Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zeitarbeitsfirma fordert Schufa Verlauf
DonPeppone
11.12.2007, 16:32
Hallo habe mich gestern bei einer Zeitarbeitsfirma beworben. Diese teilte mir mit das Sie mir diese Stelle nur geben könnten wenn ich Ihnen eine Aktuelle
Schufa Auskunft vorlegen würde.
Nachdem ich diesem Hernn mitgeteilt habe das dies mir zu Persönlich sei und es neu für mich wäre. Konterte er mit dem Satz.
Es ist natürlich freiwillig, aber ohne kann ich Sie beim Arbeitgeber nicht vorstellen.
Jetzt kommt der Witz AG ist die Zeitarbeitsfirma und nicht der Kunde. Also sprechen wir hier nicht von einer Recrutierung wie annonciert sondern von einer Arbeitnehmer überlassung.
Jetzt meine Frage ist es mittlerweile Gang und Gebe das man eine Schufa Auskunft vorlegen muss? Also vor 4 Jahren war es noch nicht so. Persönliches Führungszeugnis ist normal aber SCHUFA :wut:?????
Naja schreibt mir bitte Eure Ansichten oder Erfahrungen.
Vielen Dank im voraus
Darf ich mal fragen wieso du für einen lächerlichen Dumpinglohn-Job bei einer miesen ausbeuterischen ZAF dein polizeiliches Führungszeugnis vorlegst ?
Und schufa geht denen gar nix an.Hast du dich da selber beworben oder war das ein Vermittlungsvorschlag ?
MfG
Codeman
einsamer Wolf
11.12.2007, 20:11
Ich kenne das ganze nur, wenn sich die Firmen vor Lohnpfändungen Schützen wollen, sprich den ganzen Ärger damit.
Ich kenne allerdings ZAF die inzwischen ganz auf Schecks umgestiegen sind um sich den Ärger vom Hals zu halten.:confused:
Die Schufa-Auskunft kann durchaus eine Rolle spielen. Das wäre denkbar, wenn der Arbeitsbrereich in dem man eingesetzt/vermittelt werden soll mit Geld zu tun hat z. B. Kassierer o. ä..
Wenn man sich als Verkäufer kommt es immer häufiger vor, dass nach Schufa-Auskunft und polizeilichem Führungszeugnis fragt um sich abzusichern. Nach dem Motto: "Wer keine Einträge hat, greift nicht so schnell in die Kasse."
DonPeppone
12.12.2007, 19:49
Hi,
also das war ein Vermittlungsvorschlag vom Arbeitsamt.
ZUm zweiten reden wir hier nicht von einem polizeilichen Führungszeugniss, dabei wäre es durchaus nachvollziehbar das man dies als Nachweis für einen
Job in der FInanzdienstleistungsbranche erbringen muss.
Doch ich finde eine Schufa-Auskunft ist zu Privat. Man fragt ja auch nicht eine Frau ob die Schwanger ist oder vorhat schwanger zu werden.
Ist dies Rechtens beziehungsweise kann das Arbeitsamt mir wieder ein Strick drausdrehen wenn ich dem nicht nachkomme.
Lieben Gruß
jimmygjan
12.12.2007, 21:16
Hallo zusammen,
ich finde so etwas unglaublich. Es darf nur die Ausnahme sein, ansonsten ist es absolut sittenwidrig. Wenn dieses ständige Praxis ist, dann würde ich mal das Landesarbeitsamt über diese Praxis verständigen, die nämlich der Zeitarbeitsfirma die Erlaubnis zur Vermittlung von Arbeitskräften erteilt hat und deren Aufsichtsbehörde ist !
Ich könnte :reiher: vor Wut.
Es grüßt Euch
Jimmy
DonPeppone
13.12.2007, 23:11
Die Stellenanzeige ist vom Arbeitsamt gekommen. wie sieht das denn aus bin ich verpflichtet denen das beizubringen ? oder kann ich es ablehnen. Die Kosten soll ich nämlich dafür aufbringen.!!!!
Die Stellenanzeige ist vom Arbeitsamt gekommen. wie sieht das denn aus bin ich verpflichtet denen das beizubringen ? oder kann ich es ablehnen. Die Kosten soll ich nämlich dafür aufbringen.!!!!
Es ist durchaus nachvollziehbar wenn man in manchen Branchen sicher gehen will vor überschuldeten, die ja das Risiko bergen das sie aus Not in die Kasse langen . In solchen Branchen Z.B. im Handel, besonders im Lebensmittelhandel
kann man bei einer unrichtigen Angabe auf der Stelle wieder entlassen werden.
