Georg 53
05.12.2007, 17:03
Unseriöse Jobangebote nehmen insbesondere in der Branche „Banken und Versicherungen“ zu.
Beispiel:
Ein Personalunternehmensberater suchte per Annonce einen „Gebietsdirektor“ für diverse Bundesländer. Aus der Stellenofferte war nicht ersichtlich, dass es sich um eine Selbstständigentätigkeit handeln könnte.
Im Erstgespräch mit dem Headhunter hatte ich deutlich gemacht, dass ich ausschließlich eine Angestelltentätigkeit anstrebe. Diese wurde mündlich zugesagt.
Zunächst sollte ich an einer Firmenpräsentation in einem Hotelseminarraum teilnehmen. 18 eingeladene Personen waren anwesend.
Als Nächstes erfolgte eine Einladung zu einem Vorstellungstermin mit dem Vorstand.
Dort war dann ein Angestelltenvertrag plötzlich nicht denkbar. Stattdessen sollte ich als „Gebietdirektor“ für mein Bundesland mindestens 10 Mitarbeiter mitbringen. Sämtliche Kosten (Büro, KfZ, Sekretariat, Büroausstattung usw.) seien von mir zu tragen. Darüber hinaus sollte ich an ersten Schulungsmaßnahmen auf eigene Kosten (etwa 2.000.-€ für Hotel, Verpflegung, Seminarkosten etc.) teilnehmen. Es war klar, dass diese Forderungen von einem Bewerbe nicht erfüllt werden können.
In Folge hatte ich die Offerte daher schriftlich abgelehnt und um Reisekostenerstattung (180.-€) für drei Termine gebeten.
Natürlich wurde das abgelehnt. Und nun wird es interessant. Ich erhielt eine Rechnung über rund 600.-€ für „Beratungsgespräche“. Die Vorstellungstermine waren nun Beratungsgespräche.
Dieses Ansinnen hatte ich natürlich abgelehnt, zumal auch rechtlich nicht haltbar.
!8 interessierte Jobsuchende a 600.-€ ergeben 10.800.-€ für „Beratungsgespräche“. Eine Masche, die mir neu war.
Netterweise ersetzt das Jobcenter die Reisekosten nicht, da ich nur mündliche Aussagen zu einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit habe.
LG
Georg
Beispiel:
Ein Personalunternehmensberater suchte per Annonce einen „Gebietsdirektor“ für diverse Bundesländer. Aus der Stellenofferte war nicht ersichtlich, dass es sich um eine Selbstständigentätigkeit handeln könnte.
Im Erstgespräch mit dem Headhunter hatte ich deutlich gemacht, dass ich ausschließlich eine Angestelltentätigkeit anstrebe. Diese wurde mündlich zugesagt.
Zunächst sollte ich an einer Firmenpräsentation in einem Hotelseminarraum teilnehmen. 18 eingeladene Personen waren anwesend.
Als Nächstes erfolgte eine Einladung zu einem Vorstellungstermin mit dem Vorstand.
Dort war dann ein Angestelltenvertrag plötzlich nicht denkbar. Stattdessen sollte ich als „Gebietdirektor“ für mein Bundesland mindestens 10 Mitarbeiter mitbringen. Sämtliche Kosten (Büro, KfZ, Sekretariat, Büroausstattung usw.) seien von mir zu tragen. Darüber hinaus sollte ich an ersten Schulungsmaßnahmen auf eigene Kosten (etwa 2.000.-€ für Hotel, Verpflegung, Seminarkosten etc.) teilnehmen. Es war klar, dass diese Forderungen von einem Bewerbe nicht erfüllt werden können.
In Folge hatte ich die Offerte daher schriftlich abgelehnt und um Reisekostenerstattung (180.-€) für drei Termine gebeten.
Natürlich wurde das abgelehnt. Und nun wird es interessant. Ich erhielt eine Rechnung über rund 600.-€ für „Beratungsgespräche“. Die Vorstellungstermine waren nun Beratungsgespräche.
Dieses Ansinnen hatte ich natürlich abgelehnt, zumal auch rechtlich nicht haltbar.
!8 interessierte Jobsuchende a 600.-€ ergeben 10.800.-€ für „Beratungsgespräche“. Eine Masche, die mir neu war.
Netterweise ersetzt das Jobcenter die Reisekosten nicht, da ich nur mündliche Aussagen zu einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit habe.
LG
Georg