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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Offene Stellen: Ein deutsches Problem


ALN - Robot
10.07.2006, 10:40
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In Deutschland sind so viele Stellen vakant wie sonst nirgendwo in Europa – trotz hoher Arbeitslosigkeit. Offenbar gelingt es hierzulande nur unvollkommen, Jobsuchende und -anbieter zusammen zu bringen.

Der Artikel zur Meldung hier... (http://www.iwkoeln.de/default.aspx?p=pub&i=1892&pn=2&n=n1892&m=pub&f=4&ber=Informationen&a=19400)

Betroffener
10.07.2006, 13:43
Das Arbeitgeber Institut IW in Köln ist wohl eher eines der deutschen Probleme.

In Deutschland sind so viele Stellen vakant wie sonst nirgendwo in Europa – trotz hoher Arbeitslosigkeit. Offenbar gelingt es hierzulande nur unvollkommen, Jobsuchende und -anbieter zusammenzubringen.

Der Aufschwung rollt am Arbeitsmarkt keineswegs vorbei. Im Mai hatte die Bundesagentur für Arbeit über 560.000 Stellenangebote in ihren Computern. Das waren 120.000 mehr als noch vor einem Jahr. Nur bei 160.000 Offerten handelt es sich um 1-Euro-Jobs oder andere von der Arbeitsagentur geförderte Maßnahmen. Die Zahl der „echten“ Stellengebote beträgt mithin 400.000 – ein Plus gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent. Dabei wird den Arbeitsagenturen nur knapp jeder dritte freie Arbeitsplatz überhaupt gemeldet; gegenwärtig sind circa 1,3 Millionen Stellen unbesetzt.

Auch die jüngste Entwicklung ist viel versprechend: In den ersten fünf Mo*ZENSIERT*naten dieses Jahres wurde den Job-Centern fast 1 Million neue Stellen gemeldet; 2 Millionen Arbeitsplätze wurden anderswo angeboten – z.B. per Annonce in Tageszeitungen oder im Internet. Gleichzeitig haben 3 Millionen Arbeitslose bei den Arbeitsagenturen erstmalig vorgesprochen. Rein rechnerisch sind Angebot und Nachfrage damit zumindest bei den Neuzugängen ausgeglichen.

Trotzdem gelingt es nur sehr zögerlich, die Arbeitslosen auf die freien Stellen zu vermitteln – etwa weil die Jobsucher oft nicht bereit sind umzuziehen.Insbesondere Ältere, die sich schon auf die Rente vorbereiten, wollen nicht anderswo noch einmal von vorne anfangen. Aber auch Langzeitarbeitslose, die vom Staat recht großzügig alimentiert werden, sind nicht zu großen Konzessionen bereit – zumal sie vom Job-Center meist in Ruhe gelassen werden.

In vielen europäischen Ländern ist das anders: In Großbritannien z.B. sind weniger Stellen vakant, weil die Vermittlung besser klappt und Arbeitslose mobiler sind.
Der erste Teil ist korrekt zitiert vom IW - der Rest die übliche zielgerichtete Polemik dieses Arbeitgeber-Institutes.

Offensichtlich hat die Politik die hier angeblich vorhandenen 1.2 Mio offenen Stellen schon aufgesogen und will entsprechend reagieren.

Das es sich bei den bei den Arbeitsagenturen nicht gemeldeten Stellen, aber in der Presse lancierten Jobangeboten größtenteils um höherwertige und hochwertige Managementpositionen handelt, auf die rund drei Viertel der "großzügig alimentierten Langzeitarbeitslosen" nicht passen, wird freundlöich verschwiegen.

Die hier von den Arbeitgebern aufgestellten Thesen und verdrehten Tatsachen sind eine bodenlose Frechheit für jeden Arbeitslosen, der meist schon hunderte von Bewerbungen erfolglos hinter sich gebracht hat.

