Chemikant
14.04.2008, 01:45
Hallo,
ich bin Chemikant, bin verheiratet, habe ein Sohn (11 Monate) und bin 24 Jahre alt.
Ich habe meine Ausbildung zum Chemikanten von 2003-2006 erfolgreich abgeschlossen.
Seit 2006 bin ich in einem großen Chemiekonzern tätig.
Das Problem zur Zeit:
Nach der Ausbildung kommt man in eine Konzerninterne "Leihfirma" und wird in einem "Pool" aufgefangen.
Im Pool bekommt man befristete Einsätze (min.1Woche lang, max.3 Jahre lang, im Durchschnitt 3-9 Monate lang PRO EINSATZ).
Man wird also hin und her geschickt und wechselt den Bereich / die Abteilung bevor man sich dort zurecht gefunden hat.
Ihr könnt euch vorstellen, dass man dann nicht die sauberste und leichteste Arbeit bekommt, das ist moderner Menschenhandel !!!
Dieser Zustand bleibt solange bestehen bis ein Bereich/Abteilung einen "Pool-Arbeiter" fest einstellt (ist eine Seltenheit).
Das kann bis zu 6-8Jahre dauern bis man eine feste Stelle hat und vernünftige Arbeit ausführen darf.
Und wenn es mal keinen Einsatz gibt, dann bleibt man zu Hause und erhält ca. 800-850€ netto, in diesem Zeitraum erhalte ich "Aufstockung" von der ARGE, ca.400€.
Wenn es aber einen Einsatz gibt, dann bekommt man ca. 1700€netto(inkl.Schicht-, Schmutz-, Sonntags-, Nachtschichtzulagen, ...).
Man weiß allerdings nicht wie lange man zu Hause auf Arbeit warten muss und das ganze hin und her "hüpfen" von einem Bereich zum anderen ist mir zu viel.
Ich will einen Job, den ich GLÜCKLICH bis zu meiner Rente ausüben kann und möchte Hausverwalter werden.
Das wird vielleicht 1-2 Jahre Umschulung + 2-3 Jahre Existenzgründung kosten, aber danach werde ich hoffentlich glücklich mit meiner Arbeit sein.
Nun meine Fragen:
1.) Darf ich eine UMSCHULUNG zum Haus+Grundbesitzverwalter machen(obwohl ich eine abgeschlossene Ausbildung habe), die vom Arbeitsamt/ARGE unterstützt wird?
oder
2.) Darf ich eine AUSBILDUNG zum Haus+Grundbesitzverwalter beginnen (obwohl ich eine abgeschlossene Ausbildung habe), die vom Arbeitsamt/ARGE unterstützt wird?
3.) Darf ich ein (Jahres-)PRAKTIKUM in einem Haus+Grundbesitzverwaltungsbüro absolvieren (obwohl ich eine abgeschlossene Ausbildung habe), wobei ich vom Arbeitsamt/ARGE unterstützt wird (Lebenshaltungskosten)?
Ich habe schließlich eine Familie, die ich weiterhin versorgen muss.
Aus diesem Grund bin ich auf die Unterstützung vom Amt angewiesen.
Habt ihr noch andere Tipps für mich...
Vielen Dank im Voraus...
Chemikant aus Krefeld
ich bin Chemikant, bin verheiratet, habe ein Sohn (11 Monate) und bin 24 Jahre alt.
Ich habe meine Ausbildung zum Chemikanten von 2003-2006 erfolgreich abgeschlossen.
Seit 2006 bin ich in einem großen Chemiekonzern tätig.
Das Problem zur Zeit:
Nach der Ausbildung kommt man in eine Konzerninterne "Leihfirma" und wird in einem "Pool" aufgefangen.
Im Pool bekommt man befristete Einsätze (min.1Woche lang, max.3 Jahre lang, im Durchschnitt 3-9 Monate lang PRO EINSATZ).
Man wird also hin und her geschickt und wechselt den Bereich / die Abteilung bevor man sich dort zurecht gefunden hat.
Ihr könnt euch vorstellen, dass man dann nicht die sauberste und leichteste Arbeit bekommt, das ist moderner Menschenhandel !!!
Dieser Zustand bleibt solange bestehen bis ein Bereich/Abteilung einen "Pool-Arbeiter" fest einstellt (ist eine Seltenheit).
Das kann bis zu 6-8Jahre dauern bis man eine feste Stelle hat und vernünftige Arbeit ausführen darf.
Und wenn es mal keinen Einsatz gibt, dann bleibt man zu Hause und erhält ca. 800-850€ netto, in diesem Zeitraum erhalte ich "Aufstockung" von der ARGE, ca.400€.
Wenn es aber einen Einsatz gibt, dann bekommt man ca. 1700€netto(inkl.Schicht-, Schmutz-, Sonntags-, Nachtschichtzulagen, ...).
Man weiß allerdings nicht wie lange man zu Hause auf Arbeit warten muss und das ganze hin und her "hüpfen" von einem Bereich zum anderen ist mir zu viel.
Ich will einen Job, den ich GLÜCKLICH bis zu meiner Rente ausüben kann und möchte Hausverwalter werden.
Das wird vielleicht 1-2 Jahre Umschulung + 2-3 Jahre Existenzgründung kosten, aber danach werde ich hoffentlich glücklich mit meiner Arbeit sein.
Nun meine Fragen:
1.) Darf ich eine UMSCHULUNG zum Haus+Grundbesitzverwalter machen(obwohl ich eine abgeschlossene Ausbildung habe), die vom Arbeitsamt/ARGE unterstützt wird?
oder
2.) Darf ich eine AUSBILDUNG zum Haus+Grundbesitzverwalter beginnen (obwohl ich eine abgeschlossene Ausbildung habe), die vom Arbeitsamt/ARGE unterstützt wird?
3.) Darf ich ein (Jahres-)PRAKTIKUM in einem Haus+Grundbesitzverwaltungsbüro absolvieren (obwohl ich eine abgeschlossene Ausbildung habe), wobei ich vom Arbeitsamt/ARGE unterstützt wird (Lebenshaltungskosten)?
Ich habe schließlich eine Familie, die ich weiterhin versorgen muss.
Aus diesem Grund bin ich auf die Unterstützung vom Amt angewiesen.
Habt ihr noch andere Tipps für mich...
Vielen Dank im Voraus...
Chemikant aus Krefeld