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15.02.2008, 10:50
Hallo alle miteinander,
ich würde gern per J1 Visum in die USA gehen. Nun muss man zur Beantragung dieses Visums eine von der US-Regierung zertifizierte Organisation einschalten, was natürlich mit Kosten verbunden ist. Summa summarum kommt man bei 18 monatigem USA-Aufenthalt für Visagebühren, Sicherheitsgebühr, Kranken-,Haftpflicht- und Unfallversicherung für die Zeit auf 1500-1700 Euro je nach Organisation.
Gemessen daran was mir das Jobcenter für 18 Monate zahlen würde, ergäbe sich für sie eine Ersparnis von knapp 9000 Euro. Meist ist es so, dass die Arbeitgeber während man per J1 für sie arbeitet, sich um ein H1 Visum kümmern, so dass die meisten Leute nach Beendigung des J1-Programms nicht mehr nach Dtl. zurückkehren.
Gibt es eine Möglichkeit, dass sie mir die Teilnahme an diesem Programm - was de facto natürlich meiner besseren Qualifizierung dient, mich aus der Arbeitslosigkeit holt und ihnen Kosten erspart - finanzieren?
Besteht für den Fall, dass das Jobcenter derartige Kosten nicht übernimmt, die Möglichkeit Mobilitätshilfen zu beantragen und sich diese quasi bar auszahlen zu lassen?
Zur Erklärung: aufgrund meiner Arbeitslosigkeit lebe ich noch zu Hause bei meiner Mutter (was in meinem Alter schon peinlich genug ist). Somit würde ich mit lediglich meinen Klamotten, meinem Computer und meinem Hund umziehen, so dass ich mir alles neu anschaffen müsste. Von Kaution/Zahlung von 3 Mieten mal abgesehen, wären mit dem Schritt in die USA logischerweise hohe Kosten verbunden. Nun steht in den Bestimmungen aber, dass man Kostenvoranschläge von Umzugsunternehmen vorlegen soll, das Amt sich für einen entscheidet und das Geld an das Unternehmen überweist. In meinem konkreten Fall wäre es lächerlich ein Umzugsunternehmen einzuschalten - für was auch: 3 Koffer?
Meine Idee ist dahingehend, dass ich bei einer Barauszahlung (wenn ich mal von den maximalen 4500 Euro ausgehe) nicht nur Geld für ein paar Basic-Anschaffungen (Bett, Tisch, Geschirr) hätte, sondern auch für Teilnahme am J1 bezahlen könnte, wenn mir das Amt dabei anderweitig nicht helfen kann. Selbst wenn Sie mir die 4500 Euro bewilligen, sparen sie fast 6000 Euro an ALG II für mich im selben Zeitraum.
An wen kann man sich innerhalb des Amtes wenden, falls der Fallmanager wenig kooperativ ist? Mein bisheriger Fallmanager war super, jetzt habe ich aber auf einmal einen anderen (habe ihn noch nicht kennengelernt) und ein bisschen Bammel, dass er weniger hilfreich sein könnte.
Die Sache ist etwas umfangreich. Ich hoffe, Ihr wisst dennoch Rat.
LG aus Berlin
Noch ein Nachtrag:
J1-Stellen in den USA findet man auch auf den Seiten der Stellenbörse der Arbeitsagentur. Könnte dies als Argumentationshilfe dienen, sowohl im Falle der Finanzierung für ein solches Programm als auch die Gewährung von Mobi-Hilfen? Nach dem Motto: Ihr bietet es an, ich möchte es nutzen.
Ich gelte im Rahmen des J1-Programms zwar als Young Professional, oftmals ist aber auch von Trainee die Rede. Ich weiss nicht, ob sich das Jobcenter an dem Begriff irgendwie stören könnte. Steuer-, versicherungspflichtig usw. sind Trainee-Jobs allemal (was ja wohl für die Mobi-Hilfen relevant ist).