Seebarsch
10.07.2006, 17:51
Bei vielen angeblich "offenen Stellen" handelt es sich lediglich um billige Werbung für den Betrieb oder Nepp. Insbesondere auch Stellenanzeigen in der Tagespresse haben reinen Werbecharakter für den Betrieb nach dem Motto: Schau hin, die haben offene Stellen, denen geht es gut !
Bei Kontaktaufnahme zu dem Betrieb, unter Nennung eines passenden Stellenprofils, sind die Stellen in der Regel schon " besetzt" oder man gibt ehrlich zu, dass man eigentlich niemanden sucht.

Bei den offenen Stellen hat auch die Frechheit der Arbeitgeber keine Grenzen:
Hier in der Gegend kursiert noch eine Stellenangbeot eines Arbeitgebers über die Agentur: SAP Profi, nicht über 25 Jahre, europaweit einsetzbar.
Voraussetzung ist Beherrschung der englischen, französischen portugisischen und finnischen Sprache in Wort und Schrift !
Da sich innerhalb einer Woche nicht eine erkleckliche Anzahl Bewerber meldete, machte der Arbeitgeber die Agentur an, weil sie zu blöde ist entsprechende Bewerber heranzuschaffen !
:P :P :P

StephanK
11.07.2006, 12:41
§ 3 SGB III - Leistungen an Arbeitgeber
(...)
(2) Arbeitgeber erhalten folgende Leistungen:
1. Arbeitsmarktberatung sowie Ausbildungs- und ArbeitsvermittlungGehört zu der Arbeitsmarkberatung eigentlich auch, einem Arbeitgeber mal deutlich zu sagen, dass seine Erwartungen so realitätsfremd sind, dass ein Vermittlungsauftrag schlechterdings nicht ausführbar ist?

Seebarsch
11.07.2006, 17:05
Das kann der Vermittler nur durch die Blume sagen ! Sagt er es offen, kommt oftmals die Antwort (wie bei Alo auch): Ich bezahl Sie aus meinen Beiträgen und Steuern, also schaffen sie das mal für mich !
Hier hat es zu solchen Themen auch schon Dienstaufsichtsbeschwerden gegeben !
Die Ablehnung eines Stellenangebotes kann eigentlich nur erfolgen, wenn es kriminell oder unsittlich ist.
Der kluge Vermittler sagt ja, ja und kümmert sich um das Angebot nicht !
:engel:

border
11.07.2006, 19:15
HAllo Zusammen,

passend zum Thema, habe ich am 10.07.2006 etwas in der HAZ gefunden:

Neue Pläne für Hartz-Reform

Hamburg (ap). Mit weiteren Leistungskürzungen will die Bundesregierung Arbeitslose zur Annahme regulärer Vollzeitstellen zwingen. Beabsichtigt seien Sanktionen für Arbeitslosengeld-Empfänger, die angebotene Jobs ablehnen, kündigten die arbeitsmarktpolitischen Sprecher von Union und SPD, Ralf Baucksiepe und Klaus Brandner, im „Hamburger Abendblatt“ an. Entsprechende Initiativen seien für die Zeit nach der Sommerpause geplant.
Baucksiepe sagte, es sei mehr Druck nötig. Zudem müsse die Möglichkeit von Zuverdiensten über Nebentätigkeiten abgeschafft werden. Hintergrund sind neue Zahlen zur Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt, nach denen rund 1,2 Millionen Stellen in Deutschland unbesetzt sind.

hier werden wieder einmal falsche Zahlen benutzt um gegen Erwerbslose Front machen zu können.

- habe auch mal wieder einen Leserbrief dazu geschrieben hier der Inhalt:

