identity4711
03.04.2008, 15:35
Ich habe vermutlich eine etwas ungewöhnliche Frage.
Etwas 6 Jahre arbeitete ich als Anwendungsentwickler. Davor studierte ich Philosophie. Seit 3 Monaten bin ich arbeitslos weil ich gekündigt habe. Nun bin ich mir sicher, dass es nicht nur wegen der Firma war sondern wegen des ganzen Berufs.
Ich habe mich verändert. Beim Gedanken, mich um eine Stelle als Anwendungsentwickler zu bewerben, ist mir sehr unwohl. Das war damals nicht so, als ich mich um diese Stelle bewarb nach meinem Studium, im Gegenteil.
Meine Interessen sind nun andere. Es geht mehr in Richtung Politik, Geschichte und Gesellschaftskritik. Ich möchte gerne etwas tun, das Sinn macht, also das Gegenteil von einem Job bei McKinsey sozusagen.
Mir ist das Geld nicht so wichtig, ich sollte halt davon leben können. Auch die Arbeitszeit ist nicht so wichtig, wenn es etwas ist, womit ich anderen Menschen wirklich helfen kann anstatt nur irgendeinen Profit zu erhöhen und wenn es mir Spaß macht. Allerdings gibt es Dinge, die ich nicht tun könnte, z.B. Krankenpfleger. Ich bewundere diese Leute, aber das wäre nicht mein Weg.
Eher könnte ich mir einen Job im Umfeld der Politik vorstellen, bei einer NGO oder auch als Entwicklungshelfer, wenn ich dabei nicht den Kapitalismus unter dem Deckmantel der Entwicklungshilfe verbreite. Hier stehe ich, und möchte etwas Sinnvolles tun, aber was?
Die Berater beim Arbeitsamt sind irgendwie überfordert mit mir und nicht sehr hilfreich. Denen wäre es am liebsten, wenn ich meinen Job als Anwendungsentwickler weitermache oder mich weiterbilde in der IT-Richtung. Aber das möchte ich nicht.
Vielleicht war jemand in einer ähnlichen Situation wie ich oder kennt jemanden, der das war und hat eine Idee für mich? Das wäre sehr nett.
Etwas 6 Jahre arbeitete ich als Anwendungsentwickler. Davor studierte ich Philosophie. Seit 3 Monaten bin ich arbeitslos weil ich gekündigt habe. Nun bin ich mir sicher, dass es nicht nur wegen der Firma war sondern wegen des ganzen Berufs.
Ich habe mich verändert. Beim Gedanken, mich um eine Stelle als Anwendungsentwickler zu bewerben, ist mir sehr unwohl. Das war damals nicht so, als ich mich um diese Stelle bewarb nach meinem Studium, im Gegenteil.
Meine Interessen sind nun andere. Es geht mehr in Richtung Politik, Geschichte und Gesellschaftskritik. Ich möchte gerne etwas tun, das Sinn macht, also das Gegenteil von einem Job bei McKinsey sozusagen.
Mir ist das Geld nicht so wichtig, ich sollte halt davon leben können. Auch die Arbeitszeit ist nicht so wichtig, wenn es etwas ist, womit ich anderen Menschen wirklich helfen kann anstatt nur irgendeinen Profit zu erhöhen und wenn es mir Spaß macht. Allerdings gibt es Dinge, die ich nicht tun könnte, z.B. Krankenpfleger. Ich bewundere diese Leute, aber das wäre nicht mein Weg.
Eher könnte ich mir einen Job im Umfeld der Politik vorstellen, bei einer NGO oder auch als Entwicklungshelfer, wenn ich dabei nicht den Kapitalismus unter dem Deckmantel der Entwicklungshilfe verbreite. Hier stehe ich, und möchte etwas Sinnvolles tun, aber was?
Die Berater beim Arbeitsamt sind irgendwie überfordert mit mir und nicht sehr hilfreich. Denen wäre es am liebsten, wenn ich meinen Job als Anwendungsentwickler weitermache oder mich weiterbilde in der IT-Richtung. Aber das möchte ich nicht.
Vielleicht war jemand in einer ähnlichen Situation wie ich oder kennt jemanden, der das war und hat eine Idee für mich? Das wäre sehr nett.