Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schlüssige Ablehnungsgründe um Eignungsfeststellung abzubrec
smeagul123
06.06.2006, 20:46
Ich habe freiwillig an einer Eignungsfeststellung teilgenommen und jetzt merke ich, dass ich dort nicht arbeiten will. Es wird zu wenig bezahlt und die Arbeit ist schlecht organisiert. Der Arbeitgeber will mich aber.
Wenn ich die Arbeit ablehne, droht mir eine Sperre. Um die Sperre zu umgehen muss ich den Arbeitgeber überzeugen mich nicht zu nehmen.
Frage: Muss der Arbeitgeber einen Grund nennen wenn er mich nicht nimmt ? Und kann mir ein schlechtes fachliches "Zeugnis" zum Schaden gereichen ?
Ich dachte, ich versuche ihn zu überzeugen mich abzulehnen, da ich die Stelle nicht antreten willl. Welches sind schlüssige Ablehnungsgründe ?
Lasst mich Eure Erfahrungen und Ideen hören.
Seebarsch
08.06.2006, 19:10
Was wollen Sie eigentlich ?
Seien Sie doch froh, dass Sie Arbeit bekommen !
5 Mio andere Arbeitslose wären wohl froh !
Ausserdem kann man sich aus dem Arbeitsverhältnis wesentlich besser um eine andere Arbeit bemühen !
Ich glaube nicht, dass Sie hier Tipps bekommen, wie Sie einer Beschäftigung entrinnen können !
:patsch: :patsch: :kotz:
Hallo smeagul123,
es tut mir leid, dass Dich User Seebarsch so angegrubst hat – keine Ahnung was in ihn gefahren ist. ;-)
Als ehemaliger Industriekaufmann und Quereinsteiger in den Kulturbetrieb (habe dort 20 Jahre aktiv gearbeitet – heute würde man dies als „event manager“ bezeichnen) sah ich mich als Arbeitsloser veranlasst einen neuen Job zu suchen. Und siehe da: Ich habe einen Job als Aushilfskraft (nennen wir es einfach Hilfsarbeiter) in einer Gärtnerei gefunden. Und dies auch ohne das Arbeitsamt. Es war nicht mein Traumjob, die Bezahlung war nicht gerade prickelnd, aber ich kam über die Runden. Auch dort gab es für mich nicht nachvollziehbare Arbeitsabläufe und ich hatte den Eindruck, dass dieser Betrieb schlecht organisiert wäre.
Ich, der kleine Hilfsarbeiter, der noch nie in einer Gärtnerei gearbeitet hatte und daher Arbeitsabläufe nicht kannte, war dieser Auffassung.
Auch mein Arbeitgeber wollte mich. Was habe ich getan um diesen Arbeitsplatz loszuwerden? Ich habe mir einen Bandscheibenvorfall besorgt und war nach wenigen Monaten arbeitslos.
Du merkst jetzt vielleicht, dass mein erster Satz nicht ernst gemeint war und ich dem Beitrag von Seebarsch nur zustimmen kann?!
smeagul123
09.06.2006, 08:37
Ich sehe die Sache natürlich anders.
Ich dachte mir, schau die Firma mal an, vielleicht kannst Du statt einer Festanstellung eine freiberufl. Tätigkeit daraus machen. Aber die Firma wollte partout keinen Freiberufler und zahlen wollte sie nur einen Betrag für einen Berufsanfänger.
Weiterentwickeln hätte ich mich nicht können, meine Karriere hätte es nicht gut getan. Schon die letzten 3 Jahre bei meinem letzten Arbeitgeber bin ich in eine Sackgassse gegangen.
Das Salär war so hoch , dass ich damit gerade meine Nebenkosten abdecken kann. Da kann ich doch nicht arbeiten !!!
Ich habe noch Anspruch auf 8 Monate ALG1, da wäre ich doch blöd so was zu machen. Jeder Unternehmer investiert nicht in ein Unterfangen, wenn er absieht es rechnet sich nicht und es gibt Alternativern.
Das Dumme war nur, daß ich nicht wußte auf was ich mich einlasse, wenn ich freiwillig in eine Eignungsfeststelllungsmaßnahme hineingehe. Ich dachte ich habe mich zu nichts verpflichtet. Aber der Gesetzgeber sieht es da etwas anders.
Nun gut, ich bin wieder herausen.
Für Eure Kommentare vielen Dank.
Überleg dir das. Nix im Betrieb kann so furchtbar sein, wie der Hartz Terror der dann auf dich zukommt!
Hartz IV ist KZ ohne Zaun.
gandalf
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