einen Termin vereinbaren. Nach 1 Woche waren die Sachen da ... die "Dame" am AA sehr überrascht "so schnell, das gibts ja gar nicht". Doch sag ich, sehe sie doch. Einen Termin bekam ich dann aber erst für 24.2. !!! also 2 Wochen später und das nur nach dem sie genau nach geprüft haben, da als erstes um den 15.3. was frei gewesen wäre.
Na gut, ich dann am 24.2. aufs AA gezockelt, alles abgegeben ... Schock, dauert so an die 4 - 6 Wochen. "Wie Bitte ??" frage ich, die junge Frau schiebt nach "ich kann ja mal drauf schreiben das es Eilt ... dann klappt es vielleicht in 2 Wochen" ... komisch denke ich da noch.
Am 4.3. bekomme ich schon den Bescheid (also genau 7 Tage, wenn man jetzt einen 2 tägigen internen Postweg dazu rchnet, Respekt würde ich sagen). Und was sehe ich heute auf dem Konto ... Geld ist da. Noch mal Respekt, das waren dann Summasummarum 10 Arbeitstage vom Antrag bis zum ersten Mal ausbezahlen.
Wollte ich nur sagen, ist sicher ein absoluter Einzelfall ... aber ich bin froh das das mir passiert ist :D :D
Hallo,
da bist du nicht der einzigste! Bei mir ging das alles auch so schnell, wie die mir das versprochen hatten. Ich wurde von denen auch nicht vertröstet zwecks Termin oder so. Die Bearbeiterin war super freundlich, möchte ich hier dann auch einmal erwähnen und nicht immer nur meckern auf unfreundliche Mitarbeiter :wink:
Allerdings zählt das nur in Bezug auf diese Antragsstellerei. In Sachen Arbeitsvermittlung konnte ich bis jetzt nicht wirklich etwas positives vom AA erfahren.
MFG Sam
Biberzahn
11.03.2005, 09:43
Moin Moin,
mein Antrag auf ALG II wurde abgelehnt, Widerspruch läuft. Zur Zeit bin ich nicht Krankenversichert, müßte das selber zahlen, 125,00 Euro im Monat.
Ich hab ein bisschchen recherchiert und bin darauf gestoßen das man beim AA einen Antrag auf Zuschuss zum Krankenkassenbeitrag stellen kann, wenn es die Finanzielle Situation (eheähnliche Gemeinschaft, Freund ist berufstätig, muß aber auch Unterhalt zahlen etc...) nicht zuläßt.
Ich also gestern frohen Mutes zum AA. Eigentlich sind die hier ganz nett und kompetent....bis gestern!
Als ich der Sachbearbeiterin gesagt hab was ich möchte, schaute sie mich mit großen Augen an und meinte so etwas gebe es garnicht, das wäre ihr neu und das hätte sie noch nie gehört. Da musste ich ihr leider sagen das sie offenbar sehr schlecht informiert ist..... Nach einigem hin und her hat sie dann einen Kollegen angerufen. Und, siehe da, der Mann wusste worum es geht! Kaum zu glauben. So hat sie sich das alles erstmal ausführlich erklären lassen um mir dann zu sagen das ich ein formloses Schreiben aufsetzen soll in dem ich den Sachverhalt darlege. Mit diesem Schreiben muss ich den Beitragsnachweis der Krankenkasse einreichen und dann heisst es warten....
Für diese Info gingen 45 Min. ins Land..... Aber egal, ich hab Zeit und konnte der jungen Frau gleichzeitig noch was neues erzählen.......
Betroffener
17.03.2005, 04:30
@Biberzahn,
wo hast Du diese Info gefunden?
Das ist interessant für uns. Momentan zahlen wir für die Krankenversicherung ab Ende ALGI privat, weil das AA nicht aus dem Knick kommt.
Biberzahn
17.03.2005, 10:07
@ Betroffener
Hallo,
diese Info hab ich u.a. von der Seite der Arbeitsagentur. Wenn du da in der Suchfunktion " Krankenversicherung " eingibst, dann kommt da auch diese Info.
