Milano
22.12.2007, 13:59
Hallo,
die Threadüberschrift mag jetzt ein wenig verwirrend sein, aber zwischen der ARGE und ihren Institutionen und mir herrscht im warsten Sinne des Wortes Krieg und es ist die tiefste Eiszeit ausgebrochen.
Es darf doch nicht angehen, daß die ARGE uns Hartz IV-Empfängern grundlos schickanieren kann und Leben auf das Spiel setzen. Das mag jetzt vielleicht ein wenig übertrieben sein, aber ich werfe der ARGE versuchte Veruntreuung von Geldern vor und wer weiß, ob ich die uns (meiner Frau und mir) zustehende Leistung aufgrund gültiger Leistungsbescheide überhaupt bekommen hätten, wenn ich keinen Anwalt wegen dieser mutwilligen verspätesten Leistungsauszahlung eingeschaltet hätte.
Und vier mal verspätete Leistungsauszahlung (erst am nächsten Monatsende) in einem halben!! Jahr ist schon äußerst dreist und für mich ist das schon versuchte Unterschlagung.
Und die wollen einfach nicht für die Zusatzkosten aufkommen, die anfallen, wenn Abbuchungen nicht getätigt werden können, da das Konto am Monatsersten bis hin zur Monatsmitte keine entsprechende Deckung (Guthaben-Konto) aufweist.
Mein Mobilfunkanbieter will gleich 15,00 Euro an "Strafgebühren" haben, also Rücklastschriften/ Mahngebühren. Meine Bank behält pro nicht eingelöster bzw zurückgebuchter Lastschrift gleich 1,20 Euro ein.
Es sind in diesem halben Jahr bis zu 90 Euros angelaufen, die ich laut ARGE aus eigener Tasche zu zahlen habe, die ich aber von diesem Sauhaufen zurück haben will.
Das Geld wurde mir bis heute noch nicht ausbezahlt.
Uns wurde aufgrund meiner angenommenen Tätigkeit als Briefzusteller in einer zunächst geringfügigen Beschäftigung im vergangenen Jahr zuviel Leistung ausbezahlt: 122,48 Euro.
Oder ich habe mich scheiden lassen und dies habe ich nicht rechtzeitig angegeben.
Die Bundesagentur für Arbeit in Kiel mahnte mich deshalb an und ich schrieb zurück, daß nach Abzug meiner Kosten denen noch über 30 Euro zusteht und ob sie mit dieser Methode einverstanden sind.
Auf eine Reaktion von denen warte ich bis heute noch und statt dessen haben die das Hauptzollamt Kiel damit beauftragt, die zuviel bezahlte Leistung einschließlich deren Gebühren einzutreiben. Ein Versuch der Kontopfändung habe ich erfolgreich abgewehrt, weil ich dem Hauptzollamt ihre Schulden mir gegenüber erwähnte und daß mein Anwalt die anschrieb und denen mitteilte, daß deren Forderung gegen mich nach Aufrechnung meiner Forderung erloschen sei.
Wir schrieben Ende August 2007.
Das Hauptzollamt schrieb, daß sie das Verfahren wieder aufnehmen werden, wenn die Arge wieder an die herantritt und das hat die auch gemacht.
Wie großspurig von der Arge, daß die an ihrer Forderung festhält und was ist mid dem Geld, was ich von denen zu bekommen habe???
Ende November 2007 wurde mein Konto also klammheimlich gepfändet und als ich Geld abheben wollte, erfuhr ich davon und mir wurde mitgeteilt, daß eine Forderung von 1.4373,00 Euro gegen mich offen sei.
Nach einigem Nachbohren verringerte sich die Summe plötzlich auf sage und schreibe 147,37 Euro!!! Kein Wort der Entschuldigung oder des Bedauerns.
Trotz dieser Erkenntnis ist mein Konto immer noch eingefroren, obwohl dieses nach Auszahlung der Hilfe von 860 Euro ein Guthaben von knappen 500,00 Euro aufweist.
Da ich in diesem Monat alle Bankgeschäfte persönlich vornehmen und das Geld bar einzahlen mußte, sind mir knappe 40 Euro an Überweisungsentgelten entstanden und die Post will 8 Euro haben, die Deutsche Bank gleich 10 Euro.