Liebe Regierung, statt mit weiteren Kürzungen und und damit auch Hetze gegen ALG2 Bezieher vorzugehen sollten
Sie lieber die Ihnen angeblich bekannten 1,2 Millionen Vollzeitstellen besetzen, - allerdings glaube ich daß diese gar nicht existent sind, sondern nur dazu dienen den zur Zeit Erwerbslosen weitere Kürzungen aufzuerlegen, natürlich populistisch damit untermalt es gäbe ja genug Arbeit, die wollen ja nur nicht.
Lieber sollten Sie sich als Regierung darum kümmern endlich existenzsichernde Arbeitsplätze zu schaffen, und zwar nicht solche die staatlich unterstützt werden, sondern solche in denen jemand in Anstellung soviel verdient sich seinen eigentlichen Lebensunterhalt zu sichern, und zudem noch was über hat um die Wirtschaft anzukurbeln, - denn ein Gehalt ohne Kaufkraft ist wie kein Gehalt.
- schließlich wird ja der meiste Gewinn an Steuern auch an Luxusgütern verdient, - die sich aber leider wohl zur Zeit nur noch die leisten können die Baucksiepe heißen oder im selben Stand arbeiten, bzw. Politikern und Unternehmern, wobei erstere ja wie mittlerweile hinlänglich bekannt sein sollte von nächsteren finanziell unterstützt werden, - es gab früher mal eine Zeit da nannte man sowas Bestechung.


naja so ist das wohl wenn man selber nix gebacken kriegt, nur von eigenen Problemen ablenken und Stimmung gegen Arbeitslose machen
- ist ja auch zu einfach.

MfG

border

Seebarsch
11.07.2006, 19:30
Was diese beiden selbsternannten Großkoalitionären angeblichen Arbeitsmarktexperten da von sich geben, ist einfach Quatsch !
Die Wirtschaft wird denen schon zeigen, ob die Nebenverdienstmöglichkeiten abgeschafft werden. Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass die Arbeitgeber wieder ihre 400,00 € Jobber und damit die unbegrenzten Betrugsmöglichkeiten los sind und Vollzeitkräfte einstellen müssen.
Unter den gegebenen Voraussetzungen ist eine härtere Gangart der Agentur gegen angebliche "Arbeitsverweigerer" auch gar nicht möglich.
Abbuchen unter den Themen:
a) Geistespups,
b) Merkelschock,#
c) Profilierungssucht
d) Sommertheater.
:patsch: :-x :patsch:

StephanK
11.07.2006, 23:01
Die Ablehnung eines Stellenangebotes kann eigentlich nur erfolgen, wenn es kriminell oder unsittlich ist.
Der kluge Vermittler sagt ja, ja und kümmert sich um das Angebot nicht !
:engel:Mir ging's eigentlich nicht um die Stellenangebote am Rande des Erlaubten (wobei ich auf der Arbeitsagentur nicht ganz selten Angebote lese, die eindeutig jenseits des Erlaubten sind...); die damit zusammenhängenden Probleme auf Seiten der Bundesagentur kann ich mir in etwa vorstellen.
Ich meine wirklich und ganz schlicht die Beratung im Sinne von "wie bekommen Sie das Personal, das Sie brauchen?"
Dazu würde ja, wenn man ehrlich berät, gelegentlich auch der Hinweis darauf gehören, dass zwischen "Personal, das Sie brauchen", "Personal, das Sie sich wünschen" und "Personal, das real verfügbar ist" eine gewisse Lücke klafft, die man nicht durch Zauberei, sondern nur durch Anpassung der Wünsche an die Realität schließen kann. Jedenfalls wäre das mein Verständnis von Beratung.

border
11.07.2006, 23:46
Hallo Stephan,

Jedenfalls wäre das mein Verständnis von Beratung.


das finde ich auch, jedoch sind anscheinend leider auch die Arbeitsämter von den wie ich finde mit unmöglichen Vorstellungen habenden Arbeitgebern abhängig um überhaupt noch Stellen anbieten zu können.
- und da wird dann halt mal gesagt laß ihn reden, wir wissen daß er so einen Angestellten nicht bekommt.

davon mal ganz abgesehen war es früher so das wenn ein Arbeitgeber einen Angestellten mit besonderen Fähigkeiten wollte, er diesem diese Kenntnis durch betriebsfinanzierte Weiterbildung ermöglichte.

-heute hingegen geht der Trend dorthin das der Arbeitgeber vom Amt verlangt einen Arbeitslosen auf Kosten des Steuerzahlers weiterbilden zu lassen weil er Ihn sonst nicht einstellen würde.

