redbrodi
16.02.2008, 22:10
Ich (bzw. mein Freund) hat folgendes Problem:
Er wohnt in einer Ein-Raum-Wohnung in Berlin Spandau. Diese ist ca. 30qm groß und besteht aus einem Wohnraum und einer Küche (kein Flur, kein Bad, keine Kammer). Das Haus, und demnach die Wohnung auch, ist meiner Meinung nach schon lange renovierungs- und sanierungsbedürftig. (Allerdings bin ich keine Fachfrau). Vor kurzem hat der Vermieter gewechselt und es bestand Hoffnung auf Sanierung. Aber Pustekuchen!
Jedenfalls ist die Wohnung im Detail folgendermaßen aufgebaut:
Öffnet man die Wohnungstür so steht man direkt in der Küche. Diese ist ausgestattet mit einem Ofenherd (wird nicht genutzt) und einem 6-Liter-Wasserboiler und einem Spülbecken. Auf der Wasserleitung ist kaum Druck. Kochen kann mein Freund dank Bekannten an einem Elektroherd, der es aber auch nicht mehr alszulange machen wird und sehr viel Strom verbraucht. Im Winter gibt es in diesem Raum keine Heizmöglichkeiten.
Über die Küche betritt man durch eine Tür den Wohnraum. Er wird mit Ofen beheizt. Weiterhin sind Türen und Fenster ziemlich undicht und die Wand zwischen Küche und Zimmer wird brüchig. Um die Toilette benutzen zu können, muss er eine halbe Treppe runter gehen in eine kleine Toilettenkabine, die er mit drei anderen Mietparteien teilen müsste. Sein einziges Glück ist, dass die anderen Wohnungen leer stehen und er die Toilette für sich allein hat. Die Kabine kann er nicht per Hand beheizen. Das sollte eigentlich der Hauswart regeln tut er aber nach mehreren Versprechungen nicht. Demnach ist es im Winter sehr kalt in dem kleinen Kabuff.
Seine Eltern wohnten bis knapp vor einem Jahr noch in der Nähe, so dass er dort duschen gehen und Wäsche waschen konnte. Nun wohnen sie weit außerhalb in einem eigenen kleinen Haus. Ich wohne am anderen Ende der Stadt. Mittlerweile nutzt er natürlich bei mir ab und zu die Möglichkeit zu duschen und Wäsche zu waschen.
Miete zahlt er, ich glaube, 240 Euro im Monat (Heiz- und Stromkosten kommen hinzu). Da er das 25 Lebensalter überschritten hat und leider keine Ausbildung hat, siehts arbeitsplatztechnisch für ihn ziemlich mau aus.
Psychisch belastet ihn diese Wohnung auch schon sehr. Er ist sehr unglücklich mit dieser Wohnsituation.
So, nun zu meinen Fragen:
Seit geraumer Zeit hat er den Wunsch auszuziehen. Aber als Hartz 4-Empfänger ist er vom AA abhängig. Das will ihm keinen Umzug bewilligen.
Gibt es irgendwo eine Klausel, die besagt, was genau angemessener Wohnraum ist?
Was gehört außer der Größe noch dazu? Ist ein Bad nicht Teil der Grundaustattung einer Wohnung und müsste heutzutage dazu gehören? Wann fangen unwidrige Wohnverhältnisse an? Gibt es die überhaupt?
Wenn er mich nicht hätte, könnte er sich nur im Schwimmbad duschen und in Waschcentern Wäsche waschen. Ist das akzeptabel unter Hartz 4? Welcher soziale Lebensstandart ist unter Hartz 4 überhaupt angemessen? Gibt es eine untere Genze?
Für Infos oder auch ähnliche Situationen oder Auswege aus dieser Misere danke ich euch schon jetzt.
Er wohnt in einer Ein-Raum-Wohnung in Berlin Spandau. Diese ist ca. 30qm groß und besteht aus einem Wohnraum und einer Küche (kein Flur, kein Bad, keine Kammer). Das Haus, und demnach die Wohnung auch, ist meiner Meinung nach schon lange renovierungs- und sanierungsbedürftig. (Allerdings bin ich keine Fachfrau). Vor kurzem hat der Vermieter gewechselt und es bestand Hoffnung auf Sanierung. Aber Pustekuchen!
Jedenfalls ist die Wohnung im Detail folgendermaßen aufgebaut:
Öffnet man die Wohnungstür so steht man direkt in der Küche. Diese ist ausgestattet mit einem Ofenherd (wird nicht genutzt) und einem 6-Liter-Wasserboiler und einem Spülbecken. Auf der Wasserleitung ist kaum Druck. Kochen kann mein Freund dank Bekannten an einem Elektroherd, der es aber auch nicht mehr alszulange machen wird und sehr viel Strom verbraucht. Im Winter gibt es in diesem Raum keine Heizmöglichkeiten.
Über die Küche betritt man durch eine Tür den Wohnraum. Er wird mit Ofen beheizt. Weiterhin sind Türen und Fenster ziemlich undicht und die Wand zwischen Küche und Zimmer wird brüchig. Um die Toilette benutzen zu können, muss er eine halbe Treppe runter gehen in eine kleine Toilettenkabine, die er mit drei anderen Mietparteien teilen müsste. Sein einziges Glück ist, dass die anderen Wohnungen leer stehen und er die Toilette für sich allein hat. Die Kabine kann er nicht per Hand beheizen. Das sollte eigentlich der Hauswart regeln tut er aber nach mehreren Versprechungen nicht. Demnach ist es im Winter sehr kalt in dem kleinen Kabuff.
Seine Eltern wohnten bis knapp vor einem Jahr noch in der Nähe, so dass er dort duschen gehen und Wäsche waschen konnte. Nun wohnen sie weit außerhalb in einem eigenen kleinen Haus. Ich wohne am anderen Ende der Stadt. Mittlerweile nutzt er natürlich bei mir ab und zu die Möglichkeit zu duschen und Wäsche zu waschen.
Miete zahlt er, ich glaube, 240 Euro im Monat (Heiz- und Stromkosten kommen hinzu). Da er das 25 Lebensalter überschritten hat und leider keine Ausbildung hat, siehts arbeitsplatztechnisch für ihn ziemlich mau aus.
Psychisch belastet ihn diese Wohnung auch schon sehr. Er ist sehr unglücklich mit dieser Wohnsituation.
So, nun zu meinen Fragen:
Seit geraumer Zeit hat er den Wunsch auszuziehen. Aber als Hartz 4-Empfänger ist er vom AA abhängig. Das will ihm keinen Umzug bewilligen.
Gibt es irgendwo eine Klausel, die besagt, was genau angemessener Wohnraum ist?
Was gehört außer der Größe noch dazu? Ist ein Bad nicht Teil der Grundaustattung einer Wohnung und müsste heutzutage dazu gehören? Wann fangen unwidrige Wohnverhältnisse an? Gibt es die überhaupt?
Wenn er mich nicht hätte, könnte er sich nur im Schwimmbad duschen und in Waschcentern Wäsche waschen. Ist das akzeptabel unter Hartz 4? Welcher soziale Lebensstandart ist unter Hartz 4 überhaupt angemessen? Gibt es eine untere Genze?
Für Infos oder auch ähnliche Situationen oder Auswege aus dieser Misere danke ich euch schon jetzt.