Im kommenden Monat werden wieder Überweisungsentgelte fällig und die neue Forderung wird dannn auf ca. 80 Euro steigen, die ich natürlich von der Bundesagentur für Arbeit, wie hochtrabend diese Bezeichnung doch ist, wieder haben will.
Nun sind wir ohne Geld, was für ein schönes Weihnachtsfest! und an das Geld meiner geringfügigen Beschäftigung komme ich nicht ran, weil das Konto ja eingefroren ist. Angeblich hätte ich nur Anrecht auf das Sozialgeld von 860 Euronen, obwohl einem arbeitslosen Ehepaar 1.021 Euros (Miete inklusive) zur Verfügung steht.
Die Arge wirft mir vor, daß ich die Notwendigkeit der Geldauszahlung hätte bekannt geben sollen, doch ich bettle bei denen nicht und erst recht nicht, wenn mir Leistungen zustehen!
Diese Genugtuung der totalen Abhängigkeit zu denen gebe ich dieser Saubande nicht und ich habe auch noch meinen Stolz!!!
Außerdem werden ja nur Essensgutscheine vergeben und das Geld zum nächsten Monat verrechnet. Und Du mußt dann für 50 Euros einkaufen! Kaufst Du für 30 Euros ein, dann sind die restlichen 20 Euros weg, so wurde es mir mitgeteilt, als ich einen mal haben wollte.
Dann habe ich dankend abgelehnt und ich wurde wirklich angeschnauzt, weil die das wieder zurückbuchen mußten.
Lebensmitteldiscounter konnten die mir nicht nennen, die diese Bettelscheine akzeptieren.
Wie gesagt, ich habe einen Anwalt wieder eingeschaltet sowie die Politik und mal sehen, was diese bewirkt, so daß zumindest der Landtag in Kiel von dieser Mobberei Kenntnis nimmt.
Die ARGE gehört nicht von außen saniert, sondern von innen.
Angefangen hat dieser Streß nach dem 16. Oktober 2006, als ich eine geringfügige Beschäftigung als Briefzusteller bei einem privaten Unternehmen anfing.
Zum Jahresanfang 2007 fing eigentlich alles dann an und nur die arbeitslosen Schröders hatten ihr Geld nicht auf dem Konto. Im April folgte angeblich die weitere Panne des Geldüberweisens und im Juni bisher die letzte. Angeblicher Systemfehler. Wer glaubt, wird seelig!!!
Die Obermackerin von der Segeberger ARGE meint doch tatsächlich, daß wir von unserem schon wenigem Hartz IV-Geld ein finanzielles Notpolster uns ansparen sollen, damit am Monatsanfang diverse Firmen ihr Geld bekommen. Es wäre angeblich unsere Schuld, wenn wir Daueraufträge eingerichtet hätten.
Ich frage, wieso konnte mein ehemaliger Arbeitgeber, die Deutsche Post AG pünktlich zahlen und mein neuer tut dies auch???
Nicht nur wir Arbeitslose haben gegenüber der ARGE Pflichten, sondern die ARGE hat uns gegenüber auch Pflichten, die sie erfüllen muß und darunter zähle ich auch die pünktliche Leistungsauszahlung.
Mir werden sowieso bei denen immer Geldanträge verwehrt und es wurde mir mitgeilt, daß ich die Stadt bzw. den auszustellenden Arzt bezüglich eines Darlehen fragen sollte, damit ich mir einen P-Schein von vielleicht 250,00 Euro finanzieren hätte können.
Als Arbeitsloser hat man doch kein Geld und sein weniges Hartz IV-Geld ist doch nicht dazu geeignet, etwas anzusparen.
Eigentlich bin ich schon seit Jahren auf die Arge vergrätzt, denn sie sperrte mir zu Unrecht für drei Monate die Leistungen.
Ich wurde ziemlich kurzfristig schriftlich eingeladen und das Einladungsschreiben wurde an einem Freitag aufgesetzt und auch datiert.
Als Postler kann ich mir dann ausrechnen, das dieser Brief spätestens am Montag aufgegeben worden ist und ich sollte doch schon tatsächlich am Montag oder Dienstag um 9.00 Uhr bei meiner damaligen Betreuerin vorsprechen. Dieser Termin mußte aufgrund der Brieflaufzeit platzen und ich verpaßte diesen Termin doch tatsächlich. Die Post bekomme ich erst um die Mittagszeit und das Arbeitsamt hat schon ab 12.00 Uhr dicht.
