Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kündigung wegen persönlicher Probleme
Hallo,
ich hab eine Frage, ich überlege meinen Minijob zu kündigen, wegen persönlicher Problme mit jemanden der sich da immer über mich beschwert. Und ich graule mich schon langsam dahin zu gehen.
Ich muss auch dazu sagen das ich seit Jahren unter psychischen Ängsten leide (Soziale Phobie) nennt sich das, was es für mich noch erschwert im Berufsleben. Mein Ansprechpartner beim JobCenter ist darüber informiert, als ich damals da war.
Ich lebe von Hartz4, erwartet mich dann noch was vom JobCenter mit einer Kürzung oder sowas wenn ich meinen Minijob kündige?
Vor Job Angeboten graule ich mich ehrlich gesagt, wegen meinen Ängsten, ich kann nicht jeden Job annehmen.
Gruß Chris
Die Ägypter
07.06.2006, 01:06
Hallo,
wenn du selbst kündigst erwartet dich eine 30 % Kürzung für die nächsten 3 Monate...
Ich weiß, es ist schwierig, aber du solltest versuchen eine andere Lösung zu deinem Problem zu finden - auch gerade in Hinblick auf "mögliche" Vermittlungen nach deiner Kündigung - womöglich auch Zuweisung eines EEJ etc.
Und das du deinen Ansprechpartner mündlich von deiner soz. Phobie in Kenntnis gesetzt hast, wird nicht reichen - u.a. weil die Ansprechpartner auch wechseln können... Um überhaupt den Hauch einer Chance auf "Schonung" zu erhalten, müsstest du diese Phobie per ärztlichem Attest konkret nachweisen - u.U. sogar zu einer amtsärztlichen Untersuchung.
Ich würde hier ganz anders vorgehen, wenn es so extrem ist. Den Hausarzt aufsuchen... Job nicht kündigen und solange krankschreiben lassen bis sich der gute Arbeitegber von dir trennt.
Was ist Minijob... hier mal meine Frage 400 Euro nebenbei...??
Das soll hier kein Hinweis sein, wie man etwas illegales macht, sondern ich denke bei diesen Ängsten solltest du in Behandlung sein, wenn es bekannt ist. Also denke ich kennt es auch der Hausarzt.
Nun das Problem ist aber auch hier, keiner kann sich in deine Person versetzen wie schlimm und weit es dich gesundheitlich belastet, das Problem.
Hallo,
danke erstmal für Eure Antworten. Mein Ansprechpartner beim JobCenter, hatte mir mal gesagt das ich einen Brief bekommen könnte wegen Besuch zum Neurologen, ich sagte das wäre kein Problem, da ich vor ein paar Jahren das schon mal hatte, als ich eine Therapie machte. Ist aber bis heute nicht passiert. Es kam ein Fragebogen wegen Krankheit, den ich dann ausgefüllt hatte.
Nunja, wegen meinen Job es ist eine "Hauswartstelle", (160,00 Euro) im Monat die ich seit ein paar Jahren habe. Und der eine Mieter hatte sich schon manchmal beschwert, aber diesmal war es noch schlimmer, und ich habe es einfach satt, ihn ständig im Nacken zu haben.
Mein Vater meinte das JobCenter würde mich dann sperren wenn ich kündigen würde, stimmt das?
Lieben Gruß
Chris
StephanK
07.06.2006, 10:15
Mein Vater meinte das JobCenter würde mich dann sperren wenn ich kündigen würde, stimmt das?Wenn Du "ohne wichtigen Grund" kündigst: JA!
"Sperren" ist allerdings nicht ganz richtig, sondern das Alg II wird für drei Monate um 30 % gekürzt (zur Zeit noch ohne Absenkung des Anteils "Kosten der Unterkunft").
Du solltest Dir also schon Mühe machen, den "wichtigen Grund" - der auch in gesundheitlichen Problemen liegen kann - nachzuweisen; nur so kannst Du einer Kürzung entgehen. Es empfiehlt sich ggf. auch, nicht erst die Kürzung abzuwarten, sondern sofort mit der Meldung an das Job-Center über die Kündigung zu begründen, worin Dein "wichtiger Grund" lag.
Tommy's Empfehlung scheint mir richtig. Mit dem Hausarzt wird's aber kaum getan sein, und auf eine fachärtzliche Behandlung brauchst (und solltest) Du nicht warten, bis das Job-Center damit drängelt. Es ist besser, wenn Du das selbst in die Hand nimmst als wenn Du dazu getrieben wirst. Den fachärztlichen Schwerpunkt würde ich eher bei Psychiatrie als bei Neurologie sehen, aber viele Psychiater haben eine Doppelqualifikation und sind gleichzeitig Neurologen, was im Einzelfall nützlich sein kann.