MfG

border

StephanK
12.07.2006, 07:42
Danke für diesen sehr berechtigten Hinweis!
Das passt zu der mittlerweile fast allgegenwärtigen hire & fire- und Kostensenkungs-Mentalität: Warum Personal qualifizieren, was nur zusätzliches Geld kostet? Dann wird eben der befristete Vertrag des Mitarbeiters X nicht verlängert und Mitarbeiter Y frisch eingestellt, der zuvor per Arbeitsagentur eine Weiterbildung gemacht hat, zu deren Kosten der Arbeitgeber über seine Beiträge nur die Hälfte beigetragen hat; die andere Hälfte kam vom Arbeitnehmer. Wirtschaftlich vielleicht vernünftig, menschlich unanständig...

Seebarsch
12.07.2006, 19:20
das gesamte Feld ist ein grosser Acker, der zu bearbeiten ist.
Das Ergebnis ist leider nur zu oft vom dem Engagement des einzelnen Vermittlers, aber auch dessen Vorgesetzten abhängig.
Ich kenne eine nicht geringe Anzahl von Vermittlern, die ganz klasse Kontakte zu den Betrieben haben und deren Bedürfnisse auch kennen. Wenn die Kenntnis, der Kontakt und die Vermittlungen stimmen, setzen die Arbeitgeber erfahrungsgemäß auf die Agentur und lassen sogar eine Vorauswahl durch den Vermittler treffen. Hier kann es sogar nicht selten geschehen, dass der Vermittler bei einem Betriebsbesuch den Bedarf nach Personal erst weckt und dann natürlich auch vermittelt.
Nach der neuen Organisationsphilosophie der BA sind die Kontakte zu den Arbeitgebern wesentlich zu verstärken.
Um hier auch eine bessere Struktur zu schaffen, werden geeignete Vermittler aus dem Alltagsgeschäft herausgezogen und ausschliesslich für die Arbeitgeberbetreuung eingesetzt. Dabei werden die Arbeitgeber klassifiziert und bestimmte Kontaktdichten zu den verschiedenen Arbeitgebern vorgeschrieben. Ich kann dazu dann aber auch versichern, dass die "Spargelbauern" nicht zu den Premiumkunden gehören !
Im Rahmen eines Controllings werden die Betriebskontakte, d.h. ausschliesslich Betriebsbesuche, ausgewertet. Hierzu werden mit den Teams zum Jahresbeginn auch Zielvereinbarungen getroffen, die unterjährig überwacht werden und auf deren Einhaltung gepocht wird.

Besonders interessant ist, dass in allen Bereichen der BA die Teamleiter anhand der Erfüllung der Jahresergebnisse persönlich beurteilt werden.

Es ist also tatsächlich so, dass moderne Managementformen in der Agentur eingeführt werden und wie man am Jahresergebnis sieht, auch Erfolge zeigen.

Ein Beispiel für die Vermittlung kann man an den Übergängen ins Alg 2 sehen. Die Regierung hat der BA zur Auflage gemacht, dass für jeden Alg 1 Bezieher, der ins Alg 2 wechselt ein "Aussteuerungsbetrag" von 15.000 € fällig wird.
Da durch die intensive Betreuung und Vermittlung die Zahlen weit hinter denen aus dem Haushaltsansatz des Bundes liegen, denkt man daran, den Betrag zu verdoppeln, damit für den Bund überhaupt Geld hereinkommt.

Natürlich ist nicht alles Gold, denn an der desolaten Arbeitsmarktlage kann auch die BA nichts ändern. Insgesamt bringt die Modernisierung der BA jedoch allen Seiten Vorteile.

Hinsichtlich der Aus- und Fortbildung kann man geteilter Meinung sein.
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist die Aus- und fortbildung auf Kosten der BA der völlige Quatsch.
Einerseits ist es Aufgabe der Wirtschaft entsprechende Kräfte aus- und fortzubilden, andererseits besteht m.E. bei wirtschaftlicher Betrachtung auch gar kein Aus- und Fortbildungsdruck.
Bei dem "Pool" an 5 MIO Alo, ist für jeden Arbeitgeber ein entsprechend qualifizierter Bewerber da !