Ich bin dann am Donnerstag erst hin, da ich den Brief am Mittwoch bekommen hatte und mein Nichterscheinen plausibel erklärte und daß die Brieflaufzeit nicht berücksichtigt worden sei. Wegen dieser kurzfristigen Terminierung mußte ich den Termin verpassen.
Telefonieren konnte ja man nicht!!!
Das interessierte die nicht und das Endlied von dieser ersten Begegnung war, daß ich für drei Monate Leistungssperre bekommen habe!
Das Geld habe ich wiederbekommen bzw. die mußten es mir auszahlen, aber wegen diesem Mist habe ich jetzt Schulden bei der Stadt, welcher in meine private Insolvenz eingeflossen ist.
Das war mein erster Zusammenstoß mit diesem Arbeitsamt und mir wurde tatsächlich gesagt, daß die ihre Briefe auf elektronischem Wege der Post zukommen lassen und die Post dann die Briefe eintütet.
Also versuchte man sich wieder zu rechtfertigen und die Schuld auf andere abwälzen.
Ich aber kenne das Postgeschäft, da ich inklusive Ausbildung 11 Jahre beim gelben Riesen war.
Ziemlich spät erfuhr ich, daß kurzfristig angesetzte Termine nicht vergeben werden dürfen und ich frage mich, wieso machen die das entgegen ihren Vorschriften???
Soweit so gut. Nachem der Fallmanager mir die Zuweisung zu einer sogenannten Mehraufwandtsentschädigung (1-Euro-Job) im November 2007 erlassen hat, dachte ich, es ist wieder Ruhe eingekehrt, was sich aber als großer Irrtum herausstellte.
Ende November erfuhr ich von unserer Kontopfändung und daß das Konto bis heute immer noch dicht ist und unser Kühlschrank leerst ist.
Für mich steht fest, daß die Bundesagentur für Arbeit sich am Rand der Legalität sich bewegt und arbeitswilligen Menschen dreist mobbt.
Ich habe mir geschworen und das ziehe ich auch durch, daß ich für meinen neuen Job kämpfen werde, denn die "Zwangs-"Arbeitslosigkeit stinkt mir mittlerweile.
Warum soll man nicht in seinem alten Job arbeiten, wenn man sich dort wohlfühlt?
Was nützt es, wenn die mich zu einer Arbeit hinvermiteln, die mir überhaupt nicht liegt und ich spätestens nach einem halben Jahr bei denen wieder auf der Matte stehe?
Mir ist es wirklich schitt egal, daß ich für meine derzeitige Arbeit eigentlich "ausgebeutet" werde, aber mir ist es wichtig, daß ich für den Vormittag wieder eine sinnvolle Beschäftigung habe, die mich auch mit Freude erfüllt.
Wie ich schon andeutete, liebe ich den Zustellerberuf einfach und habe nie gedacht, daß ich mal bei der Deutschen Post AG aufhören werde.
Ein weiterer und nebensächlicher Grund ist auch der, daß die Arge mich nicht wie einen Leibeigenen hin und her schicken und mich mit "Aufgaben" beschäftigen kann, wie in etwa, Stöcker von einem Waldboden aussammeln...
Es wird jetzt hart zurückgeschossen und nun herrscht Krieg!!!
An die Presse werde ich mich auch noch wenden, obwohl das Arbeitsamt mir einen Maulkorb auflegen wird, aber nicht mit mir und an mich sind die an einen Falschen geraten, denn ich habe ein Recht auf Arbeit, welches ich mir nicht nehmen lassen werde.
Die Öffentlichkeit soll von diesem Schweineladen erfahren und welche Praktiken sie nutzen, die abhängigen Menschen mürbe zu machen.
PS.:
Ihr wißt ja, daß das Briefmonopol in wenigen Tagen fällt und daß bei den privaten Postdienstleistern im Briefzustelldienst der Stundenlohn kommt.
