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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gesundheitswesen: Kranksein lohnt sich in Schweden


Betroffener
29.06.2006, 21:59
Mit Sicherheit hat sich die FAZ etwas dabei gedacht, als dieser Artikel in der Zeit der Diskussion um die deutsche Gesundheitsreform passend lanciert wurde mit seinen schrecklichen und schönen Inhalten.

Aber es bleibt wie bei allen solchen Artikeln über die Situation in anderen Ländern immer nur ein winziges Spotlight, da auch die gesamte teilweise vollkommen andersartige schwedische Sozial- und Abgabenstruktur ebenso wie deren teilweise vollkommen andere Denkweise in vielen Dingen nach 70 Jahren regieren einer Partei im Land mit betrachtet werden muss.

Auch verteilt sich die schwedische Bevölkerung ganz anders über das Land als z.B. in Deutschland.

Ich will keinesfalls behaupten, dass die FAZ hier Apfel mit Birnen vergleicht - den ein Vergleich findet ja direkt nicht statt - sondern eher eine ausrissartige Schilderung der schwedischen Verhältnisse, die sich in vielen Jahrzehnten eben so entwickelt haben - wovon viele Dinge in Deutschland undenkbar wären.

Daraus abzuleiten, dass dieses System gut oder schlecht wäre im Verhältnis zu dem, was wir aktuell noch haben, was bei den Politikern durch die Köpfe geistert und was wir vielleicht mal bekommen, wäre nicht angemessen.
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Gesundheitswesen: Kranksein lohnt sich in Schweden

Robert von Lucius, Stockholm in der FAZ vom 29.06.06

Nur in den vergangenen Tagen hat der Fußball das Lieblingsthema vieler Schweden verdrängt - die medizinische Versorgung. Während der sozialdemokratische Ministerpräsident Göran Persson gerne das schwedische Modell preist und als beneidenswertes Vorbild für andere Europäer hinstellt, vermag er seine Landsleute von den Vorzügen seiner Gesundheitspolitik schwerlich zu begeistern.
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