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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 1 Euro Job extra für mich?


oilily
14.06.2005, 12:06
Hallo,

bin gerade über Google hier gelandet, da ich ein paar Informationen suchte.

Es geht darum, dass ich für meinen Verein (ein Chor) die Büroarbeit übernehmen soll. Da ich arbeitslos bin, wurde mir halt angeboten, dass mir das auch bezahlt werden soll . Ein Vollzeitjob ist es allderdings nicht, also wäre der Verdienst nicht genug, um davon alleine zu leben.

Jetzt lese ich, dass ich nur 20 % meines Geldes behalten darf. Das wäre ja sehr wenig

Also überlege ich nun, ob es nicht sinnvoller wäre, wenn der Chor als Verein mir einen 1-Euro Job gibt. Habe gelesen, dass Vereine das auch können. Das müsste eigentlich genau so was sein, da die Büroarbeit normalerweise ehrenamtlich wäre. Ich werde sie, wenn ich dann endlich wieder Arbeit habe, auch ehrenamtlich weiter führen.
So könnte ich ja bis zu 180 Euro (so war doch der Betrag, oder?)dazu verdienen (mehr wäre es so oder so komplett nicht).

Wäre das ratsam? Mir macht Sorgen, dass diese 1-Euro-Jobs ja zeitlich begrenzt sind und wer weiß, wie lange ich noch arbeitslos bin.
Ich möchte das auf jeden Fall offiziell machen. Aber ich möchte dann trotzdem so viel wie möglich davon haben.
Ach so, und geht es überhaupt, dass extra für mich ein 1-Euro Job eingerichtet wird, oder kann ich dann Pech haben und jemand anderes kriegt den?

Ich bin wirklich durcheinander und bevor mir das Arbeitsamt was falsches rät, möchte ich lieber hier fragen.

Danke schon mal für Eure Ratschläge

FXS64
14.06.2005, 12:21
Bin bei deiner Frage leider "überfragt" ... aber ich habe mal schnell gerechnet: 180 Euro Max. möglich, bei 1 Euro/Stunde ergibt 180 Stunden für Büroarbeiten des Chors die eigentlich Nebenbei laufen ... oder anders gesagt sind das 45 Stunden je Woche - das beisst sich doch ?!? Und zudem könntest du dem AA ja nicht in der erfoderlichen Weise zur Verfügung stehen. Man darf doch Max. 15 Stunden in der Woche was Nebenbei machen ?!?

Aber ich kann mich natürlich auch Irren.

Betroffener
14.06.2005, 14:12
:welcome: oilily,

theoretisch müsste das so funktionieren können, wenn der Verein sich dafür bei der ARGE oder Kommune stark macht. Da würde sicher sogar noch Geld dafür fliessen, damit der Verein Dir einen Ein-Euro Job einrichtet.

Allerdings kann das ein harter Weg für den Vereinsvorsitzenden werden.

Problem ist halt - wie Du auch geschrieben hast - die Befristung und zusätzlich auch die Austauschbarkeit durch andere Personen.

Es ginge dann um max 30 Wochenstunden mit einer Aufwandsentschädigung von ca. 1,50 Euro die Stunde, womit Du auf die 180 € monatliche Aufwandsentschädigung kämest, was zusätzlich zum ALG II + KdU vom Verein an Dich ausgezahlt werden könnte.