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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Riesenwirbel mit ALG 1 und ARGE


ragazzo
29.01.2008, 21:15
Hallo,

meine Mutter, 63 Jahre alt, hat vor kurzem die Arbeitsstelle fristlos gekündigt. Seit ca. 8 Monaten ging sie immer wieder zum Arzt, weil sie körperliche und seelische Probleme hatte. Im Dezember ging es für 4 Wochen in Kur. Seitdem ist sie Spielball von Krankenkasse, ARGE, Ärzten und jetzt auch dem Arbeitsamt. Wir waren dort um Sie arbeitslos zu melden. Nachdem wir soweit alle erforderlichen Unterlagen beschafft haben, wurde uns ein Termin für den 06. Februar gegeben. Die Arge hatte sich verrechnet bei der Berechnung der Unterstützung. Meine Mutter bezog ein Gehalt von 494,00 Euro der Rest wurde von der Arge aufgestockt. Doch jetzt bekommt sie nur das Arge Geld. Das Arbeitsamt sagte Sie müsse sich an die Arge wenden, die würden das Geld aufstocken. Wir laufen z.Zt. von Pontius bis nach Pilatus.

Kann uns hier irgend jemand einen Tip geben, wie man am Besten mit den Behörden umgeht? Welche Rechte man hat?

Vorab vielen Dank und ich hoffe auf hilfreiche Tipps. Ich, berufstätig und 40 Jahre blicke schon nicht mehr durch, was für ein Durcheinander die dort veranstalten. Wie soll eine 63 jährige Haushaltshilfe da noch durchblicken?
Was dort abgeht ist eine Frechheit.

Gruß


P.S. Die Schilderung war nur eine Shortvariante! Wenn ich das komplett geschrieben hätte, dann wäre es ein Stoff für eine Verfilmung wie man beim Amt mit Menschen umgeht.

ragazzo

restart
29.01.2008, 22:10
Hallo ragazzo,

nach den 4 Wochen Kur wurde sie wahrscheinlich für gesund erklärt.

Bleibt die Frage: Hat sie denn Anspruch auf ALG I von der Agentur für Arbeit?

Wenn ja würde sie ALG I erhalten und ALG II zur Aufstockung.

Wenn nicht muss die der ARGE mitteilen, dass sie nun kein Einkommen mehr hat. Das heißt aus den aufgestockten ALG II wird volles ALG II.

StephanK
29.01.2008, 23:11
Bleibt die Frage: Hat sie denn Anspruch auf ALG I von der Agentur für Arbeit?Grundsätzlich recht wahrscheinlich, denn ich nehme an, dass sie dort länger als ein Jahr gearbeitet hatte.
Das Problem derzeit ist wahrscheinlich, dass sie wegen der Eigenkündigung eine zwölfwöchige Sperrzeit von der Arbeitsagentur bekam und deswegen für diese Zeit zwar Anspruch auf den vollen Alg II-Satz hat, aber als Folge der Sperrzeit nur um 30 % gekürzt (das müssten dann € 243 + Miete sein).

Aber das müsste ragazzo dann doch ein klein wenig ausführlicher schildern, sonst stochern wir hier mit der Stange im Nebel...

ragazzo
30.01.2008, 16:41
Hallo

und erst einmal danke für die Antworten. Meine Mutter hat gekündigt mit Attest vom Arzt. Demnach soll es ltd. Arbeitsamt keine Sperre geben.

Jetzt warten wir auf die Einkommensbestätigung des Ex-Arbeitgebers. Der lässt sich allerdings gerne Zeit mit der Rücksendung.

Gruß

ragazzo