Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kilometergeld - Minijob
Ich habe das Thema totz Nachforschung im Forum nicht gefunden.
Bekomme einen Minijob (unter 400EUR) und da ich ca. 2 x pro Monat zum künftigen Arbeitgeber fahren muss (eine Strecke ca. 450km) und der würde mir 0,30ct zahlen - gilt das auch als Einkommen?
Auch die Reisekostenabrechnungen (Spesen etc) muss ich das auch als Einkommen angeben?
Grüsse Kira
Hallo kira11,
da du in einem anderen Thread schreibst, dass du den Job erst ab Oktober bekommst, muss ich hier mal nachfragen, warum du überhaupt jetzt schon öfters hinfahren musst?
Das solltest du mal genauer beschreiben.
wir haben ein größeres Projekt, bei dem ich ebenfalls ausländische Kunden mit den künftigen Arbeitgeber zusammenbringe.
Das geht schon seit einem halben Jahr, Verträg müssen gemacht werden etc.
eigentlich sollte das auf Erfolgsbasis sein, aber da die ARGE nervt haben wir gesagt, daß wir einen Arbeitsvertrag machen.
Der Vertrag wird demnächst geschlossen, aber bis ich die Provision bekomme - nächstes Jahr
???? und jetzt?
hmm, ist das jetzt egal ob ALG2 oder ALG1?
ich dachte, ich hätte es bei den ALG2 gepostet...
Nein, das gilt nicht als Einkommen...
Es ist trotzdem ein Problem für mich... für arbeiten die du jetzt machst, bekommst du erst später Geld. Also erst im nächsten Jahr.
Ich denke das riechtnicht nur für mich böse nach einem Sozialleistungsbetrug... Das stelle ich mal einfach so in den Raum herein und hoffe um klarstellung!
StephanK
16.03.2008, 14:33
Ich denke das riechtnicht nur für mich böse nach einem Sozialleistungsbetrug... Das stelle ich mal einfach so in den Raum herein und hoffe um klarstellung!Ich denke da nicht nur an die korrekte Abrechnung von Sozialleistungen, sondern finde es überhaupt merkwürdig, wieso Du derart in Vorleistung gehen sollst? Wenn das ganz womöglich auch noch ohne Vorvertrag oder eine ähnliche Absicherung stattfindet dann hat es mehr als nur ein G'schmäckle sondern riecht verdächtig nach Betrug an Dir selbst. Deswegen kann ich nur empfehlen, auf der Hut zu sein und Dir die Sache ebenso genau wie kritisch anzuschauen.
Welche Sicherheiten oder Erstattungsansprüche für Deine Investitionen hast Du, wenn der Partner/Arbeitgeber morgen plötzlich sagt: nö, will doch nicht?
Keine Ahnung um was es hier genau für einen Job geht, aber die Art die man bisher rauslesen konnte, klingt nach ner durchaus gängigen Praxis im Versicherungs-Außendienst.
Hab vor Jahren ähnliches erlebt - und zwar wurde Geschäft geschrieben, vorpoliciert und die Verprovesionierung wurde auf Monate gelegt die nach der eigentlichen Einarbeitungszeit in der man höhere Garantieleistungen erhielt.
Man hatte dadurch quasi schon einen Vorlauf für schlechtere Zeiten, oder Zeiten wo man nicht zum Geschäftschreiben kam, weil man Lehrgänge besuchen mußte.
Das Ganze könnte auch anders denkbar sein, sprich: Es wird jetzt Geschäft geschrieben über nen Dritten eingereicht und die Prov dann im nächsten Jahr, oder eben über die Monate (wegen Freibetrag) stückchenweise ausgezahlt.
Und wenn man es genau nimmt, wäre es noch nicht mal Leistungsbetrug, weil die Auszahlung der Prov durchaus denkbar sogar vertraglich geregelt werden könnte, anstatt wie normal üblich ne AP auf einen Schlag eben die jeweilige Einzelprovision gestückelt in 12tel oder 24tel - mit der Begründung Stornohaftung und Rücklagen für eventuelle Stornos.
gaaaanz langsam,
ich sollte für eine dt. Firma einen asiatischen Partner suchen.
Aber wie gesagt auf erfolgsbasis.
Natürlich habe ich eine Vereinbarung, es hat bloß fast 1 jahr gedauert, bis sich die Geschichte konkretisiert hat.
Normalerweise wollten wie eine neue Firma gründen, aber da ich jetzt mit der Schwangerschaft nur noch Teilzeit arbeiten kann, bekomme ich eine Provision, wenn die ersten Umsätze laufen.
(da werden dann im 1. Jahr min. 4 - 6 MIO USD Umsatz getätigt, das macht man nicht so schnell mit irgendwelchen Vereinbarungen und Verträgen, allein die Überstetzung und Überprüfung vom Anwalt die verbundene Absichtserklärung haben 5 Monate gedauert)
Ich wollte mich deshalb die ganze Zeit selbstständig machen, aber ich habe auch noch eine Insolvenz und mir sind mit dieser Kombination die Hände extrem gebunden.