Ich hab das aber auch aus verschiedenen Foren und Zeitungsartikeln. Ich kann dir leider nicht mehr ganz genau sagen woher.
Es ist aber relativ einfach den Antrag zu stellen.
1. Formloses Anschreiben mit kurzer Begründung warum du den Beitrag nicht selber zahlen kannst.
2. Kopie des Beitragsbescheid dem Schreiben beifügen.
3. Das ganze dann beim AA persönlich abgeben (ist immer besser).
Ich hab mir von meinem Schreiben eine Kopie gemacht und mir diese von der Mitarbeiterin des AA mit Datum und Unterschrift incl. Stempel, gegenzeichnen lassen. Besser ist das.
Tja nun heisst es warten ob eine Bewilligung erfolgt oder nicht. Ich werde aber nicht sehr lange warten. Dann werde ich in regelmäßigen Abständen nachfragen, bis ich weiss was ich wissen will.
Mein Widerspruch ist nämlich irgendwo verschollen und wir nun wie wild gesucht, weil ich ständig nerve was denn nun ist.
Ja, wir haben alle nix zu verschenken und müssen sehen das wir über die Runden kommen.
Viel Glück bei deinem Antrag. Wenn ich meinen Bescheid hab, werde ich das Ergebnis im Forum mitteilen.
Gruß Biberzahn
Möchte meine positiven Erlebnisse mit meinem Arbeitsamt weiterführen.
Nicht nur, dass mein ALGI Bescheid schnell entschieden wurde, nein das ALG kommt pünktlich und zuverläßig an.
2. "Hürde" war dann der Bewerbungszuschuss. Ich habe gleich mal 42 Stück an Bewerbungen eingereicht -- 2 Wochen und das Geld war da. Jetzt habe ich weitere Bewerbungen eingereicht und mir wurde innerhalb 8 Tagen die Bestätigung zugesendet - natürlich habe ich die 260 somit erreicht. Aber es ist sehr positiv was da abgegangen ist, wie ich finde.
3. "Hürde" war nun der Fahrtkostenzuschuss zu Bewerbungsgesprächen. Den ersten Antrag habe ich per Formular eingereicht (das Formular wurde vom Beworbenen ausgefüllt), gleichzeitig habe ich einen Fahrtkostenzuschuss eingereicht an dem ich nur die Einladung des Beworbenen angehängt habe (also ohne das AA-Formular). Ich dachte, schau mal ob das auch geht - noch dazu handelt es sich dabei um 420 Kilometer (also fast 100 Euro Zuschuss). Anstandslos - das Geld innerhalb 12 Tagen auf dem Konto - ohne Murren oder Meckern.
Ich denke nicht, dass es sich bei mir um einen Einzelfall handelt sondern die Masse eigentlich Zügig und Sauber abgewickelt wird. Ich will auch für die Ämter bestimmt keine Lanze brechen, denn ich bin der Typ Mensch der immer ... und ich betone "immer" Probleme mit Ämtern hat.
Also bisher grüne Lampen an für die Agentur für Arbeit in Aichach und Augsburg :wink:
Betroffener
08.04.2005, 12:11
@FXS64,
danke für Deine positive Aussage. Dem kann ich - bezogen auf Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe bis Ende 2004 bzw. ALGI ebenfalls bedenkenlos zustimmen. Das war alles eingespielt.
Was da aber bei ALG-II abläuft, hat leider eine ganz andere Qualität.
Zum einen, weil alles komplett neu ist, weder Sachbearbeiter noch die "Kunden" bis heute so richtig Bescheid wissen, zum anderen weil die Software nach wie vor ein Problem für sich darstellt.
Wobei auch hier gesagt werden muß: Die "einfachen" Fälle für Einzelpersonen, wo alles wirklich klar ist, laufen auch hier sauber durch.
Es gibt aber rund um ALG-II und Kosten für Unterkunft und Heizung, das Bedarfsgemeinschaftenthema und den ganzen Anrechnungen von Leistungen halt jede Menge Interpretationsmöglichkeiten (teilweise auch durch Unwissenheit oder weil es eben wirklich noch nicht geklärt ist), die zu dem aufgetretenen Schlamassel führen.
