erwin
22.06.2005, 00:33
Also seid ungefär 3 Tagen hat sich das Jobcenter in Berlin/Neukölln vom neuem Arbeitsamtgebäude verabschiedet und ist ins alte Arbeitsamtgebäude das unter Denkmalschutz steht umgezogen.
Bevor ich anfange möchte ich auf die guten alten Zeiten hinweisen. Im alten Arbeitsamt hatte man seinen Buchstaben wo man hin gehen muss (Nachnamebuchstabe), man stellte sich an, wurde irgendwann aufgerufen und konnte mit seinem Bearbeiter unter höchstens 8 Augen reden. Noch viel früher konnte man sich Wartenummern ziehen, die Wartenummer wurde angezeigt und darunter die Raumnummer. Nun konnte man irgendwann völlig privat mit seinem persönlichen Berater reden.
Kommen wir nun zu HEUTE, die Zukunft voller Hightech und Datenschutz:
Das neue Jobcenter hat eine Empfangshalle und ungefär zwei grosse Räume. Nachdem man in der Empfangshalle ca. eine halbe Stunde an der Schlange steht, begibt man sich in den Nebenraum zum warten. Im Nebenraum gibt es in einer Ecke ein paar Bänke, an den Seiten gibt es ca. 10 Bearbeiter am Computer. Der ganze Raum ist voller schwitzender Menschen. Es ist an diesem Tag sehr heiss. Menschen sitzen auf dem Boden, stehen herum, quatschen, Kinderwagen mit schreienden Kindern, usw. Nun muss man warten bis man aufgerufen wird. Das erweisst sich aufgrund dieser Menschenmenge als ziemlich schwierig, da man kaum ein Wort versteht. Also ca. über 150 Leute und die paar Bearbeiter und draussen warten noch mehr Leute. Einen persönlichen Berater gibt es nicht, es gibt nur das Team, das Team vom Jobcenter. Die Wartezeit beträgt bis zu 4 Stunden. Nach 2 Stunden Wartezeit macht man sich Gedanken ob man seinen Namen überhört hat. Endlich werde ich aufgerufen und so kann ich nun meine Probleme dem Bearbeiter vortragen während all die Menschen um mich herum mitbekommen, was ich für Probleme habe. Schönen dank auch, es wird immer besser mit diesem Harz4, sehr schöne Organisation, und dieses ist ein Vorbild für den Datenschutz. APPLAUS liebes Arbeitsamt, wir sind ja nur Vieh.
Bevor ich anfange möchte ich auf die guten alten Zeiten hinweisen. Im alten Arbeitsamt hatte man seinen Buchstaben wo man hin gehen muss (Nachnamebuchstabe), man stellte sich an, wurde irgendwann aufgerufen und konnte mit seinem Bearbeiter unter höchstens 8 Augen reden. Noch viel früher konnte man sich Wartenummern ziehen, die Wartenummer wurde angezeigt und darunter die Raumnummer. Nun konnte man irgendwann völlig privat mit seinem persönlichen Berater reden.
Kommen wir nun zu HEUTE, die Zukunft voller Hightech und Datenschutz:
Das neue Jobcenter hat eine Empfangshalle und ungefär zwei grosse Räume. Nachdem man in der Empfangshalle ca. eine halbe Stunde an der Schlange steht, begibt man sich in den Nebenraum zum warten. Im Nebenraum gibt es in einer Ecke ein paar Bänke, an den Seiten gibt es ca. 10 Bearbeiter am Computer. Der ganze Raum ist voller schwitzender Menschen. Es ist an diesem Tag sehr heiss. Menschen sitzen auf dem Boden, stehen herum, quatschen, Kinderwagen mit schreienden Kindern, usw. Nun muss man warten bis man aufgerufen wird. Das erweisst sich aufgrund dieser Menschenmenge als ziemlich schwierig, da man kaum ein Wort versteht. Also ca. über 150 Leute und die paar Bearbeiter und draussen warten noch mehr Leute. Einen persönlichen Berater gibt es nicht, es gibt nur das Team, das Team vom Jobcenter. Die Wartezeit beträgt bis zu 4 Stunden. Nach 2 Stunden Wartezeit macht man sich Gedanken ob man seinen Namen überhört hat. Endlich werde ich aufgerufen und so kann ich nun meine Probleme dem Bearbeiter vortragen während all die Menschen um mich herum mitbekommen, was ich für Probleme habe. Schönen dank auch, es wird immer besser mit diesem Harz4, sehr schöne Organisation, und dieses ist ein Vorbild für den Datenschutz. APPLAUS liebes Arbeitsamt, wir sind ja nur Vieh.