Ich als ehemaliger Postbeschäftigter verspreche mir eigentlich sehr viel vom kommenden Jahr und das soll die ARGE bzw. die Bundesagentur für Arbeit verdammt noch mal zu schätzen wissen.
die Threadüberschrift mag jetzt ein wenig verwirrend sein, aber zwischen der ARGE und ihren Institutionen und mir herrscht im warsten Sinne des Wortes Krieg und es ist die tiefste Eiszeit ausgebrochen.
Es darf doch nicht angehen, daß die ARGE uns Hartz IV-Empfängern grundlos schickanieren kann und Leben auf das Spiel setzen. Das mag jetzt vielleicht ein wenig übertrieben sein, aber ich werfe der ARGE versuchte Veruntreuung von Geldern vor und wer weiß, ob ich die uns (meiner Frau und mir) zustehende Leistung aufgrund gültiger Leistungsbescheide überhaupt bekommen hätten, wenn ich keinen Anwalt wegen dieser mutwilligen verspätesten Leistungsauszahlung eingeschaltet hätte.
Und vier mal verspätete Leistungsauszahlung (erst am nächsten Monatsende) in einem halben!! Jahr ist schon äußerst dreist und für mich ist das schon versuchte Unterschlagung.
Und die wollen einfach nicht für die Zusatzkosten aufkommen, die anfallen, wenn Abbuchungen nicht getätigt werden können, da das Konto am Monatsersten bis hin zur Monatsmitte keine entsprechende Deckung (Guthaben-Konto) aufweist.
Mein Mobilfunkanbieter will gleich 15,00 Euro an "Strafgebühren" haben, also Rücklastschriften/ Mahngebühren. Meine Bank behält pro nicht eingelöster bzw zurückgebuchter Lastschrift gleich 1,20 Euro ein.
Es sind in diesem halben Jahr bis zu 90 Euros angelaufen, die ich laut ARGE aus eigener Tasche zu zahlen habe, die ich aber von diesem Sauhaufen zurück haben will.
Das Geld wurde mir bis heute noch nicht ausbezahlt.
Uns wurde aufgrund meiner angenommenen Tätigkeit als Briefzusteller in einer zunächst geringfügigen Beschäftigung im vergangenen Jahr zuviel Leistung ausbezahlt: 122,48 Euro.
Oder ich habe mich scheiden lassen und dies habe ich nicht rechtzeitig angegeben.
Die Bundesagentur für Arbeit in Kiel mahnte mich deshalb an und ich schrieb zurück, daß nach Abzug meiner Kosten denen noch über 30 Euro zusteht und ob sie mit dieser Methode einverstanden sind.
Auf eine Reaktion von denen warte ich bis heute noch und statt dessen haben die das Hauptzollamt Kiel damit beauftragt, die zuviel bezahlte Leistung einschließlich deren Gebühren einzutreiben. Ein Versuch der Kontopfändung habe ich erfolgreich abgewehrt, weil ich dem Hauptzollamt ihre Schulden mir gegenüber erwähnte und daß mein Anwalt die anschrieb und denen mitteilte, daß deren Forderung gegen mich nach Aufrechnung meiner Forderung erloschen sei.
Wir schrieben Ende August 2007.
Das Hauptzollamt schrieb, daß sie das Verfahren wieder aufnehmen werden, wenn die Arge wieder an die herantritt und das hat die auch gemacht.
Wie großspurig von der Arge, daß die an ihrer Forderung festhält und was ist mid dem Geld, was ich von denen zu bekommen habe???
Ende November 2007 wurde mein Konto also klammheimlich gepfändet und als ich Geld abheben wollte, erfuhr ich davon und mir wurde mitgeteilt, daß eine Forderung von 1.4373,00 Euro gegen mich offen sei.
Nach einigem Nachbohren verringerte sich die Summe plötzlich auf sage und schreibe 147,37 Euro!!! Kein Wort der Entschuldigung oder des Bedauerns.
Trotz dieser Erkenntnis ist mein Konto immer noch eingefroren, obwohl dieses nach Auszahlung der Hilfe von 860 Euro ein Guthaben von knappen 500,00 Euro aufweist.
Da ich in diesem Monat alle Bankgeschäfte persönlich vornehmen und das Geld bar einzahlen mußte, sind mir knappe 40 Euro an Überweisungsentgelten entstanden und die Post will 8 Euro haben, die Deutsche Bank gleich 10 Euro.