:Moin!:
Bin neu hier . Bin über google hierhergekommen weil Ich was wegen Hartz 4 gesucht habe.
Ich kann mich auch nicht wirklich darüber beklagen habe einen netten Arbeitsvermittler . Nachdem Ich was gejammert hatte hat er mir erzählt das Ich zusätzlich zum Alg 1 noch Alg 2 beantragen kann . Das hab ich auch im Jobcenter getan und die waren wirklich bemüht und das ging auch recht flott trotzdem soviel los ist da. Ich ziehe demnächst von BW nach NRW und
musste Ich mir ein paar Tage Urlaub nehmen, da Ich ja
Arbeitslos bin musste Ich mir das genehmigen lassen . Dies hab Ich dann auch getan und es wurde erst einmal genehmigt und dann ein paar Wochen später hab ich noch ein paar Tage bekommen . Musste nur den Umzugstag nennen. Das letzte mal wollte der Vermittler nicht gleich aber die andere Tante wo Ich war, war sehr nett und hat nochmal nachgehakt und siehe da es geschehn noch wunder :-) .Jetzt hoffe Ich nur noch in NRW einen Job zu finden.
L.G anna
Betroffener
01.05.2005, 23:46
:welcome: Anna,
ich denke mal mit dem beantragen von ALG I zusätzlich zu ALG II, ist hier gemeint, daß Du den Überbrückungszuschuß bekomst, der Dir beim Wechsel von ALG I zu ALG II ohne Antrag zusteht, wenn da keine 2 Jahre dazwischen liegen. Offensichtlich wird das aber gerne vergessen.
Dieses Überbrückungsgeld wird abgestuft für maximal 2 Jahre gezahlt (im ersten Jahr max. 160 Euro, im zweiten Jahr max. 80 Euro).
(2) Der Zuschlag beträgt zwei Drittel des Unterschiedsbetrages zwischen
dem von dem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zuletzt bezogenen Arbeitslosengeld und dem nach dem Wohngeldgesetz erhaltenen Wohngeld und
dem an den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen und die mit ihm in Bedarfsgemeinschaft lebenden Angehörigen zu zahlenden Arbeitslosengeld II nach § 19 Satz 1 Nr. 1 sowie Satz 2 oder Sozialgeld nach § 28.
Ansonsten - wie E.Schneider schon in einem anderen Posting an Dich beantwortet hat - macht Euch schlau. In meiner Signatur stehen Links zu wichtigen und interessanten Seiten drin, die Du (ihr) anschauen solltet, solange es noch Zeit ist. Dann wisst ihr welche Fragen ihr stellen müßt und welche Antworten ihr besser nicht aus dem Stehgreif gebt und was ihr besser lassen solltet.
Ansonsten - Viel Erfolg (und berichtet, mal wie es geklappt hat)
Schneida
01.05.2005, 23:54
Mitarbeiter der ARGE
natürlich gibt es eine Menge Leute bei den ARGEn, die versuchen, das irgendwie hinzukriegen. Und es gibt auch welche, die meinen es wäre ihr eigenes Geld, was sie nicht rausrücken wollen, es gibt Faulenzer und Nieten.
Darum kann es aber nicht wirklich gehen.
Eine Ebene ist die Schnellschussnummer, die Herr Clement u. a. aufgelegt haben, wo der Nürnberger Direktor schon im vorigen Sommer sagte, dass die Umsetzung so schnell nicht funktionieren kann. Das sind die Themen, wo die EDV nicht läuft, man vergessen hat bestimmte Abteilungen einzurichten, die Fallzahlen nach wie vor viel zu hoch sind, die Verschiebebahnhöfe viel schlimmer geworden sind, als sie jemals waren usw. Und das obwohl diese sogenannte Reform u.a. damit angetreten ist, die alten Verschiebebahnhöfe abzuschaffen, Hilfen aus einer Hand usw. Hahaha
:patsch:
Dann gibt es die Ebene Arbeitsmarktpolitik mit den Akteuren / Lobbyisten Unternehmensverbände, Gewerkschaften, Kammern etc.