Sagt Bewerber aber die Wahrheit stellt man ihn immer öfter nicht ein.
Wenn also eine ZAF für solche Kunden Personal sucht ist das auch noch nachvollziehbar.Ist das nicht der Fall, würde ich Angaben zu solchen Fragen
verweigern.Wenn es auf einem Fragebogen ist, würde ich eine kopie dessen verlangen, und wenn diese verweigert wird versuchen mit einem blitzschnellen griff nach dem Original dieses zu sichern als Beweismittel.
In der Regel versuchen nämlich ZAF Bewerber damit zu erpressen das sie
dem Bewerber unwilligkeit gegenüber der BA bescheinigen.
Würde mir von einer ZAF so etwas abverlangt, würde ich nach einem blatt Papier verlangen und einem Stift und folgendes darauf schreiben:
------------------------------------------------------------------------
Hiermit ermächtige die FaXXX auf eigene Kosten Auskünfte über mich von folgenden Institutionen einzuholen:
1. Schufa
2. Behörden (polizeiliches Führungszeugniss).
zur persönlichen Kenntnissnahme.
Weitergabe an dritte nur mit meiner ausdrücklichen Erlaubniss-
-------------------------------------------------------------------------
Einem Kunden genügt in der Regel die Versicherung der ZAFs auf die unbedenklichkeit des Überlassenen.
Übrigens habe ich unter meinem Lebenslauf auch ganz klein stehen:
Weitergabe an Dritte nur mit meiner ausdrücklichen Erlaubniss.
Grund dafür ist, das ich mal bei einem kunden mit meinem Namen begrüßt wurde und ich darüber wunderte.Der Meister Zeigte auf einen Stapel Papiere
"Alles Lebensläufe, die kriege ich per Mail ins Haus damit ich mir den besten aussuchen kann" kriegte ich zu hören. Wenn ich damals mal als "Tagesbester" ausgesucht wurde, ich bin gegen die Praxis. Das erinnert zu sehr an die Sklavenzeit, als die Opfer wie Vieh zur Schau gestellt wurden.
Meine persönlichen Daten gehen nur meinen AG etwas an, sonst niemanden.
Wenn ein Kunde mehr wissen will, dann will ich als betroffener auch dazu gefragt werden.Diese ZAF hatte den auch nur einen kurzen Auftrag bei eben diesem kunden in meinem Beruf, dannach folgte Hilfsarbeit, gegen die ich im Prinzip nichts habe. Als ich aber auf den Facharbeiterlohn pochte, durfte ich schnell wieder gehen.
eulemami
21.01.2008, 16:50
moin donpeppone,
so abwegig ist das garnicht mit der frage nach der schwangerschaft....das kommt öfter als man denkt....und vorallem auch das ding ja sie werden ja noch kinder wollen so jung wie sie sind.... den schuh kannste dir direkt ausziehen das das nicht gefragt wird....
Fragen nach Schwangerschaft muss man ja gar nicht ehrlich beantworten, oder? Soweit hab ich das zumindest schon öfters gelesen.
Und was das mit der Schufa angeht, naja, bin auch schon öfter gefragt worden. Denke aber, dass das hauptsächlich mit dem jeweiligen Job zu tun hat.
Wenn du die Kosten dafür selber aufbringen musst, sagst halt, dass du das Geld dazu nicht hast. Weiss nicht, ob sich das dann irgendwie negativ auswirkt.
Hallo Leute,
also die Frage nach der "sind o. möchten sie in absehbarer Zeit Kinder bekommen" ist rechtlich gesehen verboten, da es sich hierbei um Privatspfähre handelt.
Genauso wenig ist es erlaubt das jemand gefragt wird ob er Schwul, Bi oder Transgänger ist, selbst das ist verboten.
Ich wurde auch schon gefragt nach Schufa, ich habe dann aber gefragt wozu das der Arbeitgeber berauch? Die Antwort war lustig, um zu sehen ob ich schulen habe und ob eine Pfändung vorliegt, ich sag schön, habe ich bei Ihnen mit Geldern zutun? nein natürlich nicht, da es sich um eine Reinigungsarbeit handelte.
Wer immer häufiger nach einem Führungszeugniss fragt, das sind Pflegeeinrichtungen nur dafür habe ich ja sogar noch verständnis, da es sich hierbei um drogenmissbrauch handeln könnte. aber Schufa bekommt maximal nur mein Vermieter sonst niemand
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