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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ABM - Werde vertröstet, was steckt dahinter


paramahans
13.03.2008, 17:26
Mir wurde eine Abm - Stelle vermittelt durch die Arge bereits im Oktober 2007. Ich habe am nächsten Tag, nachdem das Schreiben bei mir einging, ein Bewerbungsgespräch gehabt bei den Werkstätten der Abm-Stelle.
Bei dem Vorstellungsgespräch sagte man mir, fachlich würde jemand anderes besser passen, man habe ausser mir noch eine weitere Person zum Vorstellungsgespräch eingeladen.
Man sagte mir unmissverständlich: Jemand würde in der nächsten Zeit aus privaten Gründen ausfallen. Für den würde ich dann genommen. Zeitraum unklar, etwa acht Wochen noch. Dann würde ich statt diesem Teilnehmer; dessen Stelle also übernehmen. Es wurde ein
Rückruf vereinbart.
Doch es kam kein Anruf von der Abm- Stelle. Stattdessen bekomme ich nun schon zum dritten mal die gleiche Aufforderung (gleicher Text und Massnahmenummer) von der Arbeitsagentur, mich dort vorzustel-
len.
Nach einigen Telefonaten mit der Abm Stelle und verbinden mit anderen Abteilungen kam dann heraus, das kein Tischler sondern Holzschnitzer gebraucht wurde. Aber um Missverständnissen hier vorzubeugen:
Die weiteren Einladungen der Arge, mich dort wieder vorzustellen, kamen nach diesem Telefonat. Also braucht man doch Tischler !?
Beim Telefonat vor einigen Tagen bei dem ich den Ansprechpartner erreichte (der Stelle, nicht Arge) wurde mir gesagt, es sei ganz einfach so, dass wenn eine Stelle frei wird, die Arbeitsagentur an mich wiederum so ein Einladungsschreiben abschickt.
Ein weiteres Telefonat brachte weiteren Aufschub. Man würde Ende nächster Woche genaueres Wissen.
Vorher sollte ich aber nicht anrufen. Da bei diesem Gespräch gesagt wurde, ich werde angerufen, habe ich jetzt den Anruf gespart und gewartet. Kam keine Reaktion, nichts.

Da stellt sich mir die Frage, wieso man mir so viel Zuversicht gibt, obwohl garnichts konkretes vondenen kommt, wann ich denn nun anfangen kann.

Reicht es in dieser Situation, das einer der verantwortlichen Ansprechpartner beim Massnahmeträger
eine Meldung macht beim Amt, dass ich beim Vorstellungsgespräch gewesen bin ?

Bitte um Stellungnahme, vielleicht könnt ihr mir helfen. Ich sehe ein Rechtfetigungsproblem gegenüber dem Amt. Vielleicht werden ja bei Abm- Stellen generell so schluderige Informationen und Vertröstungen gegeben,:oops: ich weiss es nicht.
Danke
Paramahansa

einsamer Wolf
13.03.2008, 20:22
Reicht es in dieser Situation, das einer der verantwortlichen Ansprechpartner beim Massnahmeträger
eine Meldung macht beim Amt, dass ich beim Vorstellungsgespräch gewesen bin ?

Eigentlich ja, da dürftest du keine Probleme haben, der Maßnahmeträger teilt der ARGE mit wenn eine Person nicht vorstellig gewesen ist. Und du warst ja beim Vorstellungsgespräch!
Du wirst doch sicherlich eine Schriftliche Aufforderung bekommen haben, darauf findest du die Rechtsfolgenbelehrung und auf der Rückseite vom Anschreiben ein Vordruck ob und wann du dort dich Beworben hast.
Das musst du Ausfüllen und an die ARGE zurückschicken und dann bekommst du wirklich keine Probleme.

restart
13.03.2008, 23:23
Hallo paramahans,

ich habe deine Frage mal hierher verschoben, da es hier besser passt.

Der Aussage von einsamer Wolf schließe ich mich an, mit der Ergänzung, dass ich dies auf jeden Vorschlag schreiben würde. Natürlich auch mit dem Verweis, dass du dieses Angebot mehrfach erhalten hast und laut Aussage von xxxx von der Maßnahme, die einmalige Vorstellung ausreicht.

Zu dem Gespräch mit dem Maßnahmeträger solltest du dir auch noch eine Gesprächsnotiz verfassen, für den Fall das du sie später noch mal benötigst.