Sorry, dass es so lang ist.
ich würde gern per J1 Visum in die USA gehen. Nun muss man zur Beantragung dieses Visums eine von der US-Regierung zertifizierte Organisation einschalten, was natürlich mit Kosten verbunden ist. Summa summarum kommt man bei 18 monatigem USA-Aufenthalt für Visagebühren, Sicherheitsgebühr, Kranken-,Haftpflicht- und Unfallversicherung für die Zeit auf 1500-1700 Euro je nach Organisation.
Gemessen daran was mir das Jobcenter für 18 Monate zahlen würde, ergäbe sich für sie eine Ersparnis von knapp 9000 Euro. Meist ist es so, dass die Arbeitgeber während man per J1 für sie arbeitet, sich um ein H1 Visum kümmern, so dass die meisten Leute nach Beendigung des J1-Programms nicht mehr nach Dtl. zurückkehren.
Gibt es eine Möglichkeit, dass sie mir die Teilnahme an diesem Programm - was de facto natürlich meiner besseren Qualifizierung dient, mich aus der Arbeitslosigkeit holt und ihnen Kosten erspart - finanzieren?
Besteht für den Fall, dass das Jobcenter derartige Kosten nicht übernimmt, die Möglichkeit Mobilitätshilfen zu beantragen und sich diese quasi bar auszahlen zu lassen?
Zur Erklärung: aufgrund meiner Arbeitslosigkeit lebe ich noch zu Hause bei meiner Mutter (was in meinem Alter schon peinlich genug ist). Somit würde ich mit lediglich meinen Klamotten, meinem Computer und meinem Hund umziehen, so dass ich mir alles neu anschaffen müsste. Von Kaution/Zahlung von 3 Mieten mal abgesehen, wären mit dem Schritt in die USA logischerweise hohe Kosten verbunden. Nun steht in den Bestimmungen aber, dass man Kostenvoranschläge von Umzugsunternehmen vorlegen soll, das Amt sich für einen entscheidet und das Geld an das Unternehmen überweist. In meinem konkreten Fall wäre es lächerlich ein Umzugsunternehmen einzuschalten - für was auch: 3 Koffer?
Meine Idee ist dahingehend, dass ich bei einer Barauszahlung (wenn ich mal von den maximalen 4500 Euro ausgehe) nicht nur Geld für ein paar Basic-Anschaffungen (Bett, Tisch, Geschirr) hätte, sondern auch für Teilnahme am J1 bezahlen könnte, wenn mir das Amt dabei anderweitig nicht helfen kann. Selbst wenn Sie mir die 4500 Euro bewilligen, sparen sie fast 6000 Euro an ALG II für mich im selben Zeitraum.
An wen kann man sich innerhalb des Amtes wenden, falls der Fallmanager wenig kooperativ ist? Mein bisheriger Fallmanager war super, jetzt habe ich aber auf einmal einen anderen (habe ihn noch nicht kennengelernt) und ein bisschen Bammel, dass er weniger hilfreich sein könnte.
Die Sache ist etwas umfangreich. Ich hoffe, Ihr wisst dennoch Rat.
LG aus Berlin
Noch ein Nachtrag:
J1-Stellen in den USA findet man auch auf den Seiten der Stellenbörse der Arbeitsagentur. Könnte dies als Argumentationshilfe dienen, sowohl im Falle der Finanzierung für ein solches Programm als auch die Gewährung von Mobi-Hilfen? Nach dem Motto: Ihr bietet es an, ich möchte es nutzen.
Ich gelte im Rahmen des J1-Programms zwar als Young Professional, oftmals ist aber auch von Trainee die Rede. Ich weiss nicht, ob sich das Jobcenter an dem Begriff irgendwie stören könnte. Steuer-, versicherungspflichtig usw. sind Trainee-Jobs allemal (was ja wohl für die Mobi-Hilfen relevant ist).
Sorry, dass es so lang ist.