Im kommenden Monat werden wieder Überweisungsentgelte fällig und die neue Forderung wird dannn auf ca. 80 Euro steigen, die ich natürlich von der Bundesagentur für Arbeit, wie hochtrabend diese Bezeichnung doch ist, wieder haben will.
Nun sind wir ohne Geld, was für ein schönes Weihnachtsfest! und an das Geld meiner geringfügigen Beschäftigung komme ich nicht ran, weil das Konto ja eingefroren ist. Angeblich hätte ich nur Anrecht auf das Sozialgeld von 860 Euronen, obwohl einem arbeitslosen Ehepaar 1.021 Euros (Miete inklusive) zur Verfügung steht.
Die Arge wirft mir vor, daß ich die Notwendigkeit der Geldauszahlung hätte bekannt geben sollen, doch ich bettle bei denen nicht und erst recht nicht, wenn mir Leistungen zustehen!
Diese Genugtuung der totalen Abhängigkeit zu denen gebe ich dieser Saubande nicht und ich habe auch noch meinen Stolz!!!
Außerdem werden ja nur Essensgutscheine vergeben und das Geld zum nächsten Monat verrechnet. Und Du mußt dann für 50 Euros einkaufen! Kaufst Du für 30 Euros ein, dann sind die restlichen 20 Euros weg, so wurde es mir mitgeteilt, als ich einen mal haben wollte.
Dann habe ich dankend abgelehnt und ich wurde wirklich angeschnauzt, weil die das wieder zurückbuchen mußten.
Lebensmitteldiscounter konnten die mir nicht nennen, die diese Bettelscheine akzeptieren.
Wie gesagt, ich habe einen Anwalt wieder eingeschaltet sowie die Politik und mal sehen, was diese bewirkt, so daß zumindest der Landtag in Kiel von dieser Mobberei Kenntnis nimmt.
Die ARGE gehört nicht von außen saniert, sondern von innen.
Angefangen hat dieser Streß nach dem 16. Oktober 2006, als ich eine geringfügige Beschäftigung als Briefzusteller bei einem privaten Unternehmen anfing.
Zum Jahresanfang 2007 fing eigentlich alles dann an und nur die arbeitslosen Schröders hatten ihr Geld nicht auf dem Konto. Im April folgte angeblich die weitere Panne des Geldüberweisens und im Juni bisher die letzte. Angeblicher Systemfehler. Wer glaubt, wird seelig!!!
Die Obermackerin von der Segeberger ARGE meint doch tatsächlich, daß wir von unserem schon wenigem Hartz IV-Geld ein finanzielles Notpolster uns ansparen sollen, damit am Monatsanfang diverse Firmen ihr Geld bekommen. Es wäre angeblich unsere Schuld, wenn wir Daueraufträge eingerichtet hätten.
Ich frage, wieso konnte mein ehemaliger Arbeitgeber, die Deutsche Post AG pünktlich zahlen und mein neuer tut dies auch???
Nicht nur wir Arbeitslose haben gegenüber der ARGE Pflichten, sondern die ARGE hat uns gegenüber auch Pflichten, die sie erfüllen muß und darunter zähle ich auch die pünktliche Leistungsauszahlung.
Mir werden sowieso bei denen immer Geldanträge verwehrt und es wurde mir mitgeilt, daß ich die Stadt bzw. den auszustellenden Arzt bezüglich eines Darlehen fragen sollte, damit ich mir einen P-Schein von vielleicht 250,00 Euro finanzieren hätte können.
Als Arbeitsloser hat man doch kein Geld und sein weniges Hartz IV-Geld ist doch nicht dazu geeignet, etwas anzusparen.
Eigentlich bin ich schon seit Jahren auf die Arge vergrätzt, denn sie sperrte mir zu Unrecht für drei Monate die Leistungen.
Ich wurde ziemlich kurzfristig schriftlich eingeladen und das Einladungsschreiben wurde an einem Freitag aufgesetzt und auch datiert.
Als Postler kann ich mir dann ausrechnen, das dieser Brief spätestens am Montag aufgegeben worden ist und ich sollte doch schon tatsächlich am Montag oder Dienstag um 9.00 Uhr bei meiner damaligen Betreuerin vorsprechen. Dieser Termin mußte aufgrund der Brieflaufzeit platzen und ich verpaßte diesen Termin doch tatsächlich. Die Post bekomme ich erst um die Mittagszeit und das Arbeitsamt hat schon ab 12.00 Uhr dicht.