Hallo,
also das mit dem selber zum Artzt gehen, sprich (Neurologe) in meinem Fall, ist nicht so einfach. Ich wollte dies schon mal tun, aber der beim JC meinten sie, das würden sie nicht gelten lassen oder so, weil die haben ihre eigenen Ärzte dafür. Also, er meinte damals zum nachweisen, wegen pysch. Problemen könnte ich dann einen Brief bekommen, mit einer Einladung zum Neurologen zu gehen.
Ist bis heute aber nicht passiert. Ehrlich gesagt mir wäre das auch lieber wenn die mich zum Neurologen schicken, und ich etwas zum nachweisen habe. Aber es kann auch sein, das sie zu meiner alten Therapeuten Kontakt aufgenommen hatten, ich hatte ihm damals die Adresse gegeben.
Also ich überlege es mir noch mit der Kündigung, aber wenn das so weitergeht, werde ich kündigen.
Danke an alle,
für eure Hilfe! :D
Hallo,
wie teile ich dem JobCenter meine Kündigung mit?
Ich bin da noch etwas unerfahren. Ich meine muss ich dann die Kündigung unten am Tresen abgeben?
Gruß
Chris
StephanK
08.06.2006, 19:52
Erfahrung habe ich darin auch keine, aber ich würde auf keinen Fall eine Kopie des Kündigungsschreibens abgeben (geht das Jobcenter auch nix an), sondern schriftlich mitteilen, dass ich mein Arbeitsverhältnis durch Eigenkündigung zum soundsovielten beendet habe und zwar [dieser Wortlaut ist wichtig!]aus folgendem wichtigen Grund: (...) Dann solltest Du klar schildern, was gelaufen ist und warum das für Dich nicht mehr geht. Du kannst dabei ruhig auf Deine Vorgeschichte Bezug nehmen.
Es ist wichtig, dass Du das nachvollziehbar formulierst und den Eindruck vermeidest, Du würdest "aus einer Mücke einen Elefanten machen". Sei aber auch nicht zu ausführlich (max. 1/2 Seite für diesen begründenden Abschnitt).
Eine Kürzung wird man Dir sehr wahrscheinlich trotzdem reinzudrücken versuchen, gegen die Du Dich dann wirst zur Wehr setzen müssen.
Seebarsch
08.06.2006, 20:38
Wenn Sie Alg 2 beziehen, sind Sie auch krankenversichert. Welchen Arzt Sie privat aufsuchen, um sich behandeln zu lassen, ist alleine Ihre Entscheidung. Da hat die ARGE nichts zu bestimmen! Zudem sind den Ärzten der ARGE bzw. Agentur auch Behandlungen verboten, da sie in der Regel als Amtsärzte keine Kassenzulassung !
Lassen Sie sich nicht abhalten einen Arzt Ihrer Wahl aufzusuchen, wenn Sie meinen, dass das notwendig ist !
:P :engel: :P
geradeaus
08.06.2006, 21:15
Hallo,
ich hab eine Frage, ich überlege meinen Minijob zu kündigen, wegen persönlicher Problme mit jemanden der sich da immer über mich beschwert. Und ich graule mich schon langsam dahin zu gehen.
Ich muss auch dazu sagen das ich seit Jahren unter psychischen Ängsten leide (Soziale Phobie) nennt sich das, was es für mich noch erschwert im Berufsleben. Mein Ansprechpartner beim JobCenter ist darüber informiert, als ich damals da war.
Ich lebe von Hartz4, erwartet mich dann noch was vom JobCenter mit einer Kürzung oder sowas wenn ich meinen Minijob kündige?
Vor Job Angeboten graule ich mich ehrlich gesagt, wegen meinen Ängsten, ich kann nicht jeden Job annehmen.
Gruß Chris
Kenn mich zwar nicht genau aus,meine aber ,das deine psch. Probleme
den Sachbearbeiter bei der ARGE einen feuchten Dreck angehen.
Erstens,kapiert der als Laie von psch. Krankheiten eh nichts,da er das nicht gelernt hat
und zweitens geht ihn das meines Erachtens gar nichts an.
Hier hat nur der Arzt zu sprechen ,egal ob der vom Amt bestellt wird oder nicht.
Wo kämen wir denn dahin,wenn hier jeder Büromensch sich in SAchen einmischt,den ihn gar nichts angeht.
Sollte der Sachbearbeiter frech und anmaasend werden,sofort ihn in die Schranken weisen,das er nicht kompetend istund nicht befugt,sich in die psch. Krankheiten ,einzumischen.
ER hat nur die Aufgabe,einen ärtzliches Gutachten oder ähnl. zu verlangen.
Sonst nichts.
Der Meinung bin ich und so würde ich handeln
Gruss
geradeaus
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