Aus sozialer Hinsicht sieht es natürlich anders aus!
Hier muss man ganz früh in der Alo durch ein vernünftiges Profiling eventuelle Defizite des Alo erkennen und durch kurzfristige Maßnahmen beheben. Somit wird die individuelle Vermittelbarkeit weiter gesteigert und der Alo wird auf dem Arbeitsmarkt besser bestehen können.

Ich bin aber auch der festen Überzeugung, dass die ARGES bei vernünftiger Strukturierung, einem guten Management und entsprechendem Controlling, ebenso Erfolg zeigen können.

An der Ausstattung mit Führungskräften und Vermittlern kann es nicht liegen, da diese Schlüssel gegenüber der Agentur doppelt so hoch sind und die Stellen auch alle besetzt sind !

Dass hier nicht über 40 Jahre gewachsene Strukturen auf allen Seiten sofort aufgebrochen werden können, ist eindeutig. Die Sache braucht Zeit, ist aber auch zum Scheitern verurteilt, wenn sich die Arbeitsmarktlage nicht ändert !
:engel:

silke55
12.07.2006, 23:05
Wie Lange soll das denn noch Dauern? :patsch: :patsch:

Seebarsch
13.07.2006, 17:58
Zunächst einmal wurde der Umbau zum Kundenzentrum - KUZ - erst am 31.12.2005 beendet. D.h., alle 186 Ämter wurden in der Zeit vom 01.01. - 31.12.2005 umgestellt.
Man darf ja nicht vergessen, dass die Umstellung im laufenden Betrieb erfolgt ist, d.h.hinsichtlich der organisatorischen Probleme wie Umzüge etc. vorwiegend nach Dienst oder an den Wochenenden.
Für denjenigen, der - nicht im Alg 1 Bezug ist - ist das nicht ganz so schnell zu sehen.
Hier wird ja leider immer noch die Agentur mit der ARGE verwechselt.
Aus dem Leistungsbereich mal einige Zahlen, die verdeutlichen, wie der Umbau wirkt.

Es ist vorgegeben, dass 75 % aller Entscheidungen innerhalb von 20 Tagen nach Anspruchsbeginn ( nicht Abgabe des Antrags) erfolgen !

Durchschnittlich sieht es zumindest in NRW so aus, dass zwischen 82 und 85 % erreicht werden. Von dieser Zahl werden sogar ca. 30-35 % der Anträg entschieden, bevor der Leistungsanspruch und die Arbeitslosigkeit eintritt !

Der Antragsservice nimmt die Anträge nicht nur terminiert an, sondern entscheidet in der Regel im Beisein des Kunden innerhalb des Termines über den Antrag.
Hier besteht eine Vorgabe, dass 75 % der Anträge im Terminfenster bzw. am Tag der Antragsabgabe entschieden werden !
Durchweg wird hier jedoch eine Quote von 90 - 95 % erreicht !

Wenn das z.B. keine Änderungen sind, bzw. die Änderungen Ihnen zu lange dauern, weis ich nicht in welcher Welt Sie leben !

Eines müssen Sie aber auch berücksichtigen !

Die Agentur kann weder Arbeitsplätze schaffen, noch die Arbeitgeber verpflichten, alle freien Stellen zu melden !
Ebenso ist die Agentur auch nicht ganz frei vom Einfluß oftmals sach- udn fachfremder Politiker !

Zusätzlich wurden zwei völlig neue EDV-Systeme eingeführt, die pro Mitarbeiter fast 2 Wochen Schulung beanspruchten. Auch dieses wurde im laufenden Betrieb durchgeführt, ohne dass eine Dienststelle geschlossen wurde !


Einen Hinweis gestatten Sie mir noch !
Es ist ja nicht so, dass mit dem Abgang der Alhi-Empfänger in die ARGE oder zu den Optionskommunen das Personal geblieben wäre.
In den einzelnen Teilbereichen ist das Personal durch Rationalisierung und Abgaben an die ARGES zum Teil bis zu 70 % vermindert worden !
8) :P 8)