Ich bin dann am Donnerstag erst hin, da ich den Brief am Mittwoch bekommen hatte und mein Nichterscheinen plausibel erklärte und daß die Brieflaufzeit nicht berücksichtigt worden sei. Wegen dieser kurzfristigen Terminierung mußte ich den Termin verpassen.
Telefonieren konnte ja man nicht!!!
Das interessierte die nicht und das Endlied von dieser ersten Begegnung war, daß ich für drei Monate Leistungssperre bekommen habe!
Das Geld habe ich wiederbekommen bzw. die mußten es mir auszahlen, aber wegen diesem Mist habe ich jetzt Schulden bei der Stadt, welcher in meine private Insolvenz eingeflossen ist.
Das war mein erster Zusammenstoß mit diesem Arbeitsamt und mir wurde tatsächlich gesagt, daß die ihre Briefe auf elektronischem Wege der Post zukommen lassen und die Post dann die Briefe eintütet.
Also versuchte man sich wieder zu rechtfertigen und die Schuld auf andere abwälzen.
Ich aber kenne das Postgeschäft, da ich inklusive Ausbildung 11 Jahre beim gelben Riesen war.
Ziemlich spät erfuhr ich, daß kurzfristig angesetzte Termine nicht vergeben werden dürfen und ich frage mich, wieso machen die das entgegen ihren Vorschriften???
Soweit so gut. Nachem der Fallmanager mir die Zuweisung zu einer sogenannten Mehraufwandtsentschädigung (1-Euro-Job) im November 2007 erlassen hat, dachte ich, es ist wieder Ruhe eingekehrt, was sich aber als großer Irrtum herausstellte.
Ende November erfuhr ich von unserer Kontopfändung und daß das Konto bis heute immer noch dicht ist und unser Kühlschrank leerst ist.
Für mich steht fest, daß die Bundesagentur für Arbeit sich am Rand der Legalität sich bewegt und arbeitswilligen Menschen dreist mobbt.
Ich habe mir geschworen und das ziehe ich auch durch, daß ich für meinen neuen Job kämpfen werde, denn die "Zwangs-"Arbeitslosigkeit stinkt mir mittlerweile.
Warum soll man nicht in seinem alten Job arbeiten, wenn man sich dort wohlfühlt?
Was nützt es, wenn die mich zu einer Arbeit hinvermiteln, die mir überhaupt nicht liegt und ich spätestens nach einem halben Jahr bei denen wieder auf der Matte stehe?
Mir ist es wirklich schitt egal, daß ich für meine derzeitige Arbeit eigentlich "ausgebeutet" werde, aber mir ist es wichtig, daß ich für den Vormittag wieder eine sinnvolle Beschäftigung habe, die mich auch mit Freude erfüllt.
Wie ich schon andeutete, liebe ich den Zustellerberuf einfach und habe nie gedacht, daß ich mal bei der Deutschen Post AG aufhören werde.
Ein weiterer und nebensächlicher Grund ist auch der, daß die Arge mich nicht wie einen Leibeigenen hin und her schicken und mich mit "Aufgaben" beschäftigen kann, wie in etwa, Stöcker von einem Waldboden aussammeln...
Es wird jetzt hart zurückgeschossen und nun herrscht Krieg!!!
An die Presse werde ich mich auch noch wenden, obwohl das Arbeitsamt mir einen Maulkorb auflegen wird, aber nicht mit mir und an mich sind die an einen Falschen geraten, denn ich habe ein Recht auf Arbeit, welches ich mir nicht nehmen lassen werde.
Die Öffentlichkeit soll von diesem Schweineladen erfahren und welche Praktiken sie nutzen, die abhängigen Menschen mürbe zu machen.
PS.:
Ihr wißt ja, daß das Briefmonopol in wenigen Tagen fällt und daß bei den privaten Postdienstleistern im Briefzustelldienst der Stundenlohn kommt.
Ich als ehemaliger Postbeschäftigter verspreche mir eigentlich sehr viel vom kommenden Jahr und das soll die ARGE bzw. die Bundesagentur für Arbeit verdammt noch mal zu schätzen wissen.