Da steht das Thema 1 Euro-Job im Vordergrund, mit den teilweise sehr üblen Tipps, wie Unternehmer Kosten einsparen können, in dem sie Mitarbeiter entlassen und dafür billige 1 Euro Jobber einstellen, wenn es denn gelingt, den jeweiligen Auftrag als gemeinnützig zu interpretieren. Aber auch die planlosen Aktionen der Wohlfahrtsverbände und Träger, wo Leute irgendwie eingesetzt werden, Hauptsache die Einrichtung können sich darüber finanzieren und was mit den Leuten ist, ist ziemlich egal. Und auch - und das ist richtig übel - die sogenannten Kritiker, die oft genug als Rächer der Enterbten auftreten und Leute, die solche Jobs machen "befreien" wollen. So ähnlich wie in den 70ern als KBW und andere linke Splittergruppen "in die Betriebe" gingen, um den Proletariern Bewußtsein zu besorgen. Bei diesen Pseudokritikern ist die Informationslage oft ausgesprochen schlecht und die "zu befreienden" haben oft ganz andere Interessen als diese "Kritiker". Den Vorwurf, dass hier Leute missbraucht werden von den Wohlfahrtsverbänden gebe ich an solche Aktionisten zurück. Wenn diese "Linke" an die Macht käme, ginge ich ins Exil.
Und dann gibt es die Ebene Neoliberalismus und Globalisierung. Vermixt mit Wahlkampfaktionen des Herr Müntefering aber auch mit der Ignoranz der westlichen Welt gegenüber den Wirkungen in der sogenannten dritten Welt. Und da jammern wir in Deutschland immer noch auf hohem Niveau.
Und dennoch ist klar, dass diese sogenannte Reform natürlich dem Trend der Amerikanisierung folgt, Krankenversicherungen brechen weg, Leute fallen aus der Grundsicherung, Billiglöhne werden etabliert, Statistiken werden manipuliert usw.
Übel ist, dass Leute, die in der Lage sind, sich auf solchen Seiten wie diesen, schon irgendwie klar kommen, sich Unterstützung holen, klagen ... viele aber, diesen Zugang nicht haben. Und von denen kommen sehr viele z. Z. unter die Räder. Da werden Leute in Maßnahmen, 1 Euro Jobs etc. gestopft, die gar nicht wissen, was ihnen geschieht. Und wenn sie nicht hingehen, weil sie es auch gar nicht blicken, erfolgen Sanktionen. Arbeitslose haben oft eine Vielzahl von unsinnigen Maßnahmen durchlaufen und werden verschippert in diesen angeblich nicht mehr existierenden Verschiebebahnhöfen.
Es kommt also wirklich nicht so sehr auf den einzelnen Sachbarbeiter an und damit will ich nicht schmälern, dass sich dort viele bemühen ...
Den verantwortungsbewusst handelnden Leuten dort: Vielen Dank
:Respekt:
aber oft genug ist in deren Handlungsspielraum nur Schadensbegrenzung möglich.
Grüße
E.Schneider
Betroffener
02.05.2005, 03:32
Zum Thema: Wo die Software nicht läuft folgender Link:
Hartz IV-Softwarehersteller ProSoz vom Aus bedroht
Das Hertener Softwarehaus ProSoz steht nach einem Bericht der Hertener Allgemeinen kurz vor der Pleite. Als Grund werden die unverhältnismäßig hohen Kosten angegeben, die die Entwicklung der Hartz IV-Software A2LL mit sich brachte. Die mit ca. 250 Mitarbeitern auf kommunale Verwaltungssoftware spezialisierte ProSoz ist als Subunternehmer von T-Systems für die Bundesagentur für Arbeit (BA) tätig und sollte für die Programmierung von A2LL-Bausteinen insgesamt 7,5 Millionen Euro erhalten.
Vollständige Meldung hier: Hartz IV-Softwarehersteller ProSoz vom Aus bedroht (http://www.heise.de/newsticker/meldung/59165)
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