Das ganze Projekt steht nun in den letzten Zügen und im September sollten endgültigen Verträge unterzeichnet werden.
Danach wird produziert, verschifft und bis Geld da ist, wird es wahrscheinlich Anfang 2009.
So und was soll ich jetzt machen?
Gar nichts?????
Servus Kira!
Es ist doch schon komisch das du angibst im 5. Monat schwanger zu sein und bis zum 7. Monat krank geschrieben bist. Aber dann zweimal im Monat 450 km fährst, ich sag mal, ohne Rücksicht auf Verluste, nur im Sinne von Gewinn. Gegenüber der ARGE bist du krank geschrieben, bist aber recht aktiv.
Dann betreibst du Geschäfte, obwohl die eine Insolvenz noch läuft? Die Beträge und Verträge die du nennst sind ja recht imposant, für jemanden der nicht weiß, was er mit einer EGV machen soll.
Das was du hier bietest wirkt nicht wirklich glaubwürdig.
Dann sag mir bitte, wo ich als jetzt mit fast 40 schwangere, mit Insolvenz einen gescheiten Job finde?
Ich bin auch noch alleinerziehend - by the way.
Ich habe auch einen gewissen Anspruch und möchte nicht irgendwo als 'arme Angestellte' arbeiten mit Perspektive auf 1500EUR pro Monat, sondern möchte irgendetwas auf die Beine bringen, wo ich dann einiges mehr verdienen kann.
Das versuche ich seit fast 2 Jahren und letztes Jahr kam dieses Projekt.
Und das konkretisiert sich jetzt mal...
Ich habe diesen Job, aber ich kann nicht sofort voll arbeiten, weil ich jetzt über 6 Wochen im Krankenhaus lag (LIEGEN!!) und mein Arzt mir Ruhe verordnet habe.
Soll ich zuhause dann im Bett bleiben und nichts tun?
Wenn ich aber eine EGV unterzeichne, was passiert dann mit meinem Job, der peu a peu ausgeweitet werden soll?
Hab ich Erfahrungen mit der EGV? Warum frage ich hier im Forum? Ich will wissen was auf mich zukommt.
Wenn ich dann hier kein Verständnis bekomme, vielleicht kann ein Mann meine Situation nicht einschätzen.
Danke Kira
P.S. außerdem - ich will gerne wissen was mit der Kilometerpauschale und Reisekosten ist, früher bin ich 60TKM pro Jahr gefahren bzw. war jeden Monat 1 - 2 x in Asien, was sind die läppischen 450KM
Wenn ich dann hier kein Verständnis bekomme, vielleicht kann ein Mann meine Situation nicht einschätzen.
Ehrlichgesagt bist du die erste die das bemängelt, obwohl wir uns Kritik schon gerne annehmen.
Ich denke eher es liegt daran, dass wir mit so purem Kapitalismus nicht anfangen können, denn:
Ich habe auch einen gewissen Anspruch und möchte nicht irgendwo als 'arme Angestellte' arbeiten mit Perspektive auf 1500EUR pro Monat, sondern möchte irgendetwas auf die Beine bringen, wo ich dann einiges mehr verdienen kann.
Das versuche ich seit fast 2 Jahren und letztes Jahr kam dieses Projekt.
Wenn du aber diese 2 jahre schon arbeitslos warst, dann musst du dich doch mal fragen, was dein Projekt die Staatskasse kostet, nur dass du dein Projekt zum erfolg führst, so sehe ich das jedenfalls.
Aber um dir auch ne Antwort auf deine Frage zu geben:
Ist das alles vertraglich festgelegt, und kommt das Geld dann wirklich erst später, dann muss die ARGE sich damit zufrieden geben.
Damit im Zusammenhang stehende Fahrtkosten sind in soweit jedenfalls nicht auf die Regeleistung anzurechnen, da sie einem anderen Zweck als dem ALG II dienen.
Was deshalb "by the Way" auch gut zu wissen ist:
ALG II ist nicht an die Arbeitslosigkeit, sondern an die Hilfebedürftigkeit gekoppelt, das heißt, Geld wird auch dann erst angerechnet, wenn es zufließt.
Das bedeutet auch konkret auf die EGV bezogen, du musst eine abschließen, solang du im Leistungsbezug bist, diese sollte nur konkret auf den Fall passen und auch deinen "Job" berücksichtigen.
Ich bitte das zu entschuldigen, aber mir schwirrt grad so ne Vorstellung im Kopf rum, dass sich Hr. Ackermann, zwischen 2 seiner Millionenprojekte erstmal im ALG II "ausruht"... Natürlich möchte ich damit niemandem was unterstellen, nur schwirrt das so durch meinen Kopf.
Danke, das war eine konstruktive Antwort.
Als Insovenzler ist das nicht ganz einfach, ich war ja vorher auch selbstständig (weil ich dachte mehr verdienen zu können als andere....)
und dann kommt noch privates Chaos dazu...
Aber irgendwann verdiene ich dann hoffentlich wieder so viel, daß der Staat auch sich freut :)
Kira
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