Betroffener
26.06.2006, 15:19
Die ARD-Tagesschau meldet heute am 26.06.06:
Arbeitsplatzabbau in der deutschen Industrie
Mehr Umsatz mit weniger Personal
Der Personalabbau in der deutschen Industrie geht unvermindert weiter. So sank die Zahl der Beschäftigten im ersten Quartal 2006 um 1,3 Prozent auf 5,86 Millionen. Gleichzeitig stiegen die Erlöse im Verarbeitenden Gewerbe und im Bergbau um 9,4 Prozent auf 378 Milliarden Euro, meldete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden.
Besonders gut liefen die Geschäfte mit dem Ausland, die um 14 Prozent zulegten und damit mehr als doppelt so schnell wuchsen die wie Erlöse im Inland. Wegen der anziehenden Binnenkonjunktur konnten die Industrieunternehmen im Inland sechs Prozent mehr absetzen als ein Jahr zuvor.
Im März zeigte sich diese Entwicklung besonders deutlich: bei einem Umsatzplus von knapp zwölf Prozent schrumpfte die Zahl der Beschäftigten um 1,2 Prozent. Entsprechend sank die Lohn- und Gehaltssumme im März um 0,2 Prozent auf 18,3 Milliarden Euro.
Metallindustrie freut sich über wachsende Umsätze
Beim Umsatz legten im März überproportional die Paradebranchen Autoindustrie (plus 19 Prozent), Metallverarbeitung (plus 24 Prozent) und Maschinenbau (plus 11 Prozent) zu. Leichte Einbußen gab es in der Kokerei und Mineralölverarbeitung. Die Textilindustrie verzeichnete nur ein geringeres Wachstum von vier Prozent.
Die Statistik erfasst alle Betriebe in Deutschland mit mehr als 20 Mitarbeitern.
Quelle (http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID5656020_REF1,00.html)
Arbeitsplatzabbau in der deutschen Industrie
Mehr Umsatz mit weniger Personal
Der Personalabbau in der deutschen Industrie geht unvermindert weiter. So sank die Zahl der Beschäftigten im ersten Quartal 2006 um 1,3 Prozent auf 5,86 Millionen. Gleichzeitig stiegen die Erlöse im Verarbeitenden Gewerbe und im Bergbau um 9,4 Prozent auf 378 Milliarden Euro, meldete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden.
Besonders gut liefen die Geschäfte mit dem Ausland, die um 14 Prozent zulegten und damit mehr als doppelt so schnell wuchsen die wie Erlöse im Inland. Wegen der anziehenden Binnenkonjunktur konnten die Industrieunternehmen im Inland sechs Prozent mehr absetzen als ein Jahr zuvor.
Im März zeigte sich diese Entwicklung besonders deutlich: bei einem Umsatzplus von knapp zwölf Prozent schrumpfte die Zahl der Beschäftigten um 1,2 Prozent. Entsprechend sank die Lohn- und Gehaltssumme im März um 0,2 Prozent auf 18,3 Milliarden Euro.
Metallindustrie freut sich über wachsende Umsätze
Beim Umsatz legten im März überproportional die Paradebranchen Autoindustrie (plus 19 Prozent), Metallverarbeitung (plus 24 Prozent) und Maschinenbau (plus 11 Prozent) zu. Leichte Einbußen gab es in der Kokerei und Mineralölverarbeitung. Die Textilindustrie verzeichnete nur ein geringeres Wachstum von vier Prozent.
Die Statistik erfasst alle Betriebe in Deutschland mit mehr als 20 Mitarbeitern.
Quelle (http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID5656020_